Gefangene Wehrmachtssoldaten nach der Kapitulation

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    • Gefangene Wehrmachtssoldaten nach der Kapitulation

      Hallo, ich bin auf der Suche nach Informationen. Und zwar würde es mich interessieren wo deutsche Kriegsgefangene aller Waffengattungen nach der Kapitulation interniert wurden. Ganz besonders interessiert mich der Großraum Potsdam aber auch Brandenburg und Berlin. Hat da jemand Informationen?

      Viele Grüße
    • Moin,

      pauschal kann man die Frage nicht beantworten. Es lag meist an den Örtlichkeiten die in der Nähe resp. auf kurzem Wege zu erreichen waren.
      Ehemalige Kriegsgefangenenlager der Wehrmacht und/oder Konzentrationslager. Die Rheinwiesenlager sollten allgemein bekannt und berüchtigt sein.
      Die Generalität und Offiziere wurden anderweitig "gesammelt".
      Nach der "Sortierung", es wurde nach SS-Leuten, Kriegsverbrecher und Kollaborateuren gefahndet, wurde auf die Siegermächte aufgeteilt.
      Berühmt und berüchtigt auch das Vorgehen der Engländer in Österreich gegen die Kosaken, oder Schweden gegen Internierte Deutsche, welche den
      Russen ausgeliefert wurden.

      MfG UHF51
    • Hallo,

      wie schon erwähnt wurde kann man das nicht im Detail festmachen. Vorallem wenn deutsche Soldaten in russische Gefangenschaft geraten sind. Dann wurden diese über ganz Russland verteilt und während der Gefangenschaft oft sogar noch mehrfach in andere Lager verlegt. Der erlernte Beruf bzw. Tätigkeiten spielte dabei allerdings teilweise eine Rolle. Also wenn er z.B. Maler gelernt hat, dann wurde der Gefangene eben mit Malerarbeiten während der Gefangenschaft in Russland betraut. Das war allerdings nicht immer so, oftmals ging es auch für die Gefangenen in den Bergbau, Strassen- oder Schienenbau oder Holz fällen etc. Eben körperlich schwere Arbeiten.



      Gruss KaLeun
      Interessiere mich für Bunker und Bauten der Wehrmacht und des Dritten Reiches.

      oberlausitzer-bunkerkameraden.de
    • Hallo Rolfstein,

      ich habe zwar mit dieser Datenbank keinerlei Erfahrungen aber schau selbst:

      Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten hat gestern die weltweit größte Datenbank zu sowjetischen
      Kriegsgefangenen in deutschem Gewahrsam sowie zu deutschen Gefangenen in
      der Sowjetunion gestartet. "Diese weltweit einmaligen Datenbänke ermöglichen es Millionen Menschen, die Schicksale ihrer verstorbenen oder vermissten Angehörigen aus Kriegs- und Nachkriegszeiten aufzuklären", sagte die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer.

      In zwei Datenbanken können die Nutzer ab heute selbstständg nach sowjetischen und deutschen Schicksalen im Gefolge des Zweiten Weltkrieges und der Nachkriegszeit recherchieren. Die erste Datenbank umfasst rund 700.000 Datensätze zu sowjetischen Kriegsgefangenen im Zweiten Weltkrieg, die zumeist in deutschem Gewahrsam umgekommen sind. Sie ermöglicht zukünftig Millionen ausländischen Bürgerinnen und Bürgern die unmittelbare Suche nach ihren in Deutschland beerdigten oder vermissten Angehörigen.

      In einer weiteren Datenbank werden erstmals über 10.000 Namen und Geburtsdaten von deutschen Bürgern veröffentlicht, die von sowjetischen Militärtribunalen während und nach dem Zweiten Weltkrieg verurteilt worden waren und inzwischen von russischer Seite fast vollständig rehabilitiert wurden.

      Quelle: winfuture.de/news,51461.html

      Datenbank:
      dokst.de/main/content/Datenbanken/datenbanken

      Hast du dich denn schon an irgendwelche Archive, Behörden usw. gewandt?

      Gruß
      Michael

      PS: Es wäre schön zu lesen, wenn du dauerhaft mit einer Anrede bzw. einer Grußformel schreiben würdest, danke.
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de
    • Hallo Micha,

      da hab ich jetzt allerdings den Kinnladen unten hängen. Was Du alles weisst, das habe ich gar nicht mitbekommen mit den Datenbanken, hab auch nix davon in der Zeitung bei uns gelesen. Das ist ja höchst interessant, danke für den Tipp. Ich werd da gleich mal schauen...



      Gruss KaLeun
      Interessiere mich für Bunker und Bauten der Wehrmacht und des Dritten Reiches.

      oberlausitzer-bunkerkameraden.de
    • Hallo Jens,

      KaLeun schrieb:

      da hab ich jetzt allerdings den Kinnladen unten hängen. Was Du alles weisst, das habe ich gar nicht mitbekommen mit den Datenbanken, hab auch nix davon in der Zeitung bei uns gelesen. Das ist ja höchst interessant, danke für den Tipp. Ich werd da gleich mal schauen...
      vielen Dank für das Lob. :) Wie du ja weißt, bin ich auch schon ein paar Tage dabei. Immer wenn ich etwas interessantes finde oder lese, lege ich mir die betr. Sachen auch ab. Die Kunst besteht aber immer darin, diese Daten auch im richtigen Moment wieder zu finden bzw. sich überhaupt daran zu erinnern.

      Gruß
      Michael
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de