Überführung der Luftwaffen-Feld-Divisionen in das Heer

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    • Überführung der Luftwaffen-Feld-Divisionen in das Heer

      Hallo zusammen,

      zu der Überführung der Luftwaffen-Feld-Divisionen in das Heer habe ich etwas interessantes gefunden. In diesem Befehl vom AOK 18 wird über die Verbindungsoffiziere und deren Aufgaben berichtet, die den Übergang mit koordinieren sollten.

      Quelle. Nara

      Gruß
      Michael
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      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de
    • Hallo zusammen,

      ich habe für die Überführung noch die betr. Durchführungsbestimmungen gefunden.

      Quelle: Nara

      Gruß
      Michael
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    • Moin zusammen,

      hier noch ein Hinweis:
      (…)
      "Gleich zu Anfang muss darauf hingewiesen werden, dass sich die Division während der gesamten Zeit ihres Bestehens (1943 bis 1945) "20. Luftwaffen-Felddivision" nannte, ab Ende 1943 mit dem Zusatz "Radf." (Radfahrverband). Nie hatte sie sich "Felddivision 20 (L)" genannt, wie die Feldpostübersicht (FpÜ) wissen will, auch nicht "20. Lw.-Sturm-Division", obwohl Hitler am 01.06.1944 diese Bezeichnung verfügt hatte. Noch am 29.01.1945 heißt es "Meldung über die organisatorische Aufteilung der 20. Luftwaffen-Felddivision".
      Die Einheiten der Division hatten ebenfalls von 1943 bis 1945 nebeneinander zwei Bezeichnungen, z.B. „Jägerregiment 40 (L)“ auf Seite 4 des Soldbuches unter „Truppenteil bzw. Dienststelle“, dagegen „Lw.Jg.Rgt. 40“ auf dem Dienstsiegel, ab Ende 1943 ebenfalls mit dem Zusatz "Radf.". Im weiteren Text wird ausschließlich die Bezeichnung des Typs "Lw.Jg.Rgt. 40, Lw.Pz.Jg.Abt. 20, Lw.Pi.Btl. 20" usw. verwendet. Der einfache Soldat hieß hier "Jäger" und der Unteroffizier "Oberjäger".
      Nun zur Uniform. Als Kopfbedeckung wurde ausschließlich die Luftwaffen-Bergmütze getragen. Alle Dienstgrade trugen Fliegerbluse, die Offiziere von Anfang an mit grünen Kragenspiegeln. Bei den Jäger-Regimentern, deren Personal aus der Fliegertruppe stammte, wurden die gelben Spiegel weiter getragen. Bei den anderen Einheiten, deren Angehörige aus mehreren Waffengattungen der Luftwaffe stammten, wurden die Kragenspiegel abgetrennt und die Schwingen direkt auf dem Uniformtuch angebracht. Ab August wurden teilweise grüne Spiegel eingeführt, die mit der beim Heer verwendeten Waffenfarbe paspeliert waren (z.B. Lw.Pz.Jg.Abt. 20 = grüne Spiegel mit rosa Paspelierung). Nur Offiziere trugen während des Dienstes die bei den Luftwaffen-Felddivisionen im Osten allgemein eingeführten grünen Überfallhosen wie Fallschirmjäger (aber ohne Taschen für das Kappmesser) und die Tarnjacke aus Zeltplanenstoff, die aber nach der Übernahme ins Heer an alle Divisionsangehörigen ausgegeben wurde - wenn auch aus Drillichstoff.
      Als Beinbekleidung diente die normale Luftwaffen-Tuchhose mit Stiefeln. Ab 20.03.1942 wurde die noch in jeder Hinsicht unfertige Division zur Ausbildung, weiteren Auffüllung und Ausrüstung zum Zwecke des Schutzes von Anlagen der Luftwaffe nach Dänemark verlegt. Während der Zugehörigkeit zur Luftwaffe erschien sie in allen Schematischen Kriegsgliederungen des OKW mit dem Zusatz "i.Aufst.". An sich war beabsichtigt, die 20. Luftwaffen-Felddivision nach erfolgter Ausbildung nach dem 01.07.1942 in den Westen zu verlegen. Aus Furcht vor einer alliierten Landung in Dänemark ließ das OKW jedoch diesen Plan fallen. In Dänemark wurden die einzelnen Einheiten auf Fliegerhorsten und in luftwaffeneigenen Unterkünften untergebracht. Reichlich kompliziert waren die Unterstellungs-verhältnisse. Einsatzmäßig unterstand die Division dem LgKdo. XI (Hannover). Für Bewaffnung und Ausrüstung hatte weiter der Chef HRüst.u.BdE zu sorgen. Für die Zuführung von weiterem Personal war Luftwaffen-Befehlshaber Mitte zuständig. Im Falle einer alliierten Landung hätte jedoch der Befehlshaber der deutschen Truppen in Dänemark (General v. Hanneken) das Recht gehabt, die Einheiten der Division, die sich außerhalb des Kampfgebietes befanden, dorthin zu verlegen."
      (…)
      Quelle:
      Die Problematik der Luftwaffen-Felddivisionen,
      dargestellt am Beispiel der 20. Luftwaffen-Felddivision

      Autor: Dr. Walter Dann, Gymnasialprofessor a. D. (†)
      Abschrift und Bearbeitung: UHF51 ♦Berlin (18.09.2009)
      Quelle: Deutsche Soldatenjahrbücher (DSJB) 1990-1997, Hrsg. H. Damerau, Schild-Verlag München
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      MfG Uwe
      Avatar im Gedenken an Daniel BRUNSSEN, Wachtm., 2./Aufkl.Abt. 118 (*4.7.14 Bremen - vermisst 7.5.44 Dalmatien), EM -8- Krad-Meld.Zug 22