Begriff innerhalb der U-Bootwaffe

    • Hallo Birger,

      Auszug aus dem Buch „U-Tanker 1941-1945“ von John F. White.

      „Der Befehlshaber der U-Boote gab ein bestimmtes Planquadrat als Treffpunkt sowohl an den Versorger als auch an das zu versorgende U-Boot weiter. Das Quadrat hatte jedoch sechs Seemeilen Seitenlänge, so daß Navigationsfehler auftreten konnten. So liefen beide Schiffe das vorgesehene Planquadrat an, mehr oder weniger genau, und kreuzten dann so lange aufgetaucht, bis sie sich gefunden hatten. Das ging zumindest so lange, bis das Hin und Herfahren an der Oberfläche wegen der Gefahr plötzlicher Luftangriffe aufgegeben werden mußte “


      Ein U-Boot hat sehr wenig Reserveauftrieb, deshalb wird es immer unter Wasser mit den E-Maschinen Fahrt machen um das Boot mit den Tiefenrudern Manövrierfähig zu halten, nach meinen Büchern, und Meinung, kann es nicht einfach so unter Wasser „Schwabbern“ (Treiben), nur über Wasser, und da ist, bei Tage, immer die Gefahr eines Luftangriffes, deswegen wurden die U-Boote auch, ausschließlich Nachts betankt, sie Tauchten ca. eine Stunde vor Sonnenuntergang auf und gingen ca. eine Stunde nach Sonnenaufgang wieder in den Keller, und in diesem Zeitraum wurde Gekreuzt und Gesucht.

      Grüße aus dem Norden,
      Henning
    • Hallo Michael,

      Beim stöbern stolperte ich immer wieder für den folgenden Begriff:
      Du meintest das du "immer wieder" über den Begriff "Schwabbern" gestolpert bist. Wann denn noch und in welchem Zusammenhang?
      Sind auch in dem KTB die Uhrzeiten notiert ?

      Gruß Birger

      Hallo Henning,

      deswegen wurden die U-Boote auch, ausschließlich Nachts betankt,
      Da muß ich Dir leider teilweise wiersprechen,ich werde heut Abend mal ein Paar Bilder einstellen wo es eindeutig zu sehen ist,das U-Boote "auch" Tagsüber betankt wurden.
      Ein U-Boot hat sehr wenig Reserveauftrieb
      "Sehr weinig" bedeutet ja nicht das es "kein"Reserveauftrieb hat.Beim treiben lassen unter Wasser und bei einer richtigen Beflutung der Tauchzellen und der anschließenden Trimmung konnte es der Besatzung gelingen das ein U-Boot in 1 Stunde nur um 50 Meter tiefer ging. Und das gleiche eim Ausdrücken von 150-200 L. Wasser,und das Boot stieg ganz lansam nach oben.
      naja, mal sehen was wir dem Michael noch aus dem KTB entlocken können.:)

      Gruß Birger
      stockcarteam-rangsdorf.de/

      Nicht, wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.

      * 3. Mai 1469 in Florenz; † 21. Juni 1527 in Florenz; Niccolò di Bernardo dei Machiavelli
    • Hallo zusammen,

      nun mal ein Paar Bilder zur Versorgung auf See.
      Es ist zwar keine Sonne zu sehen aber es ist hell und am Tag.


      Gruß Birger

      Quelle: Deutsche U-Boote 1906-1966
      Dateien
      • Milchkuh II.jpg

        (211,44 kB, 10 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Milchkuh.jpg

        (89,86 kB, 8 mal heruntergeladen, zuletzt: )
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      Nicht, wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.

      * 3. Mai 1469 in Florenz; † 21. Juni 1527 in Florenz; Niccolò di Bernardo dei Machiavelli
    • Hallo Birge,

      noch ein Auszug aus dem Buch,

      „Die U-Tanker wurden daraufhin regelmäßig in abgelegenen Seegebieten stationiert, so zum Beispiel bei den atlantischen Inseln: den Bermudas, den Azoren oder den Kapverdischen Inseln, und immer in den „Air Gaps“, den Lücken der alliierten Luftüberwachung, solange diese noch vorhanden waren. Diese Lücken konnte von den landgestützten Flugzeugen der Alliierten nicht geschlossen werden. Im weiteren Verlauf des Krieges wurden diese Lücken wegen der Einführung von Flugzeugen mit größerer Reichweite immer kleiner. 1942 jedoch konnten die U-Tanker ihre Aufgabe im Mittelatlantik noch ohne Beeinträchtigung durch Luftstreitkräfte durchführen.“.

      In diesen „Air Gaps“ wurde Ja auch am Tage getankt, da habe ich mich vielleicht ein wenig verkehrt ausgedrückt, ich meinte die Kraftstoffaufnahme auf offener See, außerhalb der geschützten Zonen. Übrigens, Tolle Bilder die du hier eingestellt hast, aber das Buch habe ich auch.

      Das ein U-Boot auch Schweben kann, habe ich nie bezweifelt, es bringt nur immer gewisse Risiken mit sich, außerdem würde ich keinen Sinn sehen, Warum man, bei einem Seegebiet von 33,34 Quadrat Km oder 18 Quadrat Seemeilen auf der Stelle Dümpeln sollte, wenn man sowieso suchen musste.

      Grüße aus dem Norden,
      Henning
    • Hallo zusammen,

      außerdem würde ich keinen Sinn sehen, Warum man, bei einem Seegebiet von 33,34 Quadrat Km oder 18 Quadrat Seemeilen auf der Stelle Dümpeln sollte, wenn man sowieso suchen musste.


      Antwort:

      Aber bei dem einen Bespiel wartete das Boot wohl auf eine Milchkuh aber war schon "früher als geplant" am vereinbarten Treffpunkt aufgeschlagen.


      Naja,beibt uns nur abzuwarten was noch so im KTB in Zusammenhang mit "schwabbern"geschrieben steht.:)

      Gruß Birger
      stockcarteam-rangsdorf.de/

      Nicht, wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.

      * 3. Mai 1469 in Florenz; † 21. Juni 1527 in Florenz; Niccolò di Bernardo dei Machiavelli
    • Guten Tag,
      in den Marinebüchern die ich so gelesen habe, wurde der Begriff "abschwabbern" als ein feuchtes Reinigen mit Wasser und Wischmob,
      oder die Back feucht reinigen mit einem Schwamm oder Lappen.
      Für mich ganz klar eine Reinigungsbezeichnug.
      Gruß
      Friedrich
    • Hallo Micha,

      die Abkürzung habe ich aus dieser Seite,

      ubootwaffe.net/crews/crews.cgi…;month=;day=;year=;bquery=

      steht aber im Zusammenhang mit dem Veteran. Das scheint ja eine engl. Seite zu sein, vielleicht schlecht überstzt die Abkürzung, im Glossar dieser Seite findet man die Abkürzung ebenfalls nicht. Fest steht, er war als Funker auf diesem Schiff.

      Gruß Heinz:)
      Suche alle Informationen über die 17.ID und I.AR77.
    • heinz307;13766 schrieb:

      Hallo Forum,

      das mit dem Schwabbern wird wohl unser Veteran noch verraten, hoffe ich.
      Doch ich habe eine andere Frage an Euch was ist mit dem Rang (auf U-Boote) FKE gemeint, muß was mit der Funkerei zu tun haben.

      Gruß Heinz:)


      Hallo Heinz
      also, ich habe nichts zum Begriff FKE gefunden... müsste vielleicht mehr Infomationen dazu haben, in welchem Kontext der Begriff auftaucht......

      Gruss
      Bernie
    • Hallo Miteinander,

      Berni Du müßtest mal den Link aufmachen und in die Mannschftsliste schauen, bei Prescher findest Du diese Bezeichnung. Für mich ist es keine deutsche Abkürzung, warscheinlich eine englische Abkürzung.
      Henning hat seine Büche noch in Kartons.

      Gruß Heinz:)
      Suche alle Informationen über die 17.ID und I.AR77.
    • heinz307;13804 schrieb:

      Hallo Miteinander,

      Berni Du müßtest mal den Link aufmachen und in die Mannschftsliste schauen, bei Prescher findest Du diese Bezeichnung. Für mich ist es keine deutsche Abkürzung, warscheinlich eine englische Abkürzung.
      Henning hat seine Büche noch in Kartons.

      Gruß Heinz:)


      Hallo Heinz
      Den Link habe ich übersehen, sorry:o!
      Nun, ich habe es mir angeschaut. Was mich Stutzig macht, ist die Tatsache, das mit Riekeborn Gerhard ein Funker (Fk.) aufgeführt ist. Alle anderen Funkergrade sind (korrekt?) angegeben (z.B. FkGfr, FkMt)
      Ich vermute einfach mal, dass mit FKÉ ein Fregattenkapitän gemeint ist? Allerdings: Die Verwendung eines Accent Aigu (é) auf dem E ist im deutschen als auch im englischen Sprachgebrauch nicht üblich. Das könnte wirklich ein Typo sein...

      Grüsse
      Bernie
    • Ich kenne den Begriff schwabbern als Synonym für " überfluten " was
      im Bezug auf ein Unterseeboot durchaus bedeuten könnte das es mit
      vorgefluteten Tauchtanks im Schwebezustand im Meer herumdümpelt.
      Nicht im Genuß besteht das Glück,

      sondern im Zerbrechen der Schranken,

      die man gegen das Verlangen errichtet hat.

      ( Marquis de Sade)