Militärarchiv Prag

    • Militärarchiv Prag

      Hallo zusammen

      Immer noch auf der Suche nach den Eisenbahngeschützen März-April 1945 bei Komotau, bin ich wieder einmal beim Prager Militärarchiv (Vojensky ustrdni Archiv, einfach übersetzt) hängen geblieben. Da ich annehme, dass es noch mehr Interessenten gibt, habe ich die Inventarliste zugänglich gemacht. Tante Google hilft.
      vuapraha.cz/node/64
      Einfach auf die interessierende Zeile klicken. Der Deutsch-Anteil macht das Angezeigte verständlich.
      Lesen muss man dann vor Ort. Unproblematisch.

      Gruß

      legit
      Quäle nie ein Gewehr zum Scherz, denn es könnte geladen sein!
    • Hallo Uwe

      Habe den PC mehrfach umgestülpt. Finde den Artikel z.Z. nicht. Habe nur eine damalige Mail:

      Heute habe ich einen Ausschnitt aus einer Zeitung “Glück Auf” des Erzgebirgsvereins bekommen (Verfasser: Horst Scharf).
      Darin wird geschildert, wie Ende April 1945 ein Zug mit einem großen Geschütz (Eisenbahngeschütz?) über Johanngeorgenstadt aus Böhmen kommend, in Lauter Station macht.
      In den ersten Maitagen verschwand die Besatzung und ließ den Zug einfach stehen.
      Interessant ist, dass es in der "Nähe", bei Schlema, einen Eisenbahntunnel gibt. Evtl. als Versteck vorgesehen.
      Gruß

      legit

      Quelle: Google
      Dateien
      Quäle nie ein Gewehr zum Scherz, denn es könnte geladen sein!
    • Hallo Wirbelwind

      Leider ist die Überschrift typisch. Es handelt sich ja nicht um einen Panzerzug, sondern, nach Beschreibung, um eine Eisenbahngeschütz.
      Die gepanzerte Lokomotive macht noch keinen Panzerzug.
      Ich hatte dazu schon UHF51 angeschrieben. Er hat aber nur abgewunken.
      Wenn die Amerikaner das Geschütz abgeholt haben, könnte sich in den NARA-Rollen etwas finden. Aber finde mal DIE Rolle.

      Gruß

      legit
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    • Hallo Wirbelwind

      Noch bin ich Optimist.
      Eigentlich hatte ich ja gehofft, mit der Bemerkung jemanden, der sich mit NARA bestens auskennt, und da gibt es sicher jemanden, hinter dem Busch vorzulocken.
      Oder es spricht sich so rum.
      Es gibt da so eine NARA-Übersicht. Habe schon mal drin geblättert. Aber der Thesaurus ist nicht sehr gesprächig.
      Geduld.

      Gruß

      legit
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    • Hallo

      ich persönlich halte die Geschichte in "Glück auf" für ... nun ja ... sollte man nicht allzuviel drauf geben.
      Ich denke da ist nix dran. Und damit ist es auch gut für mich.

      zur NARA: wenn von "NARA" die Rede ist, dann geht es für uns um deutsche Beuteakten, welche durch die Amerikaner auf microfilm
      gebannt wurden. in diesen Beständen sollte zu diesem "Vorfall" (wenn es ihn denn so gab) nix mehr zu finden sein, weil es eben kaum deutsche Akten zu April/Mai 1945 gibt

      suchen müßte man also in den G 2 Reports der amerikanischen Streitkräfte, in Protokollen der Gefangenverhöre, in Beutegerätübersichten ....
      da müsste man in amerikanischen Foren arbeiten

      uwe
    • Hallo Schwarzermai

      Danke für Deine Meinung. Es ist gar nicht so einfach, etwas Ermutigendes herauszulesen.
      Positiv ist, dass Du mir einen neuen "Heuhaufen" nennst. Da werde ich wohl mein Englisch wieder einmal etwas aufbügeln müssen.
      An das Militärarchiv Prag habe ich geschrieben. Noch keine Antwort. Aber der Erhalt meines Schreibens wurde bestätigt. Zumindest nicht in der Rundablage gelandet.
      Du kennst doch den Satz mit dem Eichhörnchen?

      Gruß

      legit
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    • Hallo legit,

      mit dem Eichhörnchen gibt es mindestens 2 Sprüche. Gehe mal davon aus, Du meinst das im übertragenen Sinne mit dem mühsamem Ernähren. Ohne klug daher zu kommen, vielleicht läßt sich recherchieren, welche amerikanische Einheit sich zu der besagten Zeit in der Nähe von Lauter bewegte und dann deren G2-Reports durchforsten.... ?(
      MfG Wirbelwind
    • Hallo Wirbelwind

      Das ist eine Antwort!
      Eichhörnchen war richtig.
      Ich denke, wir kommen noch auf einen gemeinsamen, vielleicht auch kleinen, Nenner.

      In dem Buch von Gückelhorn/Paul "Eisenbahnartillerie" findet sich auf S. 240 ein schöner Passus (Zitat)" Soldaten der 1. US-Armee entdeckten bei der Einnahme von Leipzig ( ca. 140 km von Lauter) ein großes Lager von deutschen und französischen Eisenbahngeschützen, Die Soldaten des First Army Ordnance Technical Information Team fanden dort und in Hillersleben die "Besten der verschiedenen Eisenbahngeschütze"."
      Ob da welche aus Böhmen dorthin gekommen sind?

      Gruß

      legit
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    • Hallo legit,

      betreffs Hillersleben muss ich mal nachfragen. Klar ist, dass dort in der Heeresversuchsanstalt nach Kriegsende so manches von den Amerikanern zusammen getragen wurde. Bspw. auch ein Sturmtiger, der bei Ebendorf (in der Nähe von Magdeburg) auf der A 2 stand und auf die andere Elbseite geschossen hat, ehe ihm eine Kette abgeschossen wurde. Diese zogen die Amis wieder auf und es ging nach Hillersleben, ehe der Sturmtiger verschifft wurde. Hat zwar nichts mit dem gesuchten Eisenbahngeschütz unmittelbar zu tun, kann aber bedeuten, dass dies die Amerikaner ebenfalls dahin schleppten und dann vor den Russen abtransportierten.

      MfG Wirbelwind
    • Hallo Wirbelwind

      Eine denkbare Variante.
      Zumal die Amis eher in der Erzgebirgsgegend waren, als die sowjetischen Genossen.
      Wobei ich im Augenblick nicht weiß, inwieweit Lauter zur "Republik Schwarzenberg" gehörte.
      Muss mal stöbern.

      Gute Nacht und Gruß

      legit
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