Abzeichen auf U-Booten:

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    • Hallo Henning


      hier noch ein weiteres U-Boot das erfolgreich im WK II operierte .
      U 124 , auch bekannt als Edelweißboot , wurde 1940 unter dem
      Kommandanten Georg Wilhelm Schulz in Dienst gestellt , gehörte zur
      2.U-Flottille in Wilhelmshaven , führte bis August 1940 Ausbildungsfahrten
      durch und diente danach als Frontboot in Lorient ( Frankreich ) und später
      wieder in Wilhelmshaven .

      Das Bootsemblem der Edelweißblume wurde von Kapitänleutnant Schulz
      ausgewählt da er sein erstes U-Boot U 64 vor Norwegen verloren hatte , der Großteil seiner Besatzung wurde mit Booten von dort stationierten deutschen Gebirgsjägern gerettet . Diese Truppe wiederum führte das Edelweiß und als Dank für die Rettung adaptierte Schulz dieses Zeichen und lies es auf den Turm des Unterseebootes malen .

      1941 übernahm Kapitänleutnant Johann Mohr das Kommando auf U 124 und fügte zum Emblem des Edelweißes ein weiteres hinzu , einen grünen Frosch .
      Betreffendes Boot unternahm 11 Feindfahrten und versenkte insgesamt 217019 Bruttoregistertonnen feindlichen Schiffsraumes , eine Zahl die nur von vier Booten , nämlich U 48 , U 99 , U 103 und U 123 übertroffen werden konnte . Erwähneswert ist noch das zwei weitere bekannte U-Boot Kommandanten nämlich Reinhard Hardegen ( U 123 ) und Werner Henke als Wachoffiziere gedient haben .

      Versenkt wurde es am 02.04 . 1943 durch die britische Korvette HMS Stonecrop und die Schaluppe HMS Black Swan mittels Wasserbomben , alle 53 Besatzungsmitglieder gingen mit dem U-Boot unter .

      Ein weiteres Boot das es zu Anerkennung brachte war das Boot mit den drei kleinen Fischen , U 333 unter dem Kommando von Peter Erich " Ali " Cremer .

      Anders als U 123 und U 124 war U 333 ein kleineres Boot vom Typ VII C
      gebaut in Emden . In Dienst gestellt im Jahr 1941 unternahm es 11 Feindfahrten,versenkte aber nur 7 Schiffe . #

      Durch den " Spreewald Zwischenfall " , die Versenkung eines deutschen Blockadebrechers gelangte
      U 333 zu einiger trauriger Berühmtheit , Cremer wurde vor den Volksgerichtshof gestellt aber freigesprochen nachdem er bewiesen hatte das die Spreewald sich an einer Stelle befunden hatte an der sie gar nicht hätte sein dürfen .Weiterhin wurde nachgewiesen das die Spreewald nicht,wie ihr befohlen, die Standortmeldungen abzusetzen .

      1944 wurde U 333 von einem Flugboot des Typs Sunderland angegriffen was aber mit dem Abschuss der Maschine endete .
      Am 31 . Juli 1944 wurde U 333 durch Wasserbombenabwürfe westlich von Lands End versenkt nachdem das Gebiet in dem es vermutet wurde von der britischen Fregatte HMS Loch Killin und der Sloop HMS Starling 30 Minuten lang unter Dauerfeuer gehalten worden war .


      Gruß
      Schattenkrieger
      Nicht im Genuß besteht das Glück,

      sondern im Zerbrechen der Schranken,

      die man gegen das Verlangen errichtet hat.

      ( Marquis de Sade)