Berichte von ehemaligen Stalingrad-Kämpfern

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    • Berichte von ehemaligen Stalingrad-Kämpfern

      Hallo zusammen,

      ich habe einen interessanten und bewegenden Bericht eines Soldaten, dem die Flucht aus russischer Gefangenschaft im Stalingrad-Kessel gelungen ist. Dieser persönliche Bericht eines Volksdeutschen schildert aus erster Hand seine Erlebnisse und Eindrücke während des Kessels und der Gefangenschaft.

      Quelle: Nara

      Horrido

      Daniel
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      Suche Infos über die Eisenbahnpioniere und die Eisenbahnentseuchungszüge.
    • Hallo zusammen,

      ich habe auch noch einen passenden Bericht zu diesen Thema gefunden. In meinem Fall handelt es sich um einen Kroatischen Freiwilligen vom Infanterie-Regiment 369 (kroatisch) der auch in Stalingrad gefangen genommen wurde bzw. dem die Flucht gelang.

      Quelle: Nara

      Gruß
      Michael
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    • Hallo zusammen,

      weil wir gerade bei dem Thema sind, anbei ein weiterer interessanter Bericht. Dieses mal geht es um einen Dolmetscher bzw. im Dienstgrad Hiwi, der mit den Korps-Nachschubtruppen 404 in Stalingrad eingeschlossen wurde. Im gelang im August 1943 die Flucht bei einem Angriff dt. Panzer.

      Quelle: Nara

      Gruß
      Michael
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    • Hallo zusammen,

      ich habe hier auch einen Bericht gefunden.
      Hier schildert der Unteroffizier Richard Trollmann seine Erlebnisse und die Flucht aus russischer Kriegsgefangenschaft.
      Richard Trollmann war Angehöriger des Stabs im II. Bataillon Infanterie-Regiment 212.

      Gruß Ulf

      Quelle: Nara
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      Ich suche Bildmaterial, Dokumente und sonstige Informationen über ausländische Orden und Ehrenzeichen die an Deutsche verliehen wurden. Zum Zweck der Aufarbeitung und der Dokumentation.
      Vielen Dank
    • Hallo Michael,

      ich habe mir bei Ebay Originaldokumente bzw scans besorgt. Dort geht es um die Zeit von Oktober bis Januar '42-'43. Dort sind auch Funksprüche enthalten. Sollte ich das vielleicht mal in einen separaten thread schreiben? Also eine Auswahl. Das ist viel zu viel, um das alles hier online zu stellen.

      Liebe Grüsse
      Nadin
    • Hallo Nadin,

      OnkelKarl schrieb:

      ich habe mir bei Ebay Originaldokumente bzw scans besorgt. Dort geht es um die Zeit von Oktober bis Januar '42-'43. Dort sind auch Funksprüche enthalten. Sollte ich das vielleicht mal in einen separaten thread schreiben? Also eine Auswahl. Das ist viel zu viel, um das alles hier online zu stellen.
      ich bitte darum. Ich freue mich über alle Inhalte, die auch anderen Suchenden eine Hilfe sein können. Das was du meinst war dann wohl eine der Nara-Rollen die ich dir mal eingestellt hatte, wenn ich mich richtig erinnere. Suche bitte mal etwas passendes raus und füge bitte auch eine entsprechende Kurzbeschreibung hinzu, damit man etwas mehr über Inhalt der Seiten erfahren kann OK?

      Besten Dank!

      Gruß
      Michael
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    • Hallo zusammen,

      also die folgende Aussage habe ich vorher noch nicht gehört:

      Auf Grund einer Unterhaltung mit verwundeten Soldaten in einem Reservelazarett teilt er mit, dass die Reste und Überlebenden der 6. Armee in russische Gefangenschaft geraten sind. Die Angehörigen derselben brauchen sich nicht zu grosse Sorgen zu machen, da diese unter japanischen Schutz stehen, denn Japan hat Russland gegenüber erklärt, sofern den Deutschen in Gefangenschaft geratenen Kämpfern von Stalingrad ein Leid zugefügt wird, es sofort mit offenen Feindseligkeiten gegen Russland beginnen würde.

      Weiterhin meint der Offizier, dass zu gegebener Zeit durch Vermittlung Japans Näheres über die in Gefangenschaft befindlichen Soldaten an die Öffentlichkeit kommen wird.

      Quelle: Nara

      Gruß
      Michael
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    • Hallo zusammen,

      vielen Dank für diese interessanten Augenzeugenberichte. Besonders interessant finde ich den des in Danzig geborenen Deutschen, der nach dem Wegzug nach Leningrad für die Russen kämpfen musste, beim ersten Angriff zu den deutschen Truppen übergelaufen ist, in russische Gefangenschaft kam und dort später nach seiner Flucht und dem erneuten Aufgreifen als russ. Deserteur angesehen wurde. Im Anschluss kam er wieder an die Front und lief erneut zu den deutschen Truppen über.

      Wenn man bedenkt, was einige da mitgemacht haben, das würde unsereins heutzutage nicht mal ansatzweise überstehen. Die vielen Einzelschicksale gehen einem echt immer wieder unter die Haut!

      Grüße
      Patrick
    • Hallo Patrick,

      Pasak86 schrieb:

      vielen Dank für diese interessanten Augenzeugenberichte.
      ja da sind wirklich schon ein paar sehr interessante Berichte dabei. Schade ist nur, dass ich bisher keine weiteren mehr finden konnte.

      Pasak86 schrieb:

      Wenn man bedenkt, was einige da mitgemacht haben, das würde unsereins heutzutage nicht mal ansatzweise überstehen. Die vielen Einzelschicksale gehen einem echt immer wieder unter die Haut!
      da bin ich ganz deiner Meinung.

      Gruß
      Michael
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de
    • Hallo,

      Stalingrad war und bleibt ein bewegendes Ereignis. Einer meiner Onkels ist dort geblieben, aber darum geht es mir nicht. Stutzig bin ich geworden bei dem Dokument, wo angeblich die Japanern den Russen drohen, einzumarschieren, sofern die in Stalingrad in Gefangenschaft geratenen Deutschen nicht ordentlich behandelt werden. Dererlei habe ich bisher weder gehört noch gelesen. Was ist da dran?

      MfG Wirbelwind
    • Hallo Wirbelwild,

      stimmt, das hat mich auch ein wenig gewundert. Womöglich wurde das den Truppen als Durchhalteparole so vorgesetzt. Hab von solchen Plänen auch nie was gehört!
      War doch soweit ich informiert bin eher so, dass Japan - natürlich zum Ärger der Deutschen - nie eine offene Kriegserklärung gegenüber den Russen aussprach bzw. es nie wirklich Kampfhandlungen zwischen beiden gab oder liege ich da falsch?

      Grüße
      Patrick
    • Hallo,
      es hat Kämpfe 1939 zwischen Japan und der Sowjetunion an der mandschurischen Grenze gegeben, die letztendlich zu einem Neutralitätspakt zwischen Japan und der Sowjetunion führten.Das hatte wiederum 1941 zur Folge, dass Stalin sibirische Regimenter zur Verteidigung Moskaus einstzen konnte, weil Japan in Sibirien nicht angriff. Daher kann es sich meines Erachtens bei den besagten Dokumenten nur um einen Propagandatrick handeln, wie andere bereits vor mir feststellten.

      MfG Wirbelwind