Neuvorstellung und suche Infos zu Otto Peters

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    • Nachtrag:

      Nachschlagewerke zu o.g. Einheiten:

      Artillerie-Regiment (mot.) 14.
      Vorgeschobener Beobachter – Kameradschaftsblatt des Offiziers-Korps Art.Rgt. 14 (mot.) - Nachdruck der Kameradschaftsblätter Nr. 1/1942 - Nr. 7/1944, ca. 90 Seiten, broschiert

      Geschichte des 11. (sächs.) Infanterie-Regiments, später Infanterie-Regiment 11 und Grenadier-Regiment 11 von 1918 - 1945, Selbstverlag, 1981, Pamberg/Hartmann/Niepold

      Die 71. Infanterie-Division im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945. Gefechts- und Erlebnisberichte aus den Kämpfen der "Glückhaften Division" von Verdun bis Stalingrad, von Monte Cassino bis zum Plattensee. - Arbeitsgemeinschaft "Das Kleeblatt" (Hrsg.), Hildesheim 1973

      Die 71. Infanterie-Division im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945 - Fotos, Karten und Texte von den Kämpfen einer niedersächsischen Infanterie-Division "Die Glückhafte" - Zusammengestellt von Hans Nölke, Druckhaus Pinkvoß, Hannover 1984

      Der Weg der Aufklärungsabteilung 171 im Zweiten Weltkrieg, Hrsg. Kameradenkreis der AA 171, Erbach-Donaurieden 1985, Paul Ubert

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      Dieses Buch zur 71. Infanterie-Division wurde neu aufgelegt und ist für kleines Geld zu haben. Inhaltlich ist aber wirklich sehr gut und entsprechend zu empfehlen. Ich werde dir morgen dazu mal ein paar Auszüge einstellen:

      Sie kämpfte unter anderem in Verdun, Stalingrad und Cassino. Ihr Zeichen war das vierblättrige Kleeblatt und man nannte sie die Glückhafte. Aber in Stalingrad verließ auch sie das Glück. In Dänemark 1943 neu aufgestellt war sie bis zum Kriegsende im Kampfeinsatz in Kärnten, Italien und Ungarn.

      Dieses Buch entstand aus Beiträgen von Angehörigen der Einheit. Als einer der wenigen, die das persönliche Glück hatten, Stalingrad und anschließende jahrelange Gefangenschaft zu überleben, freue ich mich besonders über die Wiederveröffentlichung als Erinnerung an eine schwere Zeit."

      Wigand Wüster, München

      Quelle: ebay.de/itm/Die-71-INFANTERIED…1454cd:g:hJQAAOSwXeJYGykq

      Gruß
      Michael
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    • Nachtrag:

      Wehrmachtlexikon schrieb:

      Ich werde dir morgen dazu mal ein paar Auszüge einstellen:
      anbei ein paar Auszüge aus dem Inhaltsverzeichnis der o.g. Chronik. Wie bereits gesagt, ein relativ hoher Detailgrad aber schau am besten selbst.

      Quelle: siehe oben

      Gruß
      Michael
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    • Moin,

      habe mich lediglich kurz mit der letzten Einheit (12./A.R.14) befasst, welche von der DD-WASt. aufgeführt wurde.

      Daher nur als Kurzinfo:
      Die 14. Inf.Div. war derzeit auf der Armeegrenze (Nahtstelle) zwischen Pz.AOK 3 und der AOK 4 als Reserve angesetzt.
      (...)
      25. Juni 1944
      08.25 Uhr O.B. - Chef
      Feindpanzer von Bugoschewskoje nach Süden, von Schozy nach Norwesten und Südwesten. In Ssenno.
      Konzentrischer Angriff gegen Beschenkowitschi. Machtlos gegen Vorgehen im Süden. Versuch abzuriegeln.
      Absicht alle schwachen Kräfte zu sammeln und an Dünafront.
      08.45 Uhr O.B. - Fm.
      Orientierung. Ssenno Panzer. LIII. setzt sich ab. Erbittet Freigabe 206. Panzerkampf um Beschenkowitschi.
      Dünafront wird gehalten. 45 im Anrollen. Machtlos gegen Raum Ssenno. 212 Absicht: Südlich Düna. Bitte um
      Luftwaffenunterstützung.
      09.05 Uhr Chef - Chef VI. A.K.
      256. in Ordnung. 14. von Panzern überrannt. In Woroshny bei 95. Einbruch in Tigerstellung Ssoserje.
      Genehmigung zur Rücknahme von H.Gr. Abgelehnt. Das Beste Ostufer Oboljanka nach Süden.
      O.B.-Auftrag: rechts halten.
      (...)
      Quelle: KTB Pz.AOK 3
      __________
      MfG Uwe
      Avatar im Gedenken an Daniel BRUNSSEN, Wachtm., 2./Aufkl.Abt. 118 (*4.7.14 Bremen - vermisst 7.5.44 Dalmatien), EM -8- Krad-Meld.Zug 22
    • Nachtrag:
      (...)
      25. Juni 1944
      Wetter: warm und sonnig +24°
      Gefechtsstand der Führungsabteilung:zunächst noch Waldlager "Schnittpunkt" 10 km nordwestl. Orscha, ab
      Mittag Krugloje (15 km südlich Tolotschin).

      Tagesverlauf: 3. Tag des russischen Grossangriffs. -
      Beim XXXIX. Pz.Korps dringt der weit überlegene Feind
      im Einbruchsraum der 337. I.D. bis an und über die Resta vor, durchbricht abends die Pz.Gren.Div. "FHH" in
      der Dnjepr-Schutzstellung (hinter der Resta) und stösstauf Mogilew vor.
      Gegen das XXVII. A.K. führt der Feind schwerste Angriffe und drückt den linken Flügel der 78. St.Div. bis
      über die PK-Strasse zurück. Das neu unterstellte VI. A.K. versucht vergebens eine neue Front vom grossen
      Strassenkreuz bis südlich Ssenno aufzubauen. Ein Panzerdurchbruch über Smoljany in die tiefe Nordflanke
      kündigt sich an.
      07.15 Uhr:
      Eigene Morgenmeldung. Beim XII. A.K. ist im dortigen Einbruchsraum Podssely wieder genommen worden,
      Lipki ging jedoch abermals verloren. Beim XXXIX. Pz.Korps stiess der Feind im Einbruchsraum mit starken
      Kräften vor. In schweren nächtlichen Kämpfen schlugen sich unsere noch ostwärts der Bassja kämpfenden
      Truppen auf die Bassja durch. Doch stösst der Feind über Bardsilly auf Gladkowo und über Kirkory auf die
      Resta vor. Auch beim XXVII. A.K. haben die Kämpfe abends und nachts unvermindert stark angehalten.
      Nördlich des Dnjepr richten sich die Truppen in der in der Linie Teolin – Makarowo – Wydriza – Kupelka –
      Orechi-See – Tiger-Stellung bis PK-Strasse ein, Orechi ist verloren.
      Karte: Lage bei der 4. Armee am 25.6.44. 1:100 000.
      Bedenklicher als die Vorgänge an der eigenen Front erschie der Durchbruch feindlicher Panzerkräfte im
      Abschnitt der 3. Pz.Armee, der in die tiefe Nordflanke der 4. Armee zielte. Hierüber meldet der Chef um
      07.00 Uhr dem Gen. Krebs, dass der nachts bei Boguschewskoje gemeldete starke Feind (120 Panzer) beiderseits
      der Strasse nach Ssmoljany vorgeht und 3 bis 4 km über Boguschewskoje hinausgekommen ist. Bei Ssenno
      (20 km westlich Boguschewskoje) sind auch schon russischen Panzer aufgetreten. In Smoljany steht ein eigenes
      Bataillon mit Sf.Pak. Es ist erwünscht, dass die weiter im Nordwesten stehende 95. I.D. an die 14. I.D. heranzieht.
      (...)
      Quelle: KTB AOK 4
      __________
      MfG Uwe
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    • Hallo Uwe,

      vielen Dank für deine Unterstützung bei diesem Thema. :thumbsup: Zur 14. Infanterie-Division ist in diesem Zusammenhang auch scheinbar kaum etwas zu finden.

      Hallo Dirk,

      zum Wehrmachtsgefängnis in Torgau habe ich dir auch nochmal etwas auf die schnelle rausgesucht:

      stsg.de/cms/torgau/geschichte/wehrmachtstrafsystem

      Das dort auch ein eigenes Dokumentationszentrum ist, weißt du doch schon oder?

      stsg.de/cms/torgau/startseite

      In diesem Zusammenhang kann ich auch diese Doku hier empfehlen:



      Gruß
      Michael
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    • Fortsetzung:
      08.50 Uhr meldet der Chef VI. A.K., Oberst v. Mantey, dass nördlich Ssenno eine Kolonne im Marsch nach
      Süden erkannt ist. Die 14. I.D. steht mit linkem Flügel an der Westspitze des Sserokorotaja-Sees. Von dort bis
      zum Kitschino-See besteht eine Lücke, durch der Russe nach Süden und Westen durchgestossen ist.
      (...)
      11.20 Uhr übermittelt Oberst v. der Groeben einen Befehl der Heeresgruppe, dass der Abschnitt im Norden bis
      Ssenno zur 4. Armee übertritt und ihr das dort stehende VI. A.K. unterstellt wird mit dem Auftrage, die Flanke
      der 4. Armee zu decken. Oberst Dethleffsen unterrichtet, dass das VI. A.K. zurückgegangen ist und die Linie
      Kurowtschschina (9 km nordwestlich Kreuzung Autobahn und PK-Strasse) – Papino – Schinkowo erreichen
      will, auch, weil die 14. I.D. von Westen her aus dem Walde nordwestlich Buda umfasst worden ist. Auch die
      256. I.D. kann sich vorn nicht mehr halten und muss an die abgeschnittene linke Flügelgruppe der 78. St.Div.
      Anschluss nehmen. Diese Division wird dem VI. A.K. unterstellt werden. Oberst v. der Groeben kündigt noch
      das Herankommen der 5. Pz.Div. im Eisenbahntransport an.
      (...)
      Seit 11.20 Uhr ist die Fernsprechverbindung zum VI. A.K. unterbrochen. Der als Verbindungsoffizier zum VI. A.K.
      entsandte und jetzt in Smoljany befindliche Major i.G. Weger (Id) erhält deshalb durch Funk Befehl, über
      die Lage zu melden. Auch das VI. A.K. und das Radf.Sich.Rgt. 2 sollen sich durch Funk melden. Das VI. A.K.
      erhält gleichzeitig Befehl, die HKL. auf seinem linken Flügel bis zum Bahnhof Burbin zu verlängern.
      Anschliessend unterrichtet der Chef den Oberst v. der Groeben im besonderen über den feindlichen Stoss auf Ussy.
      Oberst v. der Groeben teilt mit, dass der Feind einen entscheidenden Durchbruch bei der 9. Armee erzielt hat.
      Gleich darauf kommt Fernsprechverbindung mit VI. A.K. zustande und Oberst Dethleffsen teilt dessen Chef mit,
      die Unterstellung unter die 4. Armee mit.
      Oberst v. Mantey meldet, dass das Korps mit 4 Divisionen (256., 299., 14. und 95. I.D.) im Ausweichen in die
      Linie Staiki – Papino – Schinkowo begriffen ist und hofft, sie zu erreichen. Die rechts stehende 256. I.D. ist
      durchbrochen.

      Anmerkung:
      Hatte irgendwo auch in den KTB's gelesen, dass III.(s.)/Art.Rgt. 14 der 299. I.D. seinerzeit unterstellt war.
      Die genaue Stelle, um dies zu belegen, habe ich im Moment nicht.
      __________
      MfG Uwe
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von UHF51 ()

    • Hallo Dirk,

      diese Veröffentlichung könnte ggf. auch interessant für dich sein:

      Mich kriegen die nicht! Erlebnisbericht eines Rückkämpfers Juni bis August 1944.

      Erst kurz vor dem sowjetischen Großangriff auf die Heeresgruppe Mitte am 22. Juni 1944 wurde der Leutnant der Reserve Friedrich-August Schöttge nach einer schweren Verwundung und monatelangem Lazarettaufenthalt wieder zu seiner Truppe versetzt, die als Reserve der Heeresgruppe im Raum südwestlich Witebsk lag. Als die 14. Infanterie-Division dann in die Schlacht geworfen wurde, kommandierte man ihn in die Führerreserve der Division, die beim Feldersatz-Bataillon angesiedelt war. Als Zugführer in der 2. Kompanie des Feldersatz-Bataillons 14 überlebte er das Inferno der Schlacht und den Untergang seiner Division am 25. Juni 1944 und schlug sich als Versprengter mit 200 anderen Soldaten nach Westen durch. Die eigenen Linien erreichte er nach fünf Wochen extremster Strapazen am 1. August 1944 mit nur noch einem Kameraden.

      Quelle: verlag-scherzer.de/product_inf…roducts_id=27&language=de

      Gruß
      Michael
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    • UHF51 schrieb:



      Anmerkung:
      Hatte irgendwo auch in den KTB's gelesen, dass III.(s.)/Art.Rgt. 14 der 299. I.D. seinerzeit unterstellt war.
      Die genaue Stelle, um dies zu belegen, habe ich im Moment nicht.
      __________
      MfG Uwe
      Moin,

      hat mir keine Ruhe gelassen, Hier der Beleg im Anhang.
      Quelle: KTB Pz.AOK 3
      __________
      MfG Uwe
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    • Hallo Uwe,

      vielen Dank für diese sehr detaillierte Ergänzung. Ich habe noch eine Lagekarte vom 26.6.1944 (abends) gefunden, siehe Anhang.

      Gruß
      Michael

      Quelle: Mittlere Ostfront Juni 1944 von G. Niepold
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    • Hallo
      Ich habe keine Ahnung wie ich euch allen hier danken soll. Ich war leider ein paar Tage verhindert ( Krankenhaus) und fange morgen Mal an alles durchzulesen. Keine Ahnung wie ich das erklären kann,aber durch eure ganzen Beiträge fühle ich mich meinem Grossvater so nah. Ich weiss nicht ob jemand das Gefühl kennt wenn man einen Menschen abgöttich geliebt hat wie dieser Mensch dann jeden Tag fehlt und durch solche Sachen wie hier ist er irgendwie bei mir. Er hat bestimmt keine leichte Zeit gehabt im Krieg. Aber irgendwie hat er auch davon geschwärmt. Die Kameradschaft hat ihn geprägt und ich bin wiederum so erzogen worden das Loyalität,Freundschaft und Demut nicht nur Wörter sind sondern das da soviel mehr hintersteckt. Ach ich schreibe schon wieder Romane.
      Danke!
    • Hallo Dirk,

      Oppadirk schrieb:

      Ich habe keine Ahnung wie ich euch allen hier danken soll.
      nichts zu danken, gerne geschehen. Ich hoffe doch, dass es dir wieder besser geht.

      Oppadirk schrieb:

      Das Buch habe ich mir grade bestellt.Nochmal vielen Dank.
      freut mich zu hören, dass du meiner Empfehlung gefolgt bist. Ich werde mal schauen wo wir weiter ansetzen können.

      Gruß
      Michael
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    • Hallo Dirk,

      ich habe noch einige Hinweise zum gesuchten Ort gefunden:

      26.6.1944

      Um 9.45 Uhr wird dem XII. AK befohlen, möglichst starke Teile der 18. Panzergrenadier-Division südlich Mogilev zu versammeln, damit das XXXIX. Panzer-Korps Kräfte für den Kampf nördlich Mogilew gewinnt.

      Noch vormittags erreicht der Feind den Dnjepr bei Trebuchi und setzt sofort über. Einige Stunden später sind die Sowjets auch bei Polykovichi an den Fluß vorgedrungen und bilden auch dort einen kleinen Brückenkopf. Zwischen Shapochitsy und Sukhari wehrt sich noch die Division Feldherrnhalle verzweifelt. Südostwarts Mogilew dringt der Feind 7 km nordwestlich Gorbovichi über die Bahn nach Süden gegen die 31. Infanterie-Division vor. Auch nördlich Volkovichi bricht er ein.

      Im Laufe des Nachmittags bemühen sich Teile der 110. Infanterie-Division, den feindlichen Brückenkopf bei Dobreika einzudrücken. Die Masse der Division kämpft noch ostwärts des Flusses und hat einen Brückenkopf ostwärts Shklov gebildet. Den übergesetzten Feind bei Trebuchi greift die Kampfgruppe Schünemann an.

      1. Regiment der 12. Infanterie-Division ist ebenfalls dorthin in Marsch gesetzt. Der Feind bei Polykovichi wird abgeriegelt. An der Übergangsstelle Dobreika schlägt der Feind schnell eine Brücke und geht, teilweise unter Nebel, schon mit Panzern über.

      Weit westlich Orscha verschlechtert sich die Lage schnell. Um 12 Uhr sind 40 Panzer von Oboltsy im Angriff auf Tolochin erkannt. Der Höhere Artillerie-Kommandeur der 4. Armee bemüht sich, mit aufgefangenen Teilen Tolochin zu verteidigen. 1 Tiger-Abteilung und 1 Artillerie-Abteilung sollen dazustoßen.

      weiteres folgt...........

      Gruß
      Michael

      Quelle: Mittlere Ostfront Juni 1944 von G. Niepold
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    • Nachtrag:

      Um 13.00 Uhr befiehlt der OB der 4. Armee mit Rücksicht auf die 31. Infanterie-Division und das XII. Armee-Korps von sich aus, da zur Heeresgruppe keine Fernmelde-Verbindung besteht, am kommenden Abend mit allen Teilen hinter den Dnjepr auszuweichen.

      Ostwärts Mogilew ist eine Brückenkopfstellung zu halten. Um 13.58 Uhr meldet die Armee die Lage an die Heeresgruppe, darunter den Kampf um Tolochin und das Vordringen starker feindlicher Panzerkräfte von Oboltsy auf Chereya, wo sich schon die Spitzen befinden.

      weiteres folgt...........

      Gruß
      Michael

      Quelle: Mittlere Ostfront Juni 1944 von G. Niepold
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    • Nachtrag:

      Das VI. Armee-Korps erhält Befehl zur Aufklärung dorthin und zur Verbindungsaufnahme zur 3. Panzer-Armee, ist dazu aber wohl gar nicht mehr in der Lage. Die rückströmenden Trosse des VI. Armee-Korps versucht man in Borissow aufzufangen. Auch die Armee-Waffenschule Borissow soll Aufklärung auf 30 km Breite gegen Chereya ansetzen.

      Der Kommandeur des rückwärtigen Armeegebietes, General v. Altrock, bekommt Befehl, mit einigen Sicherungskräften eine Abriegelungsfront zwischen dem Selyava See und der Autobahn bei Sloveni aufzubauen.

      weiteres folgt...........

      Gruß
      Michael

      Quelle: Mittlere Ostfront Juni 1944 von G. Niepold
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    • Nachtrag:

      Die Divisionen kämpfen sich nachmittags und abends hinter den Dnjepr zurück. Bis Mitternacht hat sich die Lage wie folgt entwickelt:

      Im Westen hat der Feind die Autobahn bei Kochanova und westlich Tolochin erreicht und strebt weiter nach Süden und Westen. Von Smolyany gehen 1 Kavallerie-Verband und 1 Panzer-Korps nach Westen auf die Beresina-Übergänge vor. Die Divisionen des VI. Armee-Korps sind nicht mehr als kampfkräftige Verbände anzusehen. Sie kämpfen zum Teil noch äußerst zäh aber zusammenhanglos im Raum Kochanova.

      Der rechte Flügel des Korps steht angeblich bei Pogost. Das Generalkommando hat die Führungsfähigkeit verloren. Das Korps hat am 26.6.1944 156 Feindpanzer abgeschossen, rechnet jedoch mit dem Auftreten von 300 - 400 weiteren.

      Gruß
      Michael

      Quelle: Mittlere Ostfront Juni 1944 von G. Niepold
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