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    • Hallo *Racy*,

      ad hoc habe ich erst einmal dieses:

      Nach Beginn der russ. Offensive im Jan. '44 begann auch für die 227. Inf.Div. der Rückzug unter schweren Kämpfen bis zur Narwa. Hier blieb die Div. (südl. der Stadt Narwa) bis Juni 1944 und verteidigte die Uferfront bei Omuti. Juli '44 Rückzugskämpfe über Ostrow und Pleskau mit schweren Verlusten. Danach über Marienburg und Wenden nach Riga zurück, dann im Okt. '44 Kurland bis Januar 1945 und im Brennpunkt der ersten Kurlandschlachten.
      Febr. 1945 Verlegung mit Schiffen der Kriegsmarine nach Westpreussen und sofort in die Schlacht um die Tucheler Heide geworfen, wo die 227. nochmals schwerste Verluste erlitt. Im März '45 war die Div. so gut wie aufgelöst, d.h. ihre Reste auf andere Heeresverbände verteilt.
      Der Div.Stab bildete z.B. den Stab des Pz.Ausb.Verb. "Ostsee" und das Gren.Rgt. 412 ging zur 83. Inf.Div.

      Siehe auch: www.kurland-kessel.de
      Eine Divisionsgeschichte ist mir nicht bekannt, aber Erwähnungen in der Sekundärliteratur finde ich noch bestimmt. Habe aber in meinem Bücherfundus noch nicht weiter nachgeschaut/gelesen - mache ich aber noch.


      Gruß Uwe
    • Hallo "Racy",
      habe Deine Anfrage heute zufällig mit verfolgt.
      Auf der Suche nach der mich interessierenden FPN 11875 war ich anfangs zufällig über die ähnliche 11870 (III Btl IR 328) "gestolpert" die mich aber in die Irre führte. Die diesbez. Auskunft habe ich aber in meiner "Sammlung" noch aufgehoben und falls es Dir erst mal etwas weiter hilft, hier:
      I. Und II. Btl des IR 328 wurden im Okt. 42 umbenannt in GR 328 und blieben der 227. ID unterstellt. 1942-43 Raum Leningrad, 1944 Raum Narwa. Danach Kurland, das hatte Dir UHF51 ja auch schon mitgeteilt.
      Die Experten im WF werden dir aber bestimmt noch viel detaillierter weiterhelfen.
      Gruß, Uli
    • Guten Tag, durch Zufall las ich die Anfragen von Rancy, die Einträge sind zwar schon etwas älter aber bestimmt noch aktuell.
      Ich selbst habe einen Angehörigen im GR 328 am 27.06.194 in Permisküla, Narwa verloren. Auch Recherchen über den Tag, an dem das Unheil passierte, liefen ins Leere. An diesem Tag soll es wohl keine Kampfhandlungen dort gegeben haben, trotzdem ist mein Onkel gefallen. Uhrzeit usw. konnten weder von der Wast noch von der Kriegsgräberf. erklärt werden. Ich habe nur das EK 2 und das Inf.-Strurmabz.i.S., vor 3 Jahren dann die ErkennungsmarkeStamm.Kp.G.E.B. 172, 0, erhalten. Sie war ungebrochen, obwohl mein Onkel ordentlich mit Grabkreuz und -schmuck beigesetzt wurde. Darüber habe ich ein Foto von besagtem Tag. Keiner kann mir Auskuft geben, warum die Marke nicht gebrochen wurde, wenn doch eine ordentliche Bestattung stattfand.Auch wer meinen Großvater benachrichtigt hat war nie rauszukriegen. Haben wir ein gemeinsames Ziel - würde mich über Antwort freuen. Gruß Renate
    • Hallo Bruno und vielen Dank für Deine Mühe , der Gedankengang mit dem Lazarett ist mir noch nie gekommen. Könnte sein. Aber, was das Unerklärliche ist, vor ca. 4 Jahren wurde er von der ursprünglichen Beerdigungsstelle auf dem Soldatenfriedhof der 227. ID in Udojoe, 1 Reihe, Grab 12, umgebettet auf den Friedhof in Narwa, dort hat er namentlich genannt, einen Grabstein, worauf auch noch 3 andere Soldaten namenlos erwähnt wurden. 1949 erhielt mein Großvater Nachricht über den Tod seines Sohnes von der Wast. Auch seltsam und dann vor 3 Jahren die EM an mich. So kann man wohl Lazarett ausschließen - oder? Die Artikel waren ja super. Werde mir mal das Foto genau ansehen, ob alle erforderlichen Daten draufstehen, der Artikel enthielt so Merkwürdigkeiten bei besond. Vorkommnissen. Aber sonst hätte er ja seine "Auszeichnungen" nicht bekommen. Das Unklare macht mich total wuschig, jahrelang suche ich schon nach einer richtigen Antwort. Bis dann - es grüßt Renate aus Berlin