Stellungen und Kämpfe in Albstadt

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    • Stellungen und Kämpfe in Albstadt

      Hallo zusammen bin neu hier und würde gern mehr erfahren zu der Gegend in der ich noch wohne. Werde in den kommenden Jahren wieder nach weißwasser ziehen und natürlich würde ich mich auch da über Informationen und Kartenmaterial freuen.


      LG Markus
    • Moin Markus,

      hab gerade mal ein wenig gegoogelt aber so wie ich das sehe gab es da wohl keine Kampfhandlungen. Das kann man zumindest hier ableiten:

      Auch die Stadt Tailfingen war kampflos übergeben worden, weil Bürgermeister Ammann keinen Grund für weiteres Blutvergießen sah.

      schwarzwaelder-bote.de/inhalt.…fc-aece-bf7630e6bd49.html

      Es wurde ja glücklicher Weise nicht um jede Stadt gekämpft.

      Beste Grüße
      Robert

      Ansonsten habe ich dazu nicht einen Hinweis gefunden.
    • Hallo Markus,

      ich habe auch gerade geschaut aber leider Fehlanzeige. Der folgende Link sollte dir aber trotzdem helfen, weil dieser einen sehr guten Überblick zu den Kampfhandlungen im Schwarzwald 1945 gibt:

      de.wikipedia.org/wiki/Kriegsen…sche_Schwarzwaldoffensive

      Gruß
      Michael

      PS: Ansonsten würde ich dir mal empfehlen eine örtliche Buchhandlung aufzusuchen und nach regionalen Veröffentlichungen ausschau zu halten. Ich mache das grundsätzlich wenn ich in einer anderen Stadt bin und meist mit Erfolg. Literaturhinweise findest du ebenfalls im besagten Link.
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de
    • Hallo Markus,

      also eine Anfrage beim Landesarchiv von Baden-Württemberg scheint ganz vielversprechend zu sein, obwohl er meine Suchergebnisse nicht abspeichert:

      landesarchiv-bw.de/web/58790

      www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/suche/ergebnis1.php

      Für die Region insbesondere um Balingen ist dieses Heimatkundliche Blatt eine wahre Fundgrube:

      heimatkundliche-vereinigung.de…0%20S%20481%20-%20528.pdf

      Gruß
      Michael

      PS: Verwende bitte bei Beiträgen immer eine Anrede und eine Grußformel, danke!
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de
    • Hallo Markus,

      Hier habe ich noch einen Link zu einer PDF Datei für dich gefunden, aber vielleicht kennst du ihn ja schon.

      "Die Panzer kamen vom Schwarzwald her" Das Ende des Zweiten Weltkriegs auf der Schwäbischen Alb

      swr.de/-/id=17337990/property=…/swr2-wissen-20160715.pdf

      Gruß Ulf
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      Ich suche Bildmaterial, Dokumente und sonstige Informationen über ausländische Orden und Ehrenzeichen die an Deutsche verliehen wurden. Zum Zweck der Aufarbeitung und der Dokumentation.
      Vielen Dank
    • Hallo Ulf,

      danke ersteinmal für deine Informationen, diese kannte ich noch nicht!
      Vielleicht hat jemand auch Kartenmaterial zu Marschwegen/ Stellungen/ Verteidigungslinien etc. hier aud der Umgebung Albstadt.
      Vom Rathaus bekomme ich keine Informationen!

      Gruß Markus
    • Hallo Markus,

      im nördlichen Bereich der WK V wurde die Division Nr. 465, im südlichen Bereich die Ers. u. Aub. Division Nr. 405 eingesetzt. Der Gefechtsstand der Division Nr. 465 befand sich in Ludwigsburg. Der Stab der Division Nr. 405 kam nach Saulgau. Als die Alliierten in den nördlichen Schwarzwald vorrückten, wurde der WK V dem AOK 19 unterstellt. Mitte April 1945 gehörten zur Ers. u. Aub. Division Nr. 405:

      Grenadier-Regiment 35 (Kommandeur Major Clericus)
      mit Gefechtstand in Ehingen

      Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Regiment 5 (Kommandeur Oberst Kassebär)
      mit Gefechtstand in Salgau

      Brückenbau-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 1
      in Kressbronn, 10 km nordwestlich von Lindau/Bodensee

      Kommandantur des Truppenübungsplatzes Heuberg
      nur taktisch unterstellt

      Ab Mitte April 1945 besetzte die Division Nr. 405 die Albrandstellung zwischen Genkingen, 10 km südlich von Reutlingen und Fridingen. Die hier nun eingesetzten Sicherheitsbesatzungen sollten die Stellung bis zum Einrücken der zurückweichenden Feldtruppen halten. Rechter Nachbar der Division war der Kommandant von Münsingen mit dem Gefechtstand im Lager Münsingen, linker Nachbar das AOK 24. Die Albrandstellung war beim Eintreffen der Ers. u. Aub. Division Nr. 405 weder stellungs- noch feldmäßig ausgebaut. Die Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Regimenter zählten jeweils 6000 bis 8000 Mann bedingt einsatzfähiger Soldaten oder frisch eingezogener Rekruten.

      Von daher waren ihre Kampfstärken gering. Ausrüstung und Bewaffnung waren unzureichend. Während der Kampfhandlungen war die Ers. u. Aub. Division. Nr. 405 im Raum südlich der Linie Balingen - Biberbach - Leutkirch - Isny - Oberstaufen - Arlberg-Tunnel eingesetzt.

      weiteres folgt...........

      Quelle: Die Geschichte der HG G von D. R. Bettinger

      Gruß
      Michael
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de
    • Division Nr. 465

      1. Aufstellung:

      * 29.9.1942 in Epinal durch Division Nr. 165 als Stab mit Fp.Nummer für die nach Abtrennung der
      165. Reserve-Division zunächst noch m Frankreich stehenden und dann in den WK V
      zurückverlegten Ersatz-Einheiten dieser Division (Infanterie-Ersatz-Bataillon 75, 111, 195, 238, 380,
      435, 460, 470; Artillerie-Ersatz-Abteilung 5, 61). Nach Eintreffen in der Heimat am 2.12.1942 befand
      sich das Divisionskommando in Stuttgart, dann 1943 in Ludwigsburg.

      2. Gliederung:

      Grenadier-Ersatz-Regiment 515 Konstanz (Bataillone 75, 195, 230, 460)
      Grenadier-Ersatz-Regiment 525 Heilbronn (Bataillone 111, 380, 435, 470)
      Artillerie-Ersatz-Regiment 25 Ludwigsburg (Abteilung 5, 61, 260)
      Aufklärungs-Ersatz-Abteilung 18
      Fla-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 55 Ulm
      Panzer-Pionier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 5 Ulm
      Bau-Pionier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 5 Gmünd
      Granatwerfer-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 5 Horb.
      Beim Walküre-Aufruf des Wehrkreises V im September 1944 bildete der Stab 525 mit den
      Bataillonen 75, 195, 380 die Kampfgruppe C/V (WK V). Die Division setzte jedoch ihre Tätigkeit als
      Ersatz- und Ausbildungsverband fort. Am 28.3.1945 wurde die DivisionNr. 465 Ludwigsburg im
      Rahmen der Leuthen-Westgoten-Bewegung aufgerufen und getrennt in die Räume Rastatt, Freiburg
      und Ettlingen verlegt. Ihr unterstanden noch:
      Grenadier-Ausbildungs-Regimentsstab .525 Heilbronn mit den Grenadier-Ausbildungs-Bataillonen
      380 Heilbronn, 111 (Reste) Markgröningen
      Grenadier-Ausbildungs-Regimentsstab 515 Komtanz mit Grenadier-Ausbildungs-Bataillon 195
      Konstanz und Jäger-Ausbildungs-Bataillon 75 Donaueschingen
      Grenadier-Ausbildungs-Regimentsstab 35 Tübingen mit Grenadier-Ausbildungs-Bataillonen 109
      Irrendorf und 390 Pfiffingen
      Artillerie-Ausbildungs-Abteilung 260 Ludwigsburg, 5 (lei.) Ulm
      Pionier-Ausbildungs-Bataillon 35
      Bau-Pionier-Ausbildungs-Bataillon 5 Schwäbisch-Gmünd.

      3. Ersatz:

      WK V

      Division z. b V. 405

      1. Aufstellung:

      * 23.10.1939 in Stuttgart, WK V, als Divisionsstab für besondere Aufgaben und zur Führung der
      Landesschützen-Einheiten des Wehrkreises eingesetzt. Der Division unterstanden im März 1940:
      Landesschützen-Regiment 51 Ludwigsburg (Landesschützen-Bataillone 403, 405, 406, 411)
      Landesschützen-Regiment 55 Ulm (Landesschützen-Bataillone 408, 410, 418)
      Landesschützen-Ersatz-Bataillon 5 Esslingen

      Division Nr. 405

      Am 10.5.1942 übernahm die Division z. b. V. 405 als Ersatzdivision Nr.405 die Aufgaben der
      Division Nr. 155 und wurde am 5.10.1942 in Division Nr. 405 endgültig umgegliedert:
      Infanterie-Ersatz-Regiment 5 Konstanz (Bataillone 14, 335, 358)
      Infanterie-Ersatz-Regiment 35 Heilbronn (Bataillone 34, 109, 390)
      Infanterie-Ersatz-Regiment 78 Tübingen (Bataillone 56, 353)
      Landesschützen-Bataillone 403 Heilbronn, 406 Stuttgart, 427 Immendingen, 506 Ulm Artillerie-
      Ersatz-Regiment 25 Ludwigsburg (Abteilung 25, 178, 205, 215)
      Pionier-EB 35 Karlsruhe, Fahr-EA 5 Rastatt, Bau-EB 5 Schwäb.Gmünd, BrückenbauEB 5 Kehl,
      Landesschützen-EB 5 Baden-Baden.

      Am 10.10.1942 wurde die Division nach Straßburg verlegt und hatte im Dezember 1943 folgende

      2. Gliederung:

      Grenadier-Ersatz-Regiment 5 Mülhausen (Bataillone 14, 335, 358)
      Grenadier-Ersatz-Regiment 35 Straßburg (Bataillone 34, 109, 390)
      Grenadier-Ersatz-Regiment 78 Colmar (Bataillone 56, 353)
      Artillerie-Ersatz- und Ausbildungs-Abteilung 215 Straßburg
      Pionier-EuAB 35 Karlsruhe, Bau-Pionier-EuAB 5 Straßburg, Brückenbau-Pionier-EuAB 5 Kehl,
      Fahr-EuAA 5 Rastatt, Kraftfahr-EuA-Abteilung 5 Müllheim.
      Bei dem alliierten Einbruch in das Elsaß wurde das Gros der Truppen für Walküre-Einheiten des
      Wehrkreises V verwandt, der Divisionsstab zunächst nach Oberkirch und dann nach Tübingen
      zurückverlegt. Er wurde im Januar 1945 beim AOK 19 am Oberrhein als mobiler Stab eingesetzt.

      Ihm unterstanden am 22. Februar 1945:

      Regiment 4 Oberrhein mit Badischem Volkssturm-Bataillon XXII und Zollgrenzschutz-Bataillon VI
      Regiment 14 Oberrhein mit Landesschützen-Bataillon 406 und Zollgrenzschutz-Bataillon III
      Grenadier-Regiment 728 (Stab) mit Bad.Volkssturm-Bataillon V und Zollgrenzschutz-Bataillon II
      Artillerie-Regiment 1515 (Stab) mit III./Artillerie-Regiment 658, Festungs-Artillerie-Abteilung 1509
      und 1524
      Pionier-Bataillon 708 und an eigenen Truppen nur:
      Nachrichten-Kompanie 405 und Versorgungs-Regiment 405.
      Nach dem Stand vom 5.4.1945 hatte die Division Nr. 405:
      Sicherungs-Regiment 99 (Stab) mit Volkssturm-Bataillonen Lichtenstein und Wunnenstein
      Regiment 10 Oberrhein mit Zollgrenzschutz-Bataillon II und Volkssturm-Bataillonen V und XV
      Regiment 14 Oberrhein mit Landesschützen-Bataillon 406 und Zollgrenzschutz-Bataillon III
      Sicherungs-Regiment 200 (Stab) mit III./Sicherungs-Regiment 99, Bataillon z. b. V. 291,
      Landesschützen-Bataillon 1094
      Divisions-Füsilier-Bataillon 405
      Festungs-Artillerie-Regiment 1515 mit Festungs-Artillerie-Abteilung 1509 und 1524
      Festungs-Artillerie-Regiment 1133 I., II. Abteilung
      Pionier-Bataillon 708
      Feldersatz-Bataillon 405, Panzerjäger-Kompanie 405, Nachrichten-Kompanie 405, Versorgungs-
      Regiment 405.

      Noch kurz vor Kriegsende wurde aus diesen Einheiten die 719. Infanterie-Division neu gebildet.

      3. Unterstellung:

      1945
      Januar z.Vfg. Heeresgruppe Oberrhein
      Februar/März LXIV 19. Armee Heeresgruppe G Oberrhein
      April XVIII. SS 19. Armee Ob.West Oberrhein

      4. Ersatz:

      WK V, E 34 Heilbronn

      weiteres folgt............

      Quelle: VMD

      Gruß
      Michael
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de
    • Nachtrag:

      Zwischen Erbach und Biberbach klaffte eine 25km breite Lücke, die das AOK 19 nicht mehr schließen konnte. Dem LXXX. AK. drohte die erneute Einschließung, da an dem Befehl des Ob. West zum Halten der Albrandstellung nicht gerüttelt werden durfte.

      Durch die gegnerischen Verstöße von Donaueschingen aus zur Schweizer Grenze nördlich von Schaffhausen und bis südlich von Geisingen und nach Stockach war auch das XVIII. SS-AK. völlig abgeschlossen worden. Mit den ihm zur Verfügung stehenden Kräften war es dem Korps nicht mehr möglich, durch ein 30 km vom Gegner kontrolliertes Gebiet den Anschluß an die 19. Armee wieder zu gewinnen. In den Kämpfen am 22. April war auch das AOK 24 stark zersplittert worden und konnte keine Aufnahmestellung für das XVIII. SS-AK. halten.

      Das AOK 19 befahl dem AOK 24 seine restlichen Truppen in dem vom Bodensee umschlossenen Geländeteil Bodman - Radolfzell - Konstanz zu sammeln und den Seetransport nach Friedrichshafen, Lindau oder Bregenz vorzubereiten. Die Gefechtsstärken des LXIV. AK. und des AOK 24 wurden je auf ca. 2000 Mann geschätzt.

      Quelle: Die Geschichte der HG G von D. R. Bettinger

      Gruß
      Michael

      PS: Der Link könnte ggf. auch noch interessant sein (für die Region):
      geschichtsforum.de/thema/april…inengstingen.33313/page-2

      Da sind auch diverse Literaturhinweise zu finden..........
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de
    • Moin Markus,

      ich glaube das Buch hier wurde noch nicht genannt.

      Albstadt - OT Onstmettingen (72461)
      Boss, Erich (2005)
      Die Franzosen kommen. Wie die Onstmettinger das Kriegsende erlebtenAlbstadt: Selbstverlag.
      Standort 1 Balingen, Kreisarchiv Zollernalbkreis, Bibliothek
      Anzahl Seiten 62 Bl. : Kt., Ill.

      Beste Grüße
      Robert