Gibt es noch Zeitzeugen der Rückzugskämpfe im April 1945 im kroatisch-bosnischen Grenzgebiet Kostajnica (heute: Hrvatska Kostajnica)

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    • Gibt es noch Zeitzeugen der Rückzugskämpfe im April 1945 im kroatisch-bosnischen Grenzgebiet Kostajnica (heute: Hrvatska Kostajnica)

      Hallo, alle miteinander!!

      Ich komme mit meinen Recherchen zur Einheit meines Großvaters. der i.d. Zeit von 20.07.1944 bis Anfang Mai 1945 in Kostajnica(Kroatien) dort als Kompanieführer gedient hat, nicht richtig voran. Deswegen versuche ich es hier noch mal .Vielleicht weiß jemand etwas über meinen Großvater von seinen eigenen Angehörigen die auch im kroatisch-bosnischen Grenzgebiet gedient haben.

      Mein Opa war in diesem Bereich als Kompanieführer tätig. In seinen Erzählungen und in seinem Kriegstagebuch hat er von den Kämpfen mit den jugoslawischen Partisanen erzählt bzw. erwähnt. Angeblich soll sogar auch Tito selbst dabei gewesen sein, als Bauer verkleidet.
      Natürlich war auch die Rede von unvorstellbaren Grausamkeiten. Ähnlich so wie sie im Balkankrieg von 1991 bis 1995 passiert sind. U.a. die Verstümmelung von Leichnamen "südlich des Nabels"!! Die Geschlechtsteile wurden dabei den Soldaten in den Mund gepfropft.

      Als Anlage (Fotos) habe ich die Geburtstagswünsche an meinen Großvater vom 01.März 1945 beigefügt.

      Vielleicht erinnert sich jemand an die Schilderungen von Angehörigen, die in den letzten Kriegswochen, auch dort unter meinem Opa gedient haben. Anscheinend waren der Einheit meines Opa's auch Pferde angegliedert, Da in den Geburtstagswünschen davon die Rede ist.
      Außerdem meine ich gehört zu haben, dass mein Opa auch die militärische Bezeichnung Rittmeister geführt hat. Mein Opa war ein absoluter "Pferdenarr" und seit seiner Karriere bei der Lapo (= Landespolizei) Regensburg in den 20er-Jahren mit Pferden sehr geübt. Es existieren mehrere Bilder von 1942 und auch von 1943 zu Pferde.

      Danke an Euch für etwaige Infos.

      Quelle: Eigentum

      Servus und Gruß
      Erwin
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    • Moin Erwin,

      ich weiss nicht so recht wie ich das sagen soll aber du kannst dir diese Frage doch vermutlich selbst beantworten. Die Chance ist doch gleich null weil zu alt oder bereits verstorben. Und eine Spur zur Einheit scheint es ja auch nicht zu geben. Hast du vielleicht noch Fotos oder Feldpostbriefe die du einstellen kannst? Du hast oben ja noch von Bildmaterial gesprochen.

      EB19051927 schrieb:

      Vielleicht erinnert sich jemand an die Schilderungen von Angehörigen, die in den letzten Kriegswochen, auch dort unter meinem Opa gedient haben. Anscheinend waren der Einheit meines Opa's auch Pferde angegliedert, Da in den Geburtstagswünschen davon die Rede ist.
      Beste Grüße
      Robert
    • Hallo Erwin und willkommen im Forum,

      Bitte gib immer bei angefügten Bildern oder Dokumenten eine Quelle an. Ich habe dies bei deinem Beitrag abgeändert.

      Wie Robert schon sagt, es wird schwierig sein da noch etwas an Informationen von unmittelbar beteiligten Personen zu bekommen. Aber man soll die Suche und die Hoffnung ja nicht aufgeben. Ich höre mich mal.

      Horrido

      Daniel
      Suche Infos über die Eisenbahnpioniere und die Eisenbahnentseuchungszüge.
    • Hallo Daniel!

      Danke für den Tipp und die Info.

      Die Quelle bei den Bildern/Dokumenten liegt in den Kriegstagebüchern und Fotos von meinem Opa begründet.
      Ich denke das ich noch ein paar andere Bilder meines Opa's auftreiben werde. Dazu muss ich aber noch mal die Unterlagen meines Opa's sichten.

      An unmittelbar beteiligte Personen hatte ich ja eh nicht gedacht.Da mein Opa damals 45 Jahre alt war und jetzt 118 Jahre alt wäre. Aber wenn untergebene Kameraden von ihm, also Mannschaftsdienstgrade, die damals so 20 - 25 Jahre alt gewesen waren etwas wissen, wäre das super . Ich meine, die wären dann zwar auch schon 93 - 98 Jahre. Aber deren Nachkommen könnten etwas aus den Erzählungen ihrer Väter oder Großväter wissen.

      Vielleicht ergibt sich ja was. Melde mich wieder , wenn ich die Unterlagen meines Opa's gesichtet habe.

      Mir kommt es eben auf die Zeit von 20.07.1944 bis Anfang Mai 1945 an. In der Zeit war mein Opa mit seiner Einheit in /um Kostajnica (heute: Hrvatska Kostajnica/Kroatien) stationiert war. Im Einsatz gegen Titos Partisanen. Im Verlauf dieser Kämpfe wurde mein Opa in der Nacht von 29.04.1945 auf den 30.04.1945 gegen 1.10 Uhr durch einen Granatsplitter i.d. Nähe von Grabostani am linken Unterschenkel verletzt.

      Gruß
      Erwin
    • Hallo Erwin,

      anhand der Glückwunschkarte ist mir aufgefallen, dass hier der Tross erwähnt wird. Mit dem Begriff Tross ist die Versorgung einer Division gemeint. Ich denke daher, dass die Wahrscheinlichkeit, das er in einer Versorgungseinheit eingesetzt war sehr hoch ist. Vielleicht hilft dir der nachfolgende Link dich etwas in die Thematik einzulesen.

      lexikon-der-wehrmacht.de/Soldat/Versorgung-R.htm

      Horrido

      Daniel
      Suche Infos über die Eisenbahnpioniere und die Eisenbahnentseuchungszüge.
    • Hallo Daniel!

      Danke dir für die Info.Link aufgerufen und kopiert. So, nun werde mich alsbald in die Thematik einlesen.
      Muss noch die Unterlagen meines Opa's sichten und dann etwaige Bilder einstellen!

      Danke einstweilen und weiter noch schönen Sonntag.

      Servus und Gruß
      Erwin
    • Hallo Daniel!

      Hier nun die versprochenen Bilder von meinem Opa. Diese sind alle aus dem Nachlass meines Opa's bzw. meiner Oma bzw. aus dem Nachlass meines Vaters. Alles familieneigene Fotos.

      Vielleicht hilft das ja auf der Suche nach der Einheit meines Großvaters. Siehe meine erste Post vom Samstag, 05.05.2018.

      Servus und Gruß
      Erwin
    • Hallo Erwin,

      EB19051927 schrieb:

      Hier nun die versprochenen Bilder von meinem Opa.
      ich habe mir die Dateianhänge gerade mal angeschaut aber da ist leider wirklich etwas schief gelaufen. Ich habe deshalb deine anderen Versuche erstmal gelöscht.

      Beim Hochladen von Anhängen in einem Beitrag mußt du eigentlich nur folgende Sachen beachten bzw. Reihenfolge einhalten:

      1.) Bei der Beitragserstellung auf den Reiter Dateianhänge gehen
      2.) Dann auf den Button Hochladen klicken und die Datei auswählen
      3.) zum Schluß dann nur noch den Button absenden betätigen (sofern du mit dem ganzen Beitrag fertig bist)

      siehe auch Bildanhang..........

      Gruß
      Michael

      PS: Oben hatte es doch auch schon geklappt, nur Mut!
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      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de
    • Gibt es noch Zeitzeugen der Rückzugskämpfe im April 1945 im kroatisch-bosnischen Grenzgebiet Kostajnica (heute: Hrvatska Kostajnica)

      Hallo miteinander!

      "Klappe die 3."

      Hier ein paar Fotos von meinem Großvater.
      Vielleicht hilft es ja auf der Suche nach der Einheit meines Großvaters.

      Servus und Gruß
      Erwin

      Quelle: Eigentum
      Dateien
    • Hallo Erwin,

      schön das es geklappt hat, damit werden wir auf jeden Fall weiterkommen. Besonders wichtig und interessant ist das erste Bild (Studioportrait). Damit wir dazu aber etwas genaueres sagen können, mußt du es bitte deutlich größer einstellen OK?

      Besten Dank!

      Gruß
      Michael

      PS: Da du wieder die Quellenangabe vergessen hast, werde ich das nochmal für dich übernehmen.
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    • Hallo Michael!

      Das erste Bild stammt vom 23.11.1941. Da war er versetzt zum Inf.Ersatz Bataillon 55 in Würzburg.
      Quelle: aus dem privaten Nachlass meines Opas bzw. Vaters.

      Hoffe das die vergrößerte Einstellung nun die entsprechenden Aufschlüsse ergibt.

      Er war nämlich im Jahre 1940 schon in Würzburg und dort meistens in Reitbreeches zu sehen. Ebenso auf den Bildern von 1942 und von 1943. Deshalb denke ich, dass er der Kompaniechef einer Reitereineit bzw. Nachschubeinheit in Kroatien war

      Danke für die Infos.

      Gruß
      Erwin
      Dateien
    • Hallo Erwin,

      vielen Dank aber so klappt das leider nicht. Mach doch bitte mal ein neues Foto mit nur diesem Bildbereich, siehe Anhang OK?

      Gruß
      Michael

      Quelle: siehe oben

      PS:

      EB19051927 schrieb:

      Da war er versetzt zum Inf.Ersatz Bataillon 55 in Würzburg.
      das hattest du aber auch noch nicht gesagt, gut zu wissen. Anbei mal ein paar Eckdaten zu dieser Einheit:

      lexikon-der-wehrmacht.de/Glied…fErsBat/InfErsBat55-R.htm
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      Hallo Erwin,

      vielen Dank für die Vergrößerung. Viel mehr als das was bereits von Robert gesagt wurde, kann man aber dieser Aufnahme leider nicht entnehmen. Ich habe auch gerade festgestellt, dass du die gleiche Frage bereits im FDW veröffentlicht hast:

      forum-der-wehrmacht.de/index.p…-mein-Opa-bei-Kostajnica/

      Um hier unnötige Arbeit zu vermeiden, möchte ich dich in Zukunft darum bitten, uns darauf hinzuweisen, danke.

      Gruß
      Michael
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      Hallo Erwin,

      @ Lockenheld Es könnte evtl. sein . dass mein Opa beim Feldersatz-Bataillon 373/2. Kompanie des I.D. 373 in Hrvatska Kostajnica (damals Kostajnica) als Kompanieführer war.


      bzgl. deiner Frage im FDW möchte ich dir folgende Antwort geben:

      Ich glaube nicht, dass du hier richtig bist. Weder in der Funktion noch in der richtigen Einheit/Bataillon.
      Ich habe dazu folgendes gefunden:

      Feidersatz-Batl. 373 (5 Kompanien):
      Kdr. Hptm. Maierhöfner, ab 1. 3. 1945
      Major Schreiber. (5. Kp. Oblt. Flammersberger, ab 1. 2. 1945 Lt. Meiringer).

      Ich glaube u.a. nicht das es passen würde, weil der Dienstgrad eines Hauptmanns für eine der Kompanien m.E. nach zu hoch wäre, wie die o.g. Aufstellung vermuten lässt.

      Quelle: Kriegsschauplatz Kroatien von F. SCHRAML

      Gruß
      Michael
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      Hallo Erwin,

      ich habe dir mal zur besseren Orientierung die letzten Tage der Division rausgeschrieben:

      Ab 26. April setzte aus der allgemeinen Richtung Kulen Vakuf rasch ansteigenderFeinddruck ein. Die Division setzte sich am nächsten Tage nach Otoka ab, das zweiTage hindurch gehalten wurde. Dann gelang es feindlichen Kräften, die teils vonSüden vorgingen, teils aus Richtung Kladuša-Bužim kamen, die Straße nach Bosn.Novi zu unterbrechen. Die 373. Div. stieß am 29. 4. entlang der Straße durch undvereinigte sich in Novi mit den Domobranen, die bereits am Ostrand um die Stadt zusammengedrängt standen.

      Nunmehr übernahmen sie den ostwärts vorgeschobenen Verteidigungsgürtel, während die 373. Div. den westlichen Teil besetzte; die Una bildete die Grenze. Bald setzte starker Feinddruck sowohl von Osten als auch von Westen her ein, dem stand gehalten wurde. Dann erfolgte ein umfassender Vorstoß aus dem Sanatal indirekt nördlicher Richtung auf Dobrlin. Die hier stehende Ustaschaabteilung konnte den Ort nicht halten, dagegen wurde die Straße westlich der Una von der 373. Div.weiterhin beherrscht. Die Sicherung wurde namentlich durch Verlegung von zwei Batterien nach Divuša verstärkt. In der Nacht zum 2. Mai griff der Feind Novi von Osten, Unčani von Westen her heftig an und versuchte bei Divuša die Una zu forcieren, wurde aber überall abgewehrt. Am 2. Mai gingen die 373. und die 4. Domobranendivision auf der westlichen Unatalstraße unter Kampf nach Kostajnica. Die Bewegung wurde vom feindbesetzten Ostufer aus gestört. Um sie zu erleichtern, schickte das XV. Geb.-A.K. mit bestem Erfolg einen Eisenbahnpanzerzug sowie das Jäger-bataillon der 104. Jäg.-Div., das als Korpsreserve herausgenommen worden war, von Kostajnica aus entgegen."

      Bei diesen Kämpfen gegen vielfache Übermacht zeichnete sich das von Hptm.Ahrendt geführte I./383 besonders aus.

      Welch guter Geist und welche Disziplin selbst in den letzten Kriegstagen beider Truppe noch durchwegs herrschte, darüber gibt die nachstehende Schilderungdes Feldwebels Schlagner über den Kampf am 2. Mai Aufschluß:

      „Los, hoch!" zischt eine Stimme. Es war der Feldw. Voigt der 2./383 und er hatteseine MP unterm Arm.

      „Sie kommen . . .!" Er ging leise weiter von Mann zu Mann und sie wurden alle schnell munter und huschten in ihre Stellungen, in denen sie die Nacht verbrachthatten.
      Sie kamen wirklich. In dichten Schützenwellen, Kompanie hinter Kompanie Deutlich ließen sich schon im Morgennebel die grauen Gestalten der Partisanen erkennen. Angriff von Osten, von der Unaseite her! Und was für ein Angriff! Nach grober Schätzung mindestens 2 Bataillone, rund 1500 Mann, die sich da unter Ausnutzung jeder Deckung heranschoben. Hptm. Ahrendt kniete am Fenster des Gefechtsstandes und gab leise mit zusammengebissenen Zähnen seine Befehle.

      „Jeder zweite Mann von den Riegelstellungen Nord und Süd zur Verstärkung der Unafront! Ganz nahe herankommen lassen! Feuer frei erst auf hundert Meter! Munition sparen!"
      Es waren klare Befehle, es war eine klare Sache, was zu tun war. Keiner der Männer brauchte noch darüber nachzudenken. Einhundert Meter . . . „Feuer frei!"

      Wie eine riesige Faust fuhr es in den Angriff der Partisanen, schüttelte ihn durch,wirbelte ihn auseinander. Einhundert Meter, das war die wirksamste Schußweite fürMG und MP! Sie jagten die Gurte und Magazine mit zusammengebissenen Zähnenhinaus, achteten kaum auf die eigene Deckung, schössen und luden nach. In manchemder Gesichter stand wilde Wut, in anderen die Starrheit des Grauens - aber sie feuer-ten. Sie schössen, als die Partisanen auf 75 Meter heran waren, sie schössen, als es nurnoch 50 Meter waren. Als die vordersten Trupps sich bis auf 30 Meter unseren Stel-lungen genähert hatten, riß es sie vollends aus den Deckungen hoch. Niemand hatte den Befehl dazu gegeben, niemand brauchte ihn zu geben. Handgranaten, Panzerfäuste, Schreie, Schüsse, hämmernde Feuerstöße und wieder Handgranaten, Nahkampf, blitzende Seitengewehre, Schüsse auf kürzeste Entfernung. Dann war plötzlich alles vorbei!


      Die Partisanen fluten zurück, sie richten im offenen Kampf gegen das I./383 einfach nichts aus, sie wurden zusammengeschossen von dieser Handvoll mutiger und entschlossener Männer.
      Mit einer Gefechtsstärke von 180 Mann hat das I./383 den Angriff einer Partisanenbrigade vereitelt und den Feind in die Flucht geschlagen. Der Verlust des Feindesan Toten wurde auf 300-400 Mann geschätzt."

      Die A. A. hatte im Rahmen einer von Major Schreiber, dem Kdr. des Felders.-Batl. geführten Kampfgruppe eine Stellung bei Rudice trotz schwerer Verluste solange gehalten, bis sämtliche Truppen Bosn. Novi durchschritten hatten. Dann,nach etwa zehn Tagen, wurde sie in einem Zuge bis wenige Kilometer südlich der Unabrücke bei Milkovica (bei Kostajnica) zurückgenommen. Auch hier hielt sie wieder, bis der Rückmarsch aller Truppen über die beiden Brücken von Kostajnica erfolgt war.
      In den Kämpfen bei Kostajnica wird Hptm. Petzke verwundet. Die Führung des II./383 übernimmt der nicht minder tüchtige und tapfere Hptm. Kolb.

      „Die 373. Div.", heißt es in Schmidt-Richbergs Buch weiter, „nächtigte am 3. Maiin Kostajnica-Majur und bewegte sich weiter mit ihrer rechten Kolonne auf derStraße entlang der Bahn Sunja-Sisak, mit anderen Teilen durchs Gelände links davon. Sie nächtigte dann in Blinskikut und Trujani.

      Die Domobranen hatten sich in Kostajnica zum beträchtlichen Teil aufgelöst, die übrigen Teile lagen jetzt in Kukuruzari und Hrastovica. Sie wurden weiter über Sisak in Marsch gesetzt, bewegten sich aber im gleichen Raum mit Partisanen, mitdenen sie offenbar ein Einvernehmen getroffen hatten. Am 5. Mai stand die 373. Div.in einer Stellung bei Mošcenica und marschierte dann ohne Feindberührung durch Sisak und Velika Gorica. Am anderen Abend bezog sie bei Hrasce eine Abwehrstellung mit Front nach Süden. In den Wäldern südlich davon befanden sich Ustascha-Verbände des Generals Ljuburić, die tags darauf hinausgeworfen und von der 373.Div. in einer Aufnahmestellung bei Lomnica und Odra aufgefangen wurden. Da diese Stellung von den Jugoslawen im Westen umgangen wurde, setzte sich die 373. Div. am 8. Mai mit ihrem nördlichen Flügel zur Savebrücke Posused (westlich Agram) ab.Ihre Front verlief von hier genau nach Süden bis knapp an das Wäldchen 132 (Karte1:250 000), das nördlich der Straße Agram-Karlovac liegt.

      Am Mittag des 8. Mai wurde General Gravenstein zum Gefechtsstand des LXXXXI.Korps (General von Erdmannsdorff) berufen, wo er von der bevorstehenden Kapitulation und von dem Befehl des OB Südost zur Entsendung von Parlamentären verständigt wurde. Am späten Nachmittag wurde Oberst Knackfuß auf der Karlovacer Straße nach Agram bei Stupnik von den Jugoslawen empfangen. Am Abend kam es noch beim Wäldchen 132 zu einem starken jugoslawischen Angriff mit Panzern, sodaß Oberst Knackfuß auf dem Rückweg wieder umkehren mußte. Die 373. Div. setzte sich am 9. Mai auf der Straße südlich der Save über Samobor-Rann bis Rakaab. Hier traf Oberst Knackfuß wieder auf die Division, die darauf bei Raka die Waffen niederlegte."

      Quelle: siehe oben

      Gruß
      Michael
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de