U-Boote in Dresden auf der Elbe ?

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    • U-Boote in Dresden auf der Elbe ?

      Hallo KaLeun,und alle zusammen

      da du ja aus Dresden bist...
      Neulich habe ich mal etwas aufgeschnappt,es ging darum,dass U-Boote auf der Elbe bis Dresden kamen und dann auf Tieflader geladen wurden.
      Der ältere Herr meinte es ist kein Gerücht und unterlag damals der Geheimhaltung.
      Hast du /ihr soetwas schon mal gehört? :confused:

      Gruß Birger :)
      stockcarteam-rangsdorf.de/

      Nicht, wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.

      * 3. Mai 1469 in Florenz; † 21. Juni 1527 in Florenz; Niccolò di Bernardo dei Machiavelli
    • Hallo Birger,

      und dann weiter ? Wo willste bei uns hier im Gebirge mit nem U-Boot hin ? ;) Außerdem ist die Elbe bei uns viel zu flach für nen U-Boot. Es gibt kleinere U-Boote im Armeemuseum, aber das sind nur so Ein-Mann Dinger und es gibt einen Club in Dresden der sich U-Boot nennt. Aber das ist soweit alles was wir hier in Sachen U-Boot zu bieten haben. Ich wohne übrigends nicht direkt in Dresden, sondern etwas östlich vor den Toren von Dresden.

      Gruß KaLeun
      Interessiere mich für Bunker und Bauten der Wehrmacht und des Dritten Reiches.

      oberlausitzer-bunkerkameraden.de
    • Hallo Birger,

      wann soll das denn gewesen sein? Und vor allem welcher Bootstyp?

      Gehen wir mal von einem VIIC Boot aus, dann ist diese Aussage anhand der technischen Fakten schon blanker Unsinn!

      1. damals gab es noch keine Tieflader im heutigen Sinne
      2. hatte ein VIIC Boot bspw. eine Größe (67m lang, 6m breit, 9m hoch) die eine Verladung auf Lastkraftwagen garnicht zugelassen hätte.
      3. ist es bei einem Tiefgang bei Oberwassern von 5m garnicht möglich auf der Elbe bis Dresden zu fahren!
      3. betrug das Gewicht eines VIIC Boots 750 Tonnen

      Allein diese Tatsachen belegen, daß es sich um ein Gerücht oder eine Falschebehauptung handeln muss.

      Und mit einem Typ XXI Boot fangen wir garnicht erst an.
      Dessen Abmessungen waren noch größer.


      Zumal eine Abstransport eines 9m hohen Objektes durchaus bei sehr vielen Leuten aufsehen erregt hätte. Weshalb man davon schon öfter hätte hören müssen.

      Kleinst-U-Boote des Typs Seehund mit einer Abmessung von 11m Länge und 1,5m breite und einem Gewicht von 17 Tonnen, scheinen aber auch technisch durchaus denkbar zu sein.
      Der Biber war sogar noch kleiner. Mit 9m Länge, 1,5m Breite und 3m Höhe. Gewicht 4,5 Tonnen

      Offen bleibt auch: Wohin wurden die Boote denn gebracht?


      Gruß
      Christian
      Immer auf der Suche nach Zeitzeugen und militärischen Manuskripten
    • Hallo zusammen,
      erstmal ein Dankeschön für eure Meinungen.

      Nachdem ich eure Meinungen gelesen habe,mußte ich natürlich bei den Herrn noch einmal genauer nachfragen.Also den Laptop untern Arm und am Plegeheim angehalten.
      Seine Antworten erschienen mir sehr wirr zu sein,aber naja.

      -der Zeitraum etwa Frühjahr/Sommer 1942
      -es hatte etwas mit der 30.U-Boot Flotille aufsich, die in Dresden an Land auf Tieflader mit Vollgummi Reifen geladen wurden,gezogen von fünf Zugmaschienen und auf dem Landweg bis Ingolstadt kamen.

      -in Ingolstadt kamen sie wieder ins Wasser (Donau)

      -Von der Donau aus sind die U-Boote bis ins schwarze Meer gefahren.

      Und jetzt das unvorstllbare:
      Es war nicht nur ein U-Boot,nein es sollen insgesammt sechs Stück gewesen sein die auf diesem Weg zum schwarzen Meer gelangt sind.

      -der U-Boot Typ laut Aussage ein 2er,also sechs Typ II Boote.

      Wie gesagt,der Herr redet leicht verwirrt aber sehr spannend und ist schon 92 Jahre alt.

      Gruß Birger :)
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      * 3. Mai 1469 in Florenz; † 21. Juni 1527 in Florenz; Niccolò di Bernardo dei Machiavelli
    • Guten Morgen,
      Für die Kriegführung im Schwarzen Meer, wurden mehrere Uboote des Typs
      II nach Odessa verlegt. Der Transport erfolgte über die Binnengewässer. Ich weiß aber nur genau das man die letzte Strecke dorthin über die Donau erledigte. Bin mir nicht mehr ganz sicher glaube aber das man sie in großen Bauteilen transportierte und dann in Odessa zusammengesetzte.
      Fragt doch mal Henning! Der weiß bestimmt sofort, was ich meine.
      Gruß
      Friedrich
    • Hallo zusammen,

      sehr, sehr interessant. Bei den Details mit den Vollgummireifen, Anzahl der Zugmaschinen und Anzahl der Boote, kannst du das verwirrt wohl ruhig weglassen. Soviel geistige Leistungsfähigkeit ist dann ja doch noch vorhanden um solche Details zu beschreiben.

      Interessante Person. Wo hatte er denn gedient?

      Jetzt wo man die Zusammenhänge durch zusätzliche Informationen erkennt, scheint es von Anfang an garnicht so abwegig gewesen zu sein. Muss ich ehrlich zugeben.
      Ausgeweidet, geschleppt, gekippt, gefahren.

      Gruß
      Christian
      Immer auf der Suche nach Zeitzeugen und militärischen Manuskripten
    • Hallo zusammen,

      Ich werde es morgen versuchen den Herrn zu besuchen und ihm mal den Inhalt von Henning sein Link vorlesen.Und ihn weiter Fragen...
      Da wird er ja Augen machen.

      Naja,und das mit dem wirr reden,war so gemeint,dass man wirklich einige male nachfragen muß.Weil es kommt schon mal vor,dass man zwei,drei verschiedene Antworten bekommt(aber das ist ja nicht schlimm in dem hohen Alter...)wer weiß ob ich jemals so alt werde...

      Also danke an alle,
      Gruß Birger :)
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    • Hallo Birger,

      muß mich noch mal melden, da hast Du aber eine feine Sache in das Forum gebracht und dann noch einen Zeitzeugen dazu , prima! Na ja, und beim Thema Marine, Henning rufen. Ich werde mir mal eine richtige knifflige Frage für Henning ausdenken. Tieflader die Räder mit Vollgummireifen hatten waren mir bekannt, wurden in der Regel zum Transport von Güterwagen genommen.

      Gruß Heinz!:)
      Suche alle Informationen über die 17.ID und I.AR77.
    • Hallo Leute,

      unglaubliche Sache. Sorry Birger, aber davon höre ich auch das erstemal. Kann man mal sehen, was Dresden schon so alles erlebt hat. Sicherlich für damalige Verhältnisse eine technische und logistische Meisterleistung. Stellt sich mir nur noch die Frage, wenn der eine Kapitän da vom Schwarzen Meer durch den Bosporus und den Dardanellen ins Mittelmeer entkommen wollte, warum hat man die U-Boote nicht auf die gleiche Weise ins Schwarze Meer gebracht ? Vielleicht kann der Henning da ja nochmal Aufklärungsarbeit dazu leisten. ;)

      Gruß KaLeun
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    • Hallo Heinz und alle zusammen,

      Ja das ist schon eine spannende Sache... Wobei mit einwenig Suchen im I-Net hätte ich auch selber darauf kommen können.Aber so haben alle was davon. :)
      Hab ich gerade gefunden...

      ...Der Druckkörper wurde aus der Elbe über die Slipanlage an der Böcklinstrasse in Dresden-Übigau herausgezogen und dann auf eine spezielle mehrteilige Trägergruppen, zwei Straßenroller des Typs R40 umgesetzt....
      Quelle:

      de.wikipedia.org/wiki/30._U-Flottille

      Gruß Birger :)
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    • Hallo Freunde,

      @ Birger, hier hast du noch ein Paar Fotografien, zum Mitnehmen,

      http://einestages.spiegel.de/static/entry/u_boot_auf_der_autobahn/7977/u_19_im_hafen_von_konstanza.html?s=0&r=5&a=1342&c=1

      @ KaLeun, so lernt man noch Sachen aus der Eigenen Stadt, ich finde auch das es, für die damalige Zeit, eine technische und logistische Meisterleistung war.

      Zu deiner Frage würde ich sagen das die Boote nie angekommen wären sie hätten als erstes zur Meerenge von Gibraltar gelangen Müssen, die Meerenge von Gibraltar, die sehr stark Beobachtun wurde, passieren müssen, dann hätten sie das ganze Mittelmeer durchqueren müssen, das auch, von Suchgruppen, beobachtet wurde.

      Wen sie bis dahin gekommen Wären, müssten sie noch den Canakkale-Kanal, auch Dardanellen-Kanal genannt, passieren Müssen, um ins Marmarameer zu kommen, der Dardanellen-Kanal ist 65 Kilometer lang und zwischen 1,3 und 6 Kilometer breit, dabei durchschnittlich 50 Meter tief, die man Leicht Überwachen kann, außerdem strömt das Wasser an der oberflächlich aus dem Schwarzen Meer durch das Marmarameer in das Mittelmeer, so dass auf dem Marmarameer eine dauerhafte oberflächliche Nordost-nach-Südwest-Strömung herrscht, und die Boot Unterwasser hätte fahren Müssen, um gegen die Strömung anzukommen, was das Manövrieren zur damaligen Zeit unmöglich machte, dann müsste man durchs Marmarameer, die auch Getaucht hätte Stadtfinden Müssen, obwohl ein Wenig Größer, das Meer ist rund 280 km Lang und 80 km Breit, und zum Schluss müssten sie, natürlich auch Getaucht, in 40 m Tiefe, durch den Bosporus, endlich im Schwarzen Meer angekommen wären sie mit Russischen Jagdgruppen konfrontiert worden die den Bosporus dichtgemacht hatten, und das Ganze mit einem Typ IIB Boot, würde ich sagen wäre unmöglich zu Schaffen.

      Grüße aus dem Norden,
      Henning
    • Hallo Henning,

      das sind wirklich interessante Aufnahmen,besonders finde ich die,wo es auf die Autobahn in Dresden-Neustadt geht (auf der "Stichstraße") es sind sehr schön die Konturen zu erkennen.

      Gruß Birger :)
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    • Hallo zusammen,

      Nach einem Kurzbesuch habe ich folgendes in Erfahrung bringrn können.

      -er war bei einer Tranport-begleit-Einheit (Beifahrer Motorad)
      -seine Aufgaben: Helfen beim Einweisen,Vorfahren zum geplanten Treffpunkt wegen der Betankung,großräumige Absperrung der Straßen.
      -die Dauer von Dresden bis zur Donau etwa 3-5 Tage so wurde geschätzt.
      -es wurde am Tag und bei Nacht gefahren.

      Gruß Birger :)

      PS. Danke Christian für deine Tip`s,ich versuche dran zu bleiben.
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    • Hallo Forum, hallo Birger,

      habe mich gestern mit einem Bekannten unterhalten über diese Geschichte.
      Er gab mir nur den Buchtipp "Die Brandenburger" , hier ist wohl die Aktion zu Teilen beschrieben, Sicherung der Aktion durch diese Spezialeinheit an der Donau.

      Gruß Heinz!:)
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    • Hallo Leute,

      Henning danke für Deine Ausführungen was den Seeweg angeht und für die tollen Bilder von der Aktion. Bin nur erstaunt, daß man da nicht mal schon eher was davon gehört hat. Auf so eine Idee muß man überhaupt erstmal kommen finde ich, schon recht beeindruckend für die damalige Zeit.

      Gruß KaLeun
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      oberlausitzer-bunkerkameraden.de
    • Hi Kaleun.. also ich will mal nicht prahlen aber mir war das bekannt.. ich glaube durch eine Doku. Die können auch bilden ;)

      Ausserdem gibt es für Google Earth eine *.KMZ Sammlung, bei der sehr viele oder evtl. so gut wie alle versenken U-Boote der Deutschen im 2. Weltkrieg angezeigt werden. Also wo sie liegen, wann sie Abgeschossen worden sind usw. Daher hab ich das mit der Selbstversenkung dieser U-Botte wohl eher her. Ein wenig eigenrecherche oder besser gegenrecherche und alles ist im Lack.
    • Hallo Leute,

      ich meinte nicht das ich nichts von der Versenkung der besagten U-Boote gehört habe und wo die da nun rumliegen oder nicht. Das war ja auch nicht das Thema letztenendes hier. Sondern ich meinte, daß ich noch nichts von der ganzen Aktion gehört habe, speziell hier in Dresden. Sprich das die U-Boote hier bei uns im Dresdener Hafen aus der Elbe gehieft wurden und dann über die Autobahnauffahrt Dresden Neustadt abtransportiert wurden. Wie das hier eingangs klingt, bin ich wohl auch nicht der einzigste, der davon noch nichts gehört hat. Das ist ja nun auch sicher keine Schande, es kann ja nunmal nicht jeder alles wissen heutzutage und ich denke dafür ist das Forum ja auch da, um Informationen auszutauschen. ;) Ich habe halt nicht soviel Zeit wie Ihr zum fernsehen. ;)

      Gruß KaLeun
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