Panzerausbildungsverband ,,Böhmen" 1945

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    • Hallo Wirbelwind,

      hier mal einen Link aus dem PA zu den Kämpfen in der Niederlausitz,

      forum.panzer-archiv.de/viewtop…s=0&postorder=asc&start=0

      hier findest du auch die Tel. Nr. von Lucia.
      Was ich bisher recherchieren konnte ist, dass Lucia für das Buch ziemlich angefeindet wurde, wegen angeblicher Verherrlichung des ... ,
      Der Mann schrieb wohl sinngemäß, dass die Soldaten ihren Kampfeswillen nährten, die Zivilisten beschützen zumüssen, weiterhin warf man ihn vor, die Gräueltaten der Sowjets hervor zuheben.
      Bestimmt kennst du schon den obigen Link, aber ein Forum hat ja meist noch mehr Interessierte Leser.

      Gruß Heinz :)

      Quelle: PA/Deutsche Militärzeitschrift
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    • Hallo,
      erst einmal vielen Dank an Heinz und Michael für Ihre Bemühungen betreffs des Kessels von Kausche.Der Thread im Panzer-Forum, der sich mit dem Spremberger Kessel befasst, Heinz, ist mir bekannt. Leider ist Herr Lucia bisher nicht ans Telefon gegangen. Auch die Telefonnummer seiner Frau/Mutter hat bisher nichts gebracht. Schade, denn sein Buch ist mittlerweile vergriffen bzw. muss dafür eine ordentliche stange Geld dafür bezahlt werden. Gebe aber die Hoffnung nicht auf.
      MfG Wirbelwind
    • Wehrmachtlexikon schrieb:

      ich werde mal schauen ob ich auch etwas dazu finden kann, Rückmeldung folgt.

      Gruß
      Michael
      Hallo Wirbelwind,

      auch wenn wir gerade das eigentliche Thema etwas verlassen, werde ich hier mal weitermachen.

      Am 21./22. April 1945 brachen die Reste der drei westwärts Spremberg eingeschlossenen Divisionen über Kausche - Geisendorf - Neu-Petershain in Richtung Senftenberg aus der feindlichen Umklammerung aus. Den Durchbruch erzielte die 10. SS-Panzer-Division Frundsberg während die Führer-Begleit-Division die Nachhut mit Front nach Osten bildete.

      Bei dem Ausbruch, der gleichzeitig die Auflösung der Division einleitete, übernahm die I. (Panther)/SS-Panzer-Regiment 10 mit Panzer-Grenadieren die Spitze. Die II./SS-Panzer-Regiment 10 bildete zusammen mit Teilen des SS-Panzer-Artillerie-Regiments 10 - im direkten Schuß feuernd - die Nachhut.

      Bei Kausche kam es nochmals zu schwersten Kämpfen mit Teilen der von Norden angreifenden sowjetischen 117. Garde-Schützen-Division und der von Süden vorstoßenden 9. Garde-Luftlande-Division.

      In der Nacht vom 23./24. April 1945 erreichten die Reste der drei Divisionen schließlich im Raum Wormlage die Reichsautobahn von Dresden nach Berlin. Über Döllingen marschierten die Männer in das Gebiet nördlich Radebeul (Bereich des Fallschirm-Panzer-Korps HG), dass gleichzeitig den Versammlungsraum der 10. SS-Panzer-Division Frundsberg darstellte. Hierhin setzten sich auch die im Raum Bautzen wegen Spritmangels liegengebliebenen Truppenteile in Marsch.

      weiteres folgt............

      Quelle: Die 10. SS-Panzer-Division Frundsberg von M. Michaelis


      Gruß
      Michael
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de
    • Hallo Wirbelwind

      Hast Du keine leistungsfähige und leistungswillige Bibliothek in Hinterhand?
      Man kann nicht alles kaufen. Aber mit Geduld vieles beschaffen.

      Ich fahre damit meist sehr gut. Manches steht mir dann nur im Lesesaal zur Verfügung oder dauert ein Weilchen. Aber besser als nix.

      Nur zu.

      Gruß

      legit
      Quäle nie ein Gewehr zum Scherz, denn es könnte geladen sein!
    • Hallo Wirbelwind,

      dein gesuchtes Heft 3, Heimatgeschichte Spremberg, aus der Reihe "Spremberg Gestern und Heute", habe ich auftreiben können, Der Autor Herr Kaczmarek, arbeitet natürlich wie erwartet, mit reichlich viel russischen Quellen ;) :!: . Trotz allem, werde ich dir das Heft per Scan zukommen lassen. Mit " Lucia" scheint es nun doch nicht so problemlos zu sein, Versprechen kommt von versprechen 8o !!!

      Gruß Heinz :)
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    • Hallo,
      erst einmal vielen Dank für die Infos und Bemühungen!! Übrigens die ,,Frundsberger" waren an der Rückeroberung von Bautzen beteiligt, ehe sie weiterzogen. Wie bekannt, nahmen an diesen Kämpfen auch die Fallschirmpanzerdivision 1 ,,HG"teil.
      Legit, die Mädels in meiner Bibliothek sind auf Zack und haben mir schon so manches Buch über die Fernleihe zum Lesen beschafft, nur wie Dir bekannt ist, gibt es leider nicht alle interessanten Bücher per Fernleihe und das Budget ist auch begrenzt.
      MfG Wirbelwind
    • Nachtrag:

      Ein ehemaliger Angehöriger der SS-Panzerjäger-Abteilung 10 erinnert sich:

      Von südlich Cottbus verlegten wir in Richtung Roggosen, an die Ostseite eines lang gestreckten Sees zwischen Neuhausen und Spremberg und wurden hier ständig von feindlichen Einheiten ohne Panzern bedrängt. Ein Ausweichen nach Westen war infolge des Sees nicht möglich. Es folgten verlustreiche Kämpfe in den Wäldern östlich und südöstlich Sprembergs, in denen die meisten gepanzerten Fahrzeuge verloren gingen - und dies nicht durch Feindeinwirkung sondern durch ungeschicktes Manövrieren in den Wäldern und Ersatzteilmangel.

      Zu den schwersten Kämpfen kam es östlich von Senftenberg an der Hauptstraße als wir unerwartet auf eine starke feindliche Flakeinheit auf Selbstfahrlafetten trafen. Es tauchten dann auch feindliche Panzer und Pak auf. Ich war zu diesem Zeitpunkt Kommandant eines Sturmgeschützes und schoß im Raum Groß und Klein Partwitz acht Feindpanzer ab, wurde aber dann bei der Einnahme eines Dorfes von einer Pak abgeschossen und erhielt bei der Flucht noch einen Schulterschuß.

      Auch die beiden letzten Sturmgeschütze unserer Gruppe wurden hier abgeschossen. Die Fußtruppen, die sich noch bei uns befanden - es mögen noch 400 Mann gewesen sein - lagen im freien Gelände durch die starke Flakeinheit fest und hatten dort furchtbare Verluste. Man sprach von 200 Toten, die samt den Verwundeten nicht geborgen werden konnten. Auf dem weiteren Marsch - man könnte es auch Flucht nennen - umgingen wir alle Orte und bewegten uns im Schutze der Wälder.

      Quelle: siehe oben

      Gruß
      Michael
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    • Hallo Legit,

      irgendwie habe ich mich vielleicht an einer Stelle falsch ausgedrückt. Es bestehen in meinen Augen gar keine Zweifel daran, dass Angehörige der ,,Frundsberg", ,,HG", ,,Brandenburger" sowie Angehörigen der 20.Panzerdivision angriffen und am 20.04.45 Bautzen entsetzten. Zuvor hatten etwa 200 ,,Frundsberger", Angehörige der Division z.b.V.404, Volkssturm, Angehörige der Flak-Abteilungen 521 und 658, der Festungs- Infantriebataillone 1459 u.1461, der Landesschützenbataillone 393 u.992, Beamte der Landesstrafanstalt sowie HJ-Angehörige, insgesamt etwa 3000 Mann unter Oberst Hoepke Bautzen verteidigt.Quelle: ,,Das Kriegsende in Sachsen" v. W. Fleischer. Das besagte Buch von Domanski habe ich.

      MfG Wirbelwind
    • Hallo Wirbelwind

      Okay.
      Alles geklärt.
      Da mich besonders die Vorgänge von Neißeübergang bis in den Ort Niesky besonders interessieren, ist natürlich immer ein Blick über Bautzen hinaus mit dabei.
      Lese interessiert mit.

      Gruß

      legit
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    • Hallo Legit,
      zur Problematik Neißeübergang der 1. Ukrainischen Front gibt es verschiedene Publikationen in denen er erwähnt wird. Angefangen von Panzerkorps,,GD" von Spaeter, Fallschirmpanzerdivision ,,HG" von Schmeelke, ,,Panzergrenadiere"von Lucas/Cooper, ,,Weißwasser im April 1945" Teil 2 von Stucka, ,,Der Kampf um Schlesien"von Ahlfen, ,,Panzergrenadier-Division Brandenburg" von Saucken sowie rudimentär in ,,Das Kriegsende in Sachsen" von Fleischer. ,,Das Ende des zweiten Weltkrieges in Niesky 1945" von Sebald sollte ebenfalls erwähnt werden. Ich gehe davon aus, dass die Bücher sich in Deinem Besitz befinden bzw. Du sie gelesen hast. Falls nicht und Interesse daran besteht, einfach mal melden, dann finden wir einen Weg.
      MfG Wirbelwind
    • Hallo Wirbelwind

      Danke für das Angebot. Die meisten Bücher kenne ich oder besitze ich selbst. An dem Schmeelke hätte ich Interesse.
      Lucas/Cooper schildern anschaulich den Neißeübergang, Aber Hinweise auf die Örtlichkeit fehlen. Nur Kahle Meile, Wehrkirch (Horka) und Biehain werden marginal erwähnt,Orte auf polnischer Seite gar nicht.
      In Brockdorfs "Geheimkommandos der zweiten Weltkrieges" werden im Kapitel "B. Der 16. April 1945" die Kämpfe in und um Kahle Meile, Kaltwasser und Wehrkirch dargestellt. So kenne ich sie aus Erzählungen in meiner Kindheit.
      Der Bericht von Sebald ist Teil der "Sammlung von Berichten über Niesky und Umgebung während des 2. Weltkrieges und der Nachkriegszeit."(Hans-Jürgen Franz)

      Gruß

      legit
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    • Hallo zusammen,

      Habe durch Zufall dieses Buch auf Ebay gefunden. Könnte euch sicherlich interessieren.


      Spremberg ist Frontstadt - Die Tage vom 16. 04. 1945 - 23. 04. 1945

      von Andreas Kottwitz



      hier der Link:

      ebay.de/itm/Spremberg-ist-Fron…t%3D1%26sd%3D262968639547



      Gruß Ulf
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      Ich suche Bildmaterial, Dokumente und sonstige Informationen über ausländische Orden und Ehrenzeichen die an Deutsche verliehen wurden. Zum Zweck der Aufarbeitung und der Dokumentation.
      Vielen Dank
    • Hallo Ulf,

      danke für den Hinweis, habe mir das Büchlein gerade in der Bücherei angesehen. Bis auf einige Zeitzeugenberichte nichts Neues, leider. Kottwitz bedient sich auch hier bei Spaeter (GD), Thieke (Feuersturm der...), Kaczmarek (Heft3), Percy E. Schramm (KTB d. Oberkommandos d. Wehrmacht) selbst Pilo (Befreiung d. Lausitz) ist mit enthalten.
      Die 36€ welche aufgerufen wurden sind schon klasse!

      Gruß Heinz :)
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    • Hallo,

      da ich das betreffende Buch von Kottwitz noch nicht gelesen habe, kann ich den Wert der darin enthaltenen Ausführungen schlecht einschätzen. Nur, Kottwitz ist wohl kein Historiker und wenn vieles von anderen abgeschrieben wurde, vielleicht noch ohne kritische Wertung (Pilop, Kaczmarek) finde ich 36 € doch etwas hoch.

      MfG Wirbelwind
    • Hallo zusammen

      Verfolge ja die Diskussion, obwohl mein eigentliches Interessengebiet ein Stückchen weiter südlich liegt.
      Eine "historisch wahre" Darstellung in einem Buch wird es wohl nie geben.
      Jeder der Autoren ist von seiner Einstellung her vorbelastet und versucht das Verinnerlichte nachzuvollziehen und niederzuschreiben.
      Es hat ja keiner mit Bleistift und Papier an Ort und Stelle mitgeschrieben.
      Ich gebe mich meist zufrieden, wenn Ort, Zeit und die Eckdaten der Truppen, soweit angegeben, einigermaßen übereinstimmen.

      Gruß

      legit
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    • Hallo,
      nur allgemein mitgeteilt. Leider wird viel zu oft von anderen Autoren einiges ungeprüft übernommen und so kann sich Fehlerhaftes unter Umständen sehr lange halten. Mir ist nicht bekannt, ob Kottwitz selbst als Jugendlicher ZZ war. Kaczmarek und Pilop haben zu DDR-Zeiten bestimmte Sachverhalte recherchiert. Mit Sicherheit durch bestimmte Vorgaben eingegrenzt. Hier die Befreier und dort die faschistische Wehrmacht. In diesem Spannungsfeld ist eine objektive Bewertung der Geschehnisse sicherlich kaum möglich.Nichts destotrotz haben sich beide mit den Ereignissen in der Lausitz April/Mai 1945 befasst.

      MfG Wirbelwind