Frühjahrsoffensive Italien 1945

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    • Hallo ITIR89,

      ich habe dir dazu mal etwas rausgesucht:

      In der Gebirgsstellung am Santerno und Senio vom 9. März bis 11. April 1945

      Rechts:
      - im Anschluß an die 1. Fallschirmjäger-Division Grenadier-Regiment 994
      - im Abschnitt Monte la Pieve - Borgo und auf Zusammenarbeit mit II.Artillerie-Regiment 278 angewiesen.

      Mitte:
      Grenadier-Regiment 992 mit Fallschirmjäger-Aufklärungs-Abteilung 111, I. Bataillon und Sturm-Bataillon Forli in dieser Reihenfolge im Abschnitt Tossignano - 1 km westlich Costa und in Zusammenarbeit mit I./Artillerie-Regiment 278

      Links:
      Grenadier-Regiment 993 mit Füsilier-Bataillon 278 rechts, I. Bataillon Mitte und II. Bataillon links im Abschnitt beiderseits Costa - Rivola - Isola und in Zusammenarbeit III./Artillerie-Regiment 278.

      Divisionsreserve:
      II./Grenadier-Regiment 992 und 2. (Jagdpanzer)/Panzerjäger-Abteilung 278 bei Linaro.

      Quelle: Die 278. Infanterie-Division in Italien 1944/45 von H. Hoppe

      Gruß
      Michael
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de
    • Nachtrag:

      Meldung für den 13. April 1945

      ..... Füsilier-Bataillon 278 deckte die offene Nordflanke an den Sillaro-Übergängen westlich Villa Seraglio gegen die nur zögernd vorgehende 10. indische Division.

      Meldung für den 21. April 1945

      ..... wurde damit zugebracht, unaufhörlich den linken Flügel von Mondenuovo bis Malalbergo zu verlängern, um zu verhindern, daß der Feind mit Panzern den Reno überschritt. Übergegangene Teile wurden hart ostwärts S. Gabriele durch das Füsilier-Bataillon 278 abgewiesen und 2 Panzer mit Faustpatronen vernichtet.

      Quelle: Die 278. Infanterie-Division in Italien 1944/45 von H. Hoppe

      Gruß
      Michael
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    • Meldung für den 25. April 1945

      ..... der Rest des Grenadier-Regiments 992 und das Füsilier-Bataillon 278 wurden um il Granarone in Divisionsreserve genommen.

      Auf einer vom Pionier-Bataillon 278 mühsam gebauten Behelfsfähre und 2 bis 3 Kähnen wurde in der Nacht vom 25. auf den 26. April 1945 übergesetzt. 2 bis 3 Kompanien balancierten einzeln über die in den Fluß hängenden Trümmer der Eisenbahnbrücke. Ab 7.00 Uhr richtete sich die Division auf dem Ostufer beiderseits der großen Straße zur Verteidigung ein.

      Rechts:
      Rest Grenadier-Regiment 992

      Mitte:
      Füsilier-Bataillon 278

      Links:
      Grenadier-Regiment 993

      Divisionsreserve:
      Grenadier-Regiment 994

      Weitere Informationen, siehe angefügte Karte.

      Quelle: Die 278. Infanterie-Division in Italien 1944/45 von H. Hoppe

      Gruß
      Michael
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    • Nachtrag:

      Das Füsilier-Bataillon 278 erhielt den Auftrag, mit 2 Kompanien auf dem Westufer einen Brückenkopf zu halten, um der Division Zeit zum Eingraben zu verschaffen. Bald zeigte sich aber, daß solche Versuche taktischen Operierens ohne panzerbrechende Waffen unmöglich waren. Ungehindert von Sperren und Minenfeldern rollten jetzt die feindlichen Panzer auf den guten Straßen heran und brauchten nicht einmal Artillerie- oder Packabwehr zu fürchten.

      Schon um 11 Uhr erschien unter dem Schutz einer Jabo-Welle die erste Staffel von Panzern und überrannte die beiden Füsilier-Kompanien.

      Hauptmann v. Bracht fiel im Kampf um seinen Brückenkopf. Kurz darauf mußte das Grenadier-Regiment 992 zusehen, wie 7 Schwimmpanzer in breiter Front die ..... überquerten und den Weg für 30 bis 40 nachfolgende Panzer mit Spezial-Übersetzgerät frei machten. Mit 4 noch vorhandenen Faustpatronen schoss das Füsilier-Bataillon 2 Panzer ab und im Maschinengewehrfeuer erlitten die Amerikaner, mit denen die Division hier zum ersten Male kämpfte blutige Verluste.

      Mit Karabinern allein konnte der Übergang nicht verhindert werden. Erst einmal im Besitz eines Brückenkopfes stellte der Feind bald fest, daß die rechts anschließende Kampfgruppe Schiel nur einen dünnen Pak-Schleier eingesetzt hatte, der am Nachmittag in Richtung S. Stefano - Minerbe aufgerollt wurde.

      Quelle: Die 278. Infanterie-Division in Italien 1944/45 von H. Hoppe

      Gruß
      Michael
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    • Nachtrag:

      Meldung für den 28. April 1945

      ......... damit war die Division eingeschlossen. Es wurde aber der Versuch unternommen den Raum von Thiene - Lugo in der Alpenstellung zu erreichen. Um 20.00 Uhr entschloss sich die Division unter Abkürzung der dringend notwendigen Rast, zum Aufbruch und der Divisionskommandeur gab in S. Maria an die versammelten Regimentskommandeure folgenden Befehl:

      278. Infanterie-Division bricht in der Nacht zum 28/29.04.1945 über die Straße Vicenza - Citadella nach Norden durch und erreicht die Alpenstellung in Gegend Lugo, 6 km nordostwärts Thiene.

      Um 21 Uhr setzte sich die Division in 2 Kolonnen in Marsch:

      Hauptkolonne: Grenadier-Regiment 993, Grenadier-Regiment 994, Füsilier-Bataillon 278 Rest der Divisionstruppen, Feld-Ersatz-Bataillon 278 über Gaianigo auf S. Pietro in Gu, voraus: Artillerie-Kompanie.

      Quelle: Die 278. Infanterie-Division in Italien 1944/45 von H. Hoppe

      Gruß
      Michael
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    • Nachtrag:

      Auf dem einzigen Fahrzeug der Division setzte sich der Divisionskommandeur mit dem 1. Generalstabsoffizier und dem Adjutanten usw. an die Spitze, um die Marschstraße zu erkunden. Als er gegen 23.00 Uhr feststellte, das S. Pietro in Gu und Armedola besetzt waren, sammelte er am Bahndamm versprengte Fallschirmjäger und Artilleristen und besetzte unter Sicherung gegen Armedola und nach Abwehr eines feindlichen Stoßtrupps, den Bahndamm.

      Bald nach Mitternacht wurde die kleine Abteilung durch Reste des II./Panzer-Grenadier-Regiments 9 verstärkt, so daß um 1.00 Uhr früh am 29.04.1945 mit knapp 100 Mann der Durchbruch angesetzt wurde, ohne die im Anmarsch gemeldete Spitze des Grenadier-Regiments 993 abzuwarten.

      Nachdem eine aus Armedola ahnungslos vorfahrende Kolonne gefangen genommen wurde, drangen die Stoßtrupps im Feuerschein der brennenden Häuser in S. Pietro ein und stürmten eine am Nordrand in Feuerstellung stehende amerikanische Batterie zu 6 Geschützen.

      56 Amerikaner wurden gefangen und mehere Pak, schwere MG und Kraftfahrzeuge erbeutet. Bis zum Hellwerden kämpften sich die Truppen der Hauptkolonne durch die geschlagene Bresche.

      Quelle: Die 278. Infanterie-Division in Italien 1944/45 von H. Hoppe

      Gruß
      Michael
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