Suche Informationen zur Dienstzeit von Max Heinz Gawollek

    • Hallo zusammen,

      Wehrmachtlexikon schrieb:

      Die 14. Panzer-Division lag um Rudbarki
      ich habe jetzt nochmal die Divisionschronik der 14. Panzer-Division zu diesem Thema gesichtet:

      Dort ist folgendes vermerkt:

      Während der Dauer der Ruhezeit wurden laufend Erkundungen durchgeführt, die sich hauptsächlich auf den bisherigen Kampfraum zwischen Preekuln und Schrunden erstreckten. ?(

      Auf der angefügten Karte kann man aber sehr gut den eigentlich Standort der Division erkennen. Demnach war sie noch weiter nördlich um Zelmeni eingesetzt aber schaut selbst.

      Quelle: Die 14. Panzer-Division von R. Grams

      Gruß
      Michael
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    • Hallo Michael,

      Jürgen schrieb in einem vorangegangenen Post zu einem vom uns geschlussfolgertem Ort einer Verwundung:

      "Hof Ziles
      28.12.1944 Verwundung bei Ziles (Bauernhof in Skrundas Novads, Kuldigas Rajons, Lettland)
      Das wäre 57°04' N 21°52' E. Woher stammt diese Deine Lokalisierung von Ziles?"

      Wenn ich mir jetzt die Koordinaten nochmals auf der Karte anschaue, ich schätze das ist so ca. 20 - 25 km östlich von heutigen Hazenpot (auf deinem Bild Hasenpoth) und mir dann auch die Spannweite zwischen Zelmeni der von Dir erwähnten Preekuln und Schrunden anschaue, könnte das ja echt der Ort der Verletzung mit den o.g. Koordinaten gewesen sein.

      Göran
    • Hallo Göran,

      Leviatan70 schrieb:

      Wenn ich mir jetzt die Koordinaten nochmals auf der Karte anschaue, ich schätze das ist so ca. 20 - 25 km östlich von heutigen Hazenpot (auf deinem Bild Hasenpoth) und mir dann auch die Spannweite zwischen Zelmeni der von Dir erwähnten Preekuln und Schrunden anschaue, könnte das ja echt der Ort der Verletzung mit den o.g. Koordinaten gewesen sein.
      möglich ist es bestimmt. Leider ist hier aber mal wieder die Datenlage super ungenau. Das Problem ist auch der Punkt. dass die bisher gefundenen Angaben nicht tagesgenau sind.

      Ich habe jetzt aber einen Hinweis zur 14. Panzer-Division gefunden, der für den 28.12.1944 einen guten Hinweis gibt. Hier ist ganz klar von Kampfhandlungen die Rede:

      II. Armee-Korps: Bei der 126. Infanterie-Division ging die durch den eigenen Gegenangriff genommene Höhe wieder verloren. Der bei der 14. Panzer-Division anfangs erfolgreich begonnene Angriff zur Wiedergewinnung der alten HKL auf Mitte und linken Flügel wurde durch starken feindlichen Gegenangriff wieder auf die Ausgangsstellung zurückgeworfen.

      Quelle: Die Geheimen Tagesberichte der dt. Wehrmachtführung Bd. 11

      Gruß
      Michael
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    • Hallo Göran,

      also wenn ich nochmal diese beiden Punkte lese:

      Wehrmachtlexikon schrieb:

      Während der Dauer der Ruhezeit wurden laufend Erkundungen durchgeführt, die sich hauptsächlich auf den bisherigen Kampfraum zwischen Preekuln und Schrunden erstreckten.

      Wehrmachtlexikon schrieb:

      Der bei der 14. Panzer-Division anfangs erfolgreich begonnene Angriff zur Wiedergewinnung der alten HKL auf Mitte und linken Flügel wurde durch starken feindlichen Gegenangriff wieder auf die Ausgangsstellung zurückgeworfen.
      kann man das auf jeden Fall miteinander in Verbindung bringen, dass ist zumindest meine Meinung.

      Gruß
      Michael
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    • Hallo Göran,

      ich habe noch einen interessanten Hinweis zur 14. Panzer-Division vom 27. Dezember gefunden:

      Die "Rote Armee" wollten mit allen Mitteln nach Liepaja (Libau) durchstoßen und versuchten dies am 27. Dezember beim II. Armee-Korps (31. und 126. Inf.-Div.). Doch mit Hilfe der herannahenden 14. Panzer-Division konnte dies verhindert werden.

      Quelle: kurland-kessel.de/default.html

      Gruß
      Michael
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    • Hallo Göran,

      es ist mir jetzt zumindest auch noch gelungen, Informationen zur 31. Volksgrenadier-Division zu finden. Auch hier wird die 14. Panzer-Division namentlich genannt, wenn auch nur selten und nicht für alle betr. Tage.

      Wehrmachtlexikon schrieb:

      Die "Rote Armee" wollten mit allen Mitteln nach Liepaja (Libau) durchstoßen und versuchten dies am 27. Dezember beim II. Armee-Korps (31. und 126. Inf.-Div.). Doch mit Hilfe der herannahenden 14. Panzer-Division konnte dies verhindert werden.

      Am ersten Weihnachtstage gegen 9.30 Uhr begannen die Sowjets mit acht Divisionen, unterstützt von Panzern und einzelnen Schlachtfliegern, die neue Kurlandschlacht, eingeleitet durch ein einstündiges Trommelfeuer auf die gesamte Korpsfront. Die 31. Volksgrenadier-Division lag im Angriffsschwerpunktbereich, wo die Sowjets in vier Kilometer Breite einen Kilometer tiefen Einbruch bis zur zweiten Stellung erzielten.

      Sofort trat die Masse der 14. Panzer-Division mit weiteren Reserven an und gewann unter Abschuss von Acht Feindpanzern an Boden. Beim Grenadier-Regiment 17 stießen die Sowjets bis westlich Mitenieki vor. Mit Hilfe eines Sturmzuges des Grenadier-Regiments 17 und drei Sturmgeschützen ging das Grenadier-Regiment gegen zehn Panzer mit aufgesessener Infanterie vor. Es konnte den Auftrag nicht erfüllen und zwar im Hinblick auf laufend geführte Gegenangriffe der Sowjets in Btl. – und Regimentsstärke. Diese drangen bis an den Ostrand des Waldes bei Rudzaikas vor.

      Das Grenadier-Regiment 17 schloss jedoch mit zwei Btl. die Einbruchsstelle im Gegenstoß ab. In der Nacht zum 26. Dezember stellten die Sowjets ihre Angriffe ein. Die 31. Volksgrenadier-Division wies auch am zweiten Kampftag sämtliche Feindangriffe ab und schlug den am Vortage eingebrochenen Feind zurück und vernichtete die durch die Linie hindurchgedrungenen Feindkräfte.

      Am Abend des zweiten Kampftages befand sich die Division wieder im Besitz ihrer alten Stellungen und hatte einen großen Abwehrerfolg errungen. In einer Waldecke, ca. 500 Meter nördlich Mitenieki, stehengebliebene Feindgruppen ließen sich im konzentrischen Angriff vernichten.

      Die Sowjets gaben aber noch nicht auf. Um 11 Uhr setzten sie wiederum mit einstündigem Trommelfeuer an, um 12 Uhr mit Infanterieangriff, teilweise unter Verwendung von Nebel. Zwölf Angriffe in Btl.-Stärke folgten nacheinander, am stärksten aus der Schlucht nordwestlich Sudmalkalns. 300 Meter gewannen die Feindkräfte, dann erlosch ihre Stoßkraft. Das III./Grenadier-Regiment 12 bereinigte im Gegenstoß den Einbruch. Sturmgeschütze hatten am Vortag drei Panzer vernichtet.

      Am dritten Kampftag flaute die Feuertätigkeit ab. Lediglich bei der 126. Infanterie-Division standen noch eingebrochene Feindkräfte vier Kilomenter tief im Hauptkampffeld südwestlich Dizvarzbegi. Innerhalb eines vierstündigen harten Angriffs ließen sich die Feindkräfte im Angriffsraum südwestlich Dizvarzbegi vernichteten und die alte HKL wiedergewinnen: beteiligt hieran war das I./.Grenadier-Regiment 12.

      Quelle: Löwendivision von R. Hinze

      Gruß
      Michael
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    • Hallo Göran,

      man mag es kaum glauben aber für dich habe ich auch noch etwas wirklich interessantes und wichtiges gefunden. Im Anhang findest du eine Verlustmeldung des II. Armeekorps vom 29.12.1944. Hier sind alle Verluste der unterstellten Einheiten vom 23.12- 28.12.1944 aufgeführt. :D

      Wie du sehen wirst, wurden am 28.12.1944 in folgenden Einheiten Unteroffiziere und Mannschaften verwundet:

      - 14. Panzer-Division
      - 31. Volksgrenadier-Division
      - 126. Infanterie-Division
      - Infanterie-Bataillon z.b.V 540

      Die höchsten Ausfälle gab es bei der 14. Panzer-Division. Also für mich verdichtet sich hier ganz klar die Meinung, dass wir bei der 14. Panzer-Division immer noch goldrichtig sind.

      Weiteres folgt.

      Quelle: Nara

      Gruß
      Michael
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    • Hallo Göran,

      ein paar Informationen (Meldungen an das AK) konnte ich auch noch finden. Beschrieben wird hier das Zeitfenster zwischen dem 27.12 - 31.12.1944. :D

      Quelle: Nara

      Gruß
      Michael
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    • Hallo Göran,

      ja diese Berichte geben eigentlich einen sehr guten Überblick zu diesen Geschehnissen. Die Verlustmeldung ist hier aber für mich, dass entscheidende Dokument. Jetzt kommt es eigentlich nur noch darauf an eine weitere Verbindung zwischen der 14. Panzer-Division und dem Ort der Verwundung zu finden. Ich werde hier selbstverständlich auch weiterhin am Ball bleiben. :D

      Leviatan70 schrieb:

      Vielen lieben Dank für deine Mühen und ein schönes Wochenende.
      gern geschehen, ich wünsche dir auch noch ein schönes Wochenende.

      Gruß
      Michael
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de