Wissenswertes zu den Brandenburgern

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    • Hallo zusammen,

      ich habe hier noch einen Bericht über die Operation Schamil gefunden:

      Im Rahmen der Vorbereitungen für den Russlandfeldzug gab es innerhalb des Amtes Ausland/Abwehr Planungen, die im nordkaukasischenRaum ansässigen Stämme gegen die sowjetische Herrschaft aufzuwiegeln.

      Es galt, sich die Unzufriedenheit der Nordkaukasier zu Nutze zumachen und sie zum bewaffneten Aufstand gegen die Rote Armee zubewegen. Auf Initiative und unter Führung des Abwehrangehörigen Oberleutnant d.R. Erhard Lange begannen die Vorbereitungen für ein Sonderunternehmen, welches nach dem tscherkessischen Freiheitskämpfer und Imam Schamil benannt war, der im 19. Jahrhundert ander Spitze der muslimischen Bergvölker Dagestans und Tschetscheniens den Russen vernichtende Niederlagen beibrachte.

      Weiterlesen unter: mgfa.de/html/einsatzunterstuet…/wwkaukasus09muellerr.pdf

      ab Seite 62

      Gruß
      Michael
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de
    • Hallo Michael,

      Dein zur Verfügung gestellter Link zeigt mir nochmal stückweise die eigentliche Dimension der von Hitler angeordneten Kriegsführung im Russlandfeldzug. Vor allem das Verzetteln der operativen Kräfte und das Festhalten an unhaltbaren Positionen.
      Die Operation ,,Schamyl" stand von Anfang an unter einem unguten Stern und Lange konnte froh sein, die dt. Linien wieder erreicht zu haben. Die Repressionen Stalins verhinderten in großem Umfange die Erhebung der Kaukasusvölker.

      MfG Wirbelwind
    • Hallo zusammen,

      Hier ein Beitrag aus einer Kameradschaftszeitung zu einem Einsatz beim 2.(Jäger-)Regiment der "Brandenburger".

      Quelle: Die neue Feuerwehr

      Horrido

      Daniel
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      Suche Infos über die Eisenbahnpioniere und die Eisenbahnentseuchungszüge.
    • Hallo zusammen,

      Hier die zweite Seite des Artikels der Kameradschaftszeitung zu einem Einsatz beim 2.(Jäger-)Regiment der "Brandenburger".

      Quelle: Die neue Feuerwehr

      Horrido

      Daniel
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    • Hallo Wirbelwind,

      wirbelwind schrieb:

      Dein zur Verfügung gestellter Link zeigt mir nochmal stückweise die eigentliche Dimension der von Hitler angeordneten Kriegsführung im Russlandfeldzug. Vor allem das Verzetteln der operativen Kräfte und das Festhalten an unhaltbaren Positionen.
      ja da hast du recht, dass ist eigentlich mal wieder ein treffendes Beispiel. In Ihren Vorstellungen sind sie sehr viele Wege gegangen. Die Machbarkeit oder Sinnhaftigkeit stand hier aber wohl meistens nur an zweiter Stelle oder wurde überhaupt nicht in Frage gestellt.

      Gruß
      Michael
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de
    • Hallo,

      das gezeigte Truppenkennzeichen des ,,Brandenburger" hat für mich eine gewisse Ähnlichkeit mit dem ,,Bandenkampfabzeichen". Allerdings wurde dieses ja 1944 von A. Hitler gestiftet und da gab es das Truppenkennzeichen bereits schon. Also scheint die Ähnlichkeit reiner Zufall.
      Noch kurz ein paar Worte zum Bericht vom 2. (Jäger)Regiment der Brandenburger. Bei der Erwähnung von Kodersdorf fällt mir unweigerlich der Name Oberstleutnant Roßmann ein. Zwar gehörte er nicht den ,,Brandenburgern" an, aber sein Verband, das Panzerregiment des Fallschirmpanzerkorps ,,HG" sollte analog wie die Panzergrenadiere der Division ,,Brandenburg" den Vormarsch der 1. Ukrainischen Front aufhalten bzw. zum Stehen zu bringen. Dabei kam es für das bei den Russen eingesetzte 1.polnischen Panzerkorps bei Kodersdorf zu einem folgenschweren Panzergefecht. Die 17 ,,Panther" Roßmanns schossen innerhalb kurzer Zeit 43 polnische Panzer ab. Weitere 12 fielen unbeschädigt in deutsche Hände.

      MfG Wirbelwind

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von wirbelwind ()

    • Hallo zusammen,

      ich habe hier noch was zum Unternehmen " Schamil " bei der 13. Panzer-Division gefunden.

      Gruß Ulf

      Quelle NARA
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      Ich suche Bildmaterial, Dokumente und sonstige Informationen über ausländische Orden und Ehrenzeichen die an Deutsche verliehen wurden. Zum Zweck der Aufarbeitung und der Dokumentation.
      Vielen Dank
    • Hallo zusammen,

      ich habe auch noch etwas gefunden. Aufgeführt ist hier eine Unterstellung von Teilen des Regiments 800 (Stab I./Regiment Brandenburg sowie der 2. und 4. Kompanie und einer Sonderformation Nachtigall unter dem LII. Armee-Korps zwischen dem 15.05 - 12.12.1941.

      Quelle: Nara

      Gruß
      Michael
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    • Hallo,
      bei einem weiteren Buch zu den Brandenburgern bin ich darauf gestoßen, dass einzelne Kompanien zum Partisanenkampf in Serbien eingesetzt waren. Ist etwas darüber bekannt, ob das im Zusammenwirken mit dem SS-Fallschirmjägerbataillon 500 und der 7. SS-
      Gebirgsdivision ,, Prinz Eugen" unter SS-Obergruppenf. A. Phleps geschah? Örtlich gab es wohl auch ein Zusammengehen mit den Cetniks gegen Titos Partisanen, was in Berlin nicht gern gesehen wurde.

      MfG Wirbelwind
    • Hallo Wirbelwind,

      ich habe dazu mal nachgeschaut. Es könnte sich hier um das Unternehmen Maibaum gehandelt haben. Stattgefunden hatte diese Operation zwischen dem 26.4 - 10.5.1944 und beteiligt waren folgende Einheiten bzw. Verbände:

      - 13. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division Handschar
      - 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division Prinz Eugen
      - SS-Fallschirmjäger-Bataillon 500

      - 4. Regiment Brandenburg (noch nicht einwandfrei bestätigt)

      Ich prüfe das nochmal und melde mich wieder.

      Gruß
      Michael
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    • Hallo Wirbelwind,

      also ich konnte bisher nur folgendes finden:

      Da in Serbien zu diesem Zeitpunkt praktisch keine weiteren Truppen verfügbar waren und sich der niedrige Kampfwert der bulgarischen Truppen zeigte, beantrage GFM Weichs Ende März 1944 beim Wehrmachtführungsstab die Rückführung verschiedener Truppen aus Ungarn; so des:

      - Grenadier-Regiments (mot.) 92
      - 4. Regiments Brandenburg
      - SS-Polizei-Regiments 15
      - SS-Fallschirmjäger-Bataillons 500

      Ich bleibe aber am Ball...........

      Gruß
      Michael

      Quelle: Das SS-Fallschirmjäger-Bataillon 500/600 von R. Michaelis
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    • Hallo Michael,

      dass, was Du bis jetzt ins Forum zu meiner Anfrage ins Forum gestellt hast, ist zumindest schon mal ein fundierter Hinweis. Vielleicht findest Du ja noch mehr. Besagtes Buch wurde 1958 heraus gebracht und enthält sehr wenig verifizierbare Zeitangaben. Was mich allerdings sehr verwundert hat, dass darin über eine Meuterei der russischen Legionäre berichtet wird, die die deutschen Offiziere und Mannschaftsdienstgrade einfach umgelegt haben, bevor sie zu den Partisanen überliefen. Mir war das nur im Zusammenhang mit Ukrainern bekannt. Sind das 2 Paar Schuhe oder sind mit den Ukrainern eigentlich russische Legionäre gemeint?

      MfG Wirbelwind