Die Marineärztliche Akademie

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    • Die Marineärztliche Akademie

      Hallo zusammen,

      da zu diesem Thema noch nichts eingestellt wurde, mache ich mal den Anfang. Die Marineärztliche Akademie ist (soweit mir bekannt) bisher nur sehr spärlich dokumentiert bzw. behandelt worden. Der folgende Link gibt hierzu aber einen aus meiner Sicht sehr guten Überblick zu dieser Einrichtung.

      ww2.dsm.museum/DSA/DSA26_2003_111124_Maurer.pdf


      Gruß
      Michael
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de
    • Wehrmachtlexikon schrieb:

      Die Marineärztliche Akademie ist (soweit mir bekannt) bisher nur sehr spärlich dokumentiert bzw. behandelt worden. Der folgende Link gibt hierzu aber einen aus meiner Sicht sehr guten Überblick zu dieser Einrichtung.

      https://ww2.dsm.museum/DSA/DSA26_2003_111124_Maurer.pdf
      Moin Michael,

      danke - ja, das ist tatsächlich ein guter Überblick, den Prof. Dr. med. Hans-Joachim Maurer seinerzeit erarbeitet hatte.

      Seine Arbeit hatte mir bereits u. a. zur Erfassung von Marine-Sanitätspersonal gutes Material geliefert.
    • Moin zusammen,

      es fiel sicher noch nicht auf - zur von Michael verlinkten Arbeit von ist auf folgenden Fehler hinzuweisen:
      • Flottillenadmiralsarzt Dr. Emil Greul
      • Flottillenadmiralsarzt Dr. Hans-Heinrich Möller
      Prof. Dr. med. Maurer verstarb bereits vor Drucklegung im Januar 2004. Die abschließende Redaktion seines Beitrags über die Geschichte der Marineärztlichen Akademie war ihm daher nicht mehr möglich. Sicher gelangte dieser Dienstgradbezeichnungsfehler durch Unkenntnis der Materie in seine Arbeit.

      Die Dienstgradbezeichnung "Flottillenadmiralsarzt" (schon das "s"!) ist abenteuerlich. Sie existierte in der Deutschen Kriegsmarine nicht.
      Es gab im Seedienst keinen Flottillenadmiral, in der Sanitätslaufbahn hingegen gab es den Admiralarzt.

      Dr. med. Greul beispielsweise war Zeit seiner Leitung der Marineärztlichen Akademie als ihr Kommandeur (16.04.1941 - 30.09.1943) Admiralarzt. Nach seiner Ablösung wurde er am 01.10.1943 zum Admiralstabsarzt befördert.

      Die Dienstgradbezeichnungen der Sanitätsoffiziere in der Deutschen Kriegsmarine waren (ab dem 01.04.1934) wie folgt.
      • Marineassistenzarzt (entsprach im Seedienst dem Leutnant zur See - bei Heer und Luftwaffe war es der Assistenzarzt im Rang eines Leutnants des Truppendienstes)
      • Marineoberassistenzarzt (entsprach dem Oberleutnant zur See - bei Heer und Luftwaffe war es der Oberarzt im Rang eines Oberleutnants des Truppendienstes)
      • Marinestabsarzt (entsprach dem Kapitänleutnant - bei Heer und Luftwaffe war es der Stabsarzt im Rang eines Hauptmanns des Truppendienstes)
      • Marineoberstabsarzt (entsprach dem Korvettenkapitän - bei Heer und Luftwaffe war es der Oberstabsarzt im Rang eines Majors des Truppendienstes)
      • Geschwaderarzt (entsprach dem Fregattenkapitän - bei Heer und Luftwaffe war es der Oberfeldarzt im Rang eines Oberstleutnants des Truppendienstes)
      • Flottenarzt (entsprach dem Kapitän zur See - bei Heer und Luftwaffe war es der Oberstarzt im Rang eines Obersten des Truppendienstes)
      • Admiralarzt (entsprach dem Kommodore - bei Heer und Luftwaffe war es der Generalarzt im Rang eines Generalmajors des Truppendienstes)
      • Admiralstabsarzt (entsprach dem Konteradmiral - bei Heer und Luftwaffe war es der Generalstabsarzt im Rang eines Generalleutnants des Truppendienstes)
      • Admiraloberstabsarzt (entsprach dem Vizeadmiral - bei Heer und Luftwaffe war es der Generaloberstabsarzt im Rang eines Generals d. Inf. / Art. / Pz.Tr. / ... des Truppendienstes)

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