​Es waren 2 Brüder... einer ist nicht aufzufinden

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    • ​Es waren 2 Brüder... einer ist nicht aufzufinden

      Hallo liebe Forenmitglieder,

      seit 4 Jahren versuche ich sofern Zeit ist auf eigenen Dunst etwas zu den beidenFällen herrauszufinden. Allerdings sehe ich meine Grenze an Möglichkeiten und möchte es gerne hier versuchen.

      Person 1
      Ich habe anhand des Zeitraums mit Videos und Internet versucht die Lage der Wehrmacht zu deuten und die Orte entlang der ehemaligen Front und Randbereiche durchforstet.
      Allerdings habe ich nichts gefunden was auch nur ähnlichkeit hat mit dem Ort welcher auf der Bescheinigung als Todesort bekundet wurde.

      Hierzu konnte mir hier auch der waSt nicht weiterhelfen. Meine Suche ist leider an Internet und Forschung begrenzt da ich keine Karten, Bücher etc habe wo man so etwas nachlesen könnte.
      Es kann doch nicht sein das man mit der Feldpostnr. der Personalnr. etc nichts finden kann zum ungefähren Aufenthaltsort zu dem Zeitpunkt?
      Stationierung, evtl irgendwelche Aufenthaltsorte etc...
      Ich habe schon die befürchtung das der Ort frei erfunden ist, weil einfach nicht bekannt ist wo er gefallen ist weil auch "auf dem Felde der Ehre" sprich auf Deutsch... Irgendwo geschrieben steht.

      Person 2
      Bei dem gab es eine Korrekte Angabe mit Grablage in Pomezia welche ich auch angehangen habe. Wenn man dazu irgendwelche Infos bekommen könnte was dort passiert ist zu dem Zeitpunkt. Welches Heer oder Stab etc. dort anwesend war, woraus man Rückschlüsse ziehen kann. Man ließt oft das Datum 24.05.44 in Verbindung mit dem Todesort "Gistoria di Littonia" (Ohne Gewähr) auf seiten der Amerikaner in der Doku Medal of Honor, aber schlau werde ich daraus dennoch nicht und google gibt dort auch keine wirklichen Erfolge.
      Ich finde das traurig das es so wenig Informationen über die Soldaten gibt, dafür das alles so penibel Deutsch schriftlich dokumentiert wurde.

      Es handelt sich dabei um meine Großonkels, und ich würde meinen Opa gerne noch etwas dazu sagen können bevor es zu Spät ist.

      Ich bin etwas verzweifelt, was man eventuell etwas raushört. Denn ich bin eigentlich sehr gut in Recherche mit wenigen Informationen. Habe in der Verwandschaft einige Fälle lösen können, nur bei meinen direkten Vorfahren klappt das nicht. :(
      Ich hoffe das ihr möglichkeiten habt, dieses Korrekt zu Übersetzen oder zu übertragen. Mir irgendwelche Hinweise oder Informationen geben könnt. Das wäre wahnsinnig toll.

      In diesem Sinne bedanke ich mich Schonmal für jegliche Art der Hilfe.

      Mit freundlichen Grüßen aus dem Münsterland :thumbsup:

      Quelle: privat
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    • Hallo und herzlich Willkommen auf wehrmachtforum.de,

      ich bin mir sehr sicher, dass wir hier einige Informationen für dich zusammentragen können. Leichter ist es immer, wenn man einen Anhaltspunkt zu einer Einheit hat. Da wir ja zumindest über eine Feldpostnumer verfügen, habe ich auch schon den ersten Hinweis für dich gefunden:

      Feldpostnumer 43190

      (30.7.1941-28.2.1942) 1. Batterie Sturmgeschutz-Abteilung 428,
      (1.3.1942-7.9.1942) gestrichen
      (12.3.1943-7.9.1943) Stab II u. 4.-6. Batterie Artillerie-Regiment 371.

      Demnach fiel er im Artillerie-Regiment 371, dazu erstmal ein kurzer Überblick:

      Artillerie-Regiment 371

      1. Aufstellung:

      * 19.3.1942 (19. Welle) auf dem Truppenübungsplatz Beverloo/Belgien durch AOK 15 mit Stämmen
      aus Artillerie-Regiment 321 (Regiment), I./306 (I.), I./321 (II.), III./306 (III.) und 6 Batterien mit
      Stämmen aus 1./656 (716. Infanterie-Division), 3/651 (711. Infanterie-Division), 4./321, 7/321, 2./663
      (719. Infanterie-Division), 4./306 und zwei Werfer-Batterien aus 6/389; die IV. schwere Abteilung
      wurde bereits am 18.2. (Stab 12.2.) 1942 durch Wehrkreis VI aufgestellt; das Regiment wurde Januar
      1943 in Stalingrad vernichtet. Die Wiederaufstellung erfolgte in der Bretagne im Rahmen einer
      Kampfgruppe am 1.3.1943, als volles Regiment am 8.6.1943; am 5.10.1943 gab das Regiment die III.
      Abteilung an die Kampfgruppe Bretagne (353. Infanterie-Division) ab; sie wurde aber nicht I./353,
      sondern am 27.12.1943 II./Artillerie-Regiment 272 und beim Regiment ersetzt.

      2. Gliederung:

      1942 I. 1-2, II. 3-4, 1II. 5-6 + 7, 8 (Werfer), IV. (s) 9-11
      1943 I. 1-3, II. 4-6, III. 7-9, IV. 10-12

      3. Unterstellung:

      371. Infanterie-Division

      4. Ersatz:

      26 Spa (Stab, I.); E I./211 Aachen (II.); E 227 Bonn (III.); E II./211 Düsseldorf (IV.), Wehrkreis VI

      Quelle: VMD

      Gruß
      Michael
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de
    • Nachtrag:

      wie du der Aufstellung entnehmen kannst, unterstand dieses Regiment der 371. Infanterie-Division, siehe dazu folgende Übersicht:

      371. Infanterie-Division

      1. Aufstellung:

      * 17.2.1942 (bis 1.6.1942) als Division 19. Welle auf dem Truppenübungsplatz Beverloo/Belgien
      durch Armeeoberkommando 15; ein Drittel der Offiziere und Mannschaften aus
      Einzelpersonalabgaben der Divisionen der Armee (306, 321, 711, 716) und 719 aus den
      Niederlanden.

      2. Gliederung:

      Infanterie-Regiment 669 I.-III. aus Abgaben der 711., 716. und 719. Infanterie-Division
      Infanterie-Regiment 670 I.-III. aus Abgaben der 321. Infanterie-Division
      Infanterie-Regiment 671 I.-III. aus Abgaben der 306. Infanterie-Division
      Artillerie-Regiment 371 I.-IV. aus Abgabeu der fünf Divisionen
      Divisionseinheiten 371.
      Die Division wurde im Januar 1943 in Stalingrad vernichtet.
      Die Wiederaufstellung erfolgte mit Befehl vom 17. Februar 1943 in der Bretagne bei AOK 7 aus
      Genesenden und Ersatz (156. Reserve-Division), zunächst als Kampfgruppe am 1.3.1943, dann als
      Volldivision am 9.6.1943; Abgabe des I./669 an die ebenfalls aufgestellte 334. Infanterie-Division am
      5.6.1943 und am 8.11.1943 Abgabe des III./670 als Personaleinheit an die 10. Panzer-Division (es
      wurde ersetzt); weitere Abgaben: am 5.11.1943 das I./671 zur Aufstellung des Grenadier-Regiments
      943 der 353. Infanterie-Division (21. Welle) und die III./Artillerie- Regiment 371, die aber
      II./Artillerie-Regiment 272 (22. Welle) wurde. Auch die AufidAbteilung wurde als Division Füsilier-
      Bataillon an die 353. Infanterie-Division (21. Welle) abgegeben. Die Division geriet bei Deutsch-
      Brod in russische Gefangenschaft.

      3. Unterstellung:

      1942
      April/Mai in Aufstellung bei Heeresgruppe "D" Westen Beverloo
      Juni/Juli z.Vfg. OKH (Marsch zur Front) Osten Südrußland
      August/November IV 4. Panzerarmee "B" Osten Don, Stalingrad
      Dezember IV 6. Armee Don Osten Stalingrad

      1943
      Januar/Februar IV 6. Armee Don Osten Stalingrad nach Wiederaufstellung:
      April/Juni in Aufst. 7. Armee "D" Westen Bretagne
      Juli/Oktober z.Vfg. 7. Armee "D" Westen Bretagne
      November LI - "B" Süden Italien
      Dezember XV 2. Panzerarmee "F" Südosten Kroatien

      1944
      Januar XV 2. Panzerarmee "F" Südosten Kroatien
      Februar XXXXVIII 4. Panzerarmee Süd Osten Shitomir
      März XXIV 1. Panzerarmee Süd Osten Kam.Podolsk
      April (Kampfgruppe) LIX 1. Panzerarmee Nordukraine Osten Hube-Kessel
      Mai/Juli XXIV 1. Panzerarmee Nordukraine Osten Brody
      August/September LIX 17. Armee Nordukraine Osten Krakau
      Oktober/Dezember LIX 17. Armee "A" Osten Krakau

      1945
      Januar LIX 17. Armee "A" Osten Krakau
      Februar /März (Kampfgruppe) XI 1. Panzerarmee Mitte Osten Oberschlesien
      April XI 1. Panzerarmee Mitte Osten Oberschlesien
      Mai z.Vfg. 1. Panzerarmee Mitte Osten Böhmen

      4. Ersatz:
      Wehrkreis VI, E 39 Düsseldorf; 17.2.1943 E 159 Minden, 18.4.1943 E 18 Paderborn

      Quelle: VMD

      Gruß
      Michael
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de
    • Nachtrag:

      für das relvanten Zeitfenster, sprich März 1944 wurde hier auch schon etwas festgehalten:

      Sie erhielt in den Kampfstärkemeldungen vom 4. Februar und 28.2. jeweils das Werturteil II (zum Angriff bedingt geeignet). Am 25. Februar bekam sie Befehl zur Einrichtung einer Bewährungskompanie bei der Division - zuständig für die gesamte 4. Panzerarmee – mit Unterstellung dieser Kompanie beim Grenadier-Regiment 671.

      Mit der am 4. März 1944 eröffneten, sowjetischen Großoffensive stand auch die 371. in harten Kämpfen gegen vielfach überlegenem Gegner (Abwehr von 24 feindlichen Angriffen auf linkem Flügel am 7.3.) und musste sich - hinhaltend kämpfend – abschnittsweise nach Süden zurückziehen (8.3. Woitowzy, 12.3. südöstlich Chmelnik, 20.3. Bagrinowzy und Alexandriwka), um dann ab 22. März als Teil der 1.Panzerarmee eingeschlossen zu werden. In diesem „Kessel von Kamenez-Podolsk“ – auch als wandernder „Hube-Kessel“ bezeichnet – kämpfte sie ca 20km südöstlich von Proskuroff an der Ostfront des Einschließungsrings.

      Ab dem 25. März der Korpsgruppe Breith unterstellt, wurde sie mit Masse aus dieser Front unter schweren Nachhutkämpfen herausgelöst (ein kleinerer Teil kämpfte zusammen mit der 168. Infanterie-Division weiter an der Ostfront des Kessels) und auf Kamenez-Podolsk zur Gewinnung des dortigen Flugplatzes angesetzt. Dies gelang auch in wechselvollen Kämpfen bis zum 28. März.

      Quelle: lexikon-der-wehrmacht.de/Glied…riedivisionen/371ID-R.htm

      Ab hier muß ich erstmal genauer suchen bzw. schauen ob wir auch bei dieser Division wirklich richtig unterwegs sind, ich melde mich wieder.

      Gruß
      Michael
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de
    • Hallo Dominik D.,

      willkommen bei uns im Forum
      In deinem Schreiben steht die Feldpostnummer 43190 C, also 5. Batterie.


      Gruß Ulf
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      Ich suche Bildmaterial, Dokumente und sonstige Informationen über ausländische Orden und Ehrenzeichen die an Deutsche verliehen wurden. Zum Zweck der Aufarbeitung und der Dokumentation.
      Vielen Dank
    • Nachtrag:

      also ich glaub ich habe da vielleicht was gefunden. Bei dem Ortsnamen handelt es sich vermutlich wirklich um einen Schreibfehler (wie so oft).
      Vorausgesetzt diese Angaben stimmen.

      Wehrmachtlexikon schrieb:

      abschnittsweise nach Süden zurückziehen (8.3. Woitowzy, 12.3. südöstlich Chmelnik, 20.3. Bagrinowzy und Alexandriwka), um dann ab 22. März als Teil der 1.Panzerarmee eingeschlossen zu werden. In diesem „Kessel von Kamenez-Podolsk“ – auch als wandernder „Hube-Kessel“ bezeichnet – kämpfte sie ca 20km südöstlich von Proskuroff an der Ostfront des Einschließungsrings.
      Proskuroff = Proskurow auf russisch Chmelnyzkyj

      google.com/maps/dir/Kamjanez-P…6.9871331!2d49.422983!3e0

      nun gibt es etwas südöstlich einen Ort Namens Winkiwzi (ukrainisch Віньківці; russisch Виньковцы/ Winkowzy)
      Es könnte möglich sein das wir hier vielleicht richtig sind, wie gesagt es könnte.

      Schaun wir mal ob Micha noch was findet.

      Gruß Ulf
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      Vielen Dank
    • Nachtrag:

      so und hier habe ich noch eine Karte gefunden leider nur auf russisch :S
      armchairgeneral.com/rkkaww2/ma…1UF/1TA_Chernovtsy_44.jpg

      Der gößere Ort rechts in der Mitte каменец-подольский ist Kamenez-Podolsk.

      Gruß Ulf

      Quelle: armchairgeneral.com/rkkaww2/maps/maps1944SW.htm
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      Vielen Dank
    • korrekt.
      Stab II u. 4.-6. Batterie Artillerie-Regiment 371 sprich 5 Batterie konnte ich anhand der feldppstnr auch herausfinden. Ich weiß allerdings nicht aus welchen Zeitraum das stammt. War es zum meldezeitpunkt oder viel später wo das Schriftstück erstellt wurde? Es kann ja sein das sich die Nummer geändert hat wie es zum ende hin sehr oft geschehen ist. Oder liege ich da falsch? Der Ort winkiwzy sprich winkowzy liegt natürlich nahe. Chernovtsy allerdings auch. Schwierige Sache... Ich weiß auch nicht, ob sie zwangseingezogen worden sind mit 17 war es glaube ich oder ob sie freiwillig gegangen sind. Ich weiß nur das sie 19 und 18 waren zum Todeszeitpunkt. Sofern der Tag und das Jahr stimmen. Somit ist der Verlauf warscheinlich schwer nachzustellen. Man wird nur die endposition samt Ereignis rekonstruieren können denke ich. Aber ihr seit ne super Hilfe dafür danke ich euch schonmal :)
    • Hallo zusammen,

      also zu Truppenbewegungen der 371. Infanterie-Division für den 22.03.1944 konnte ich bisher folgendes finden:

      Gegen den stehengebliebenen linken Flügel der 371. Infanterie-Division und 20. Panzer-Grenadier-Division führt Feind starke Angriffe. 371. Infanterie-Division wehrt insgesamt 7 Angriffe bis zu Btl.-Stärke ab. Auf der Naht 371. Infanterie-Division / 20. Panzer-Grenadier-Division gelingt es dem Feind einzubrechen und Ml_nki zu nehmen. Um 8.30 Uhr befieht das Korps für die Nacht vom 22./23.03.1944 die Durchführung der Bewegung Hermine 4. Diese Bewegung umfasst diesmal die gesamte Front des Korps.

      Die neue Linie verläuft vom Brückenlopf Klinter über Stodulzi - ostwärts Luki Barskije - Staraja Guta ostwärts Woitowzy bis zum Südrand Letitschew.

      Weiteres folgt............

      Quelle: Nara T-314 R-732

      Gruß
      Michael

      PS: Noch ein kleiner Hinweis Dominik. Ich möchte dich bitten bei kommenden Beiträgen immer mit einer Anrede bzw. einer abschließenden Grußformel zu schreiben. Zudem wäre es sehr sinnvoll wenn du uns im Vorwege alle Infos mitteilen würdest, die dir bereits vorliegen. Damit wäre nämlich sichergestelt, dass hier keine Arbeit doppelt gemacht wird, wenn du verstehst was ich meine.

      Dominik D. schrieb:

      Stab II u. 4.-6. Batterie Artillerie-Regiment 371 sprich 5 Batterie konnte ich anhand der feldppstnr auch herausfinden. Ich weiß allerdings nicht aus welchen Zeitraum das stammt. War es zum meldezeitpunkt oder viel später wo das Schriftstück erstellt wurde? Es kann ja sein das sich die Nummer geändert hat wie es zum ende hin sehr oft geschehen ist. Oder liege ich da falsch?
      Man kann im Moment davon ausgehen, dass diese Nr. zum besagten Zeitpunkt dieser Batterie gehörte. Ob das allerdings die richtige Nummer ist, die in der Bescheinigung eingetragen wurde kann ich dir auch nicht sagen.
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de
    • Nachtrag:

      Bei dem tiefen Einbruch an der Naht der 371. Infanterie-Division / 20. Panzer-Grenadier-Division haben beide Divisionen in Zusammenarbeit einen Durchbruch zu verhindern. Zur Stärkung des linken Flügels wird ausserdem noch die Artillerie-Gruppe Teichert vom rechten Flügel der 371. Infanterie-Division sowie Regiment 76 und Regiment 147 der 20. Panzer-Grenadier-Division zugeführt.

      Nach Mitternacht ergeht an die Divisionen der Befehl zur Vorbereitung der Zurücknahme auf die Linie Rowez - Row - Massiowzy - (Auguste) heraus.

      Weiteres folgt............

      Quelle: Nara T-314 R-732

      Gruß
      Michael
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de
    • Nachtrag: Im einzelnen

      08:30 Uhr
      Befehl an 208. Infanterie-Division, 371. Infanterie-Division und 20. Panzer-Grenadier-Division über Durchführung der Hermine 4 mit Trennungslinien, Herauslösung des Grenadier-Regiments 76, Sehnenstellung im Abschnitt der 20. Panzer-Grenadier-Division und Übernahme des Abschnitts der 16. Panzer-Division durch 20. Panzer-Grenadier-Division.

      11.45 Uhr
      Befehl an alle Divisionen über Verkehrsregelung auf Rollbahn Winniza - Bar.

      18.20 Uhr
      Befehl an 208. Infanterie-Division - Sturm-Bataillon noch heute zur 371. Infanterie-Division nach Wolkowincy in Marsch zu setzen.

      19.40 Uhr
      371. Infanterie-Division meldet Feind-Bataillon nördlich Melinky durchgebrochen.

      21.15 Uhr
      Meldung an Armee, dass Ablösung der 16. Panzer-Division durch Einbruch bei 371. Infanterie-Division noch nicht möglich ist.

      Quelle: Nara T-314 R-732

      Gruß
      Michael
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    • Nachtrag:

      22.30 Uhr
      Befehl an 208. Infanterie-Division, Artillerie-Gruppe Teichert zur 371. Infanterie-Division in Marsch zu setzen.

      02.00 Uhr
      Befehle an 208. Infanterie-Division, 371. Infanterie-Division, 16. Panzer-Division und 20. Panzer-Grenadier-Division über Auguste 1, 2 und 3 (Linienführung).

      03.00 Uhr
      Befehl an 208. Infanterie-Division, 371. Infanterie-Division und 20. Panzer-Grenadier-Division zur Erkundung von Bewegungs- und Versorgungsstraßen.

      03.15 Uhr
      Befehl an 208. Infanterie-Division und 371. Infanterie-Division über Zerstörung der Row-Übergänge im Falle Auguste 3.

      Quelle: Nara T-314 R-732

      Gruß
      Michael
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    • Hallo zusammen,

      das was hier alles offen gelegt wird ist wahnsinn.

      Den Verlauf so zurückkonstruieren zu können. Dafür danke ich euch aufjedenfall, da habe ich einiges zu erzählen gehabt.
      Ich habe einen sehr wunden Punkt aufgerissen, aber konnte damit sehr viel Balsam auf die Psychischen Wunden streichen. Und ungewissheit der Tatsache was wo los war dank euch etwas offen legen.
      Dafür danke euch riesig...
      Ich habe geplant sofern dieser Ort mit heutigen Namen exakt identifizieren werden kann, mit meinen Opa die Reise dorthin sprich Winnikowzy laut Heereskarte und Urkaunde, sowie zu dem Friedhof in Italien aufzunehmen. Das ist eine lange Reise aber ich denke eine sehr gute Sinnvolle Reise.

      Leider findet man keinen Maßstab dazu um in google den heutigen Namen finden zu können.


      Gruß Dominik
    • Nabend zusammen

      Ich habe anhand der karte von blauauge die Orte mittels GOV übersetzen können, es war zwar schwierig da es einige Orte gab welche bei Kaliningrad lagen, aber nach Anfangsschwierigkeiten nahm das Puzzle Form an. Die Lage sieht sehr gut aus. Auf der Heereskarte sind 2 Seen zusehen, diese Seen sind ebenfalls genau an der Stelle.
      Der Name ist Vinnykivtsy.

      Orientierungorte
      Letytschiw "Letitschew"
      Wolkowinzy "wowkowinzy"
      Dubov "Dubowaja"
      Mit kreuz markiert, Makarowo heute "Makarove" welches links neben Vinnykivtsy liegt.
      Unten sieht man Iwanowzy, das wohl das Ivanivtsi sein soll.

      Fundort.JPG
    • Hallo Dominik,

      da lag ich ja am ganz anderen ende :/ .
      Aber super Blauauge hat die richtige Karte gefunden.

      Gruß Ulf
      --------------------------------------------------------------
      Ich suche Bildmaterial, Dokumente und sonstige Informationen über ausländische Orden und Ehrenzeichen die an Deutsche verliehen wurden. Zum Zweck der Aufarbeitung und der Dokumentation.
      Vielen Dank
    • Hallo Dominik,

      Dominik D. schrieb:

      das was hier alles offen gelegt wird ist wahnsinn.

      Den Verlauf so zurückkonstruieren zu können. Dafür danke ich euch aufjedenfall, da habe ich einiges zu erzählen gehabt.
      es freut mich zu hören, dass ich helfen konnte. Um das Thema noch etwas abzurunden, habe ich dir noch eine allgemeine Lagekarte vom 23.03.1944 und ein paar Randinfos eingestellt.

      Quelle: Der Ausbruch der 1. Panzer-Armee aus dem Kessel von Kamenez-Podolsk von C. Wagner

      Gruß
      Michael
      Dateien
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