Die 361. Infanterie-Division im Kessel von Brody

    • Hallo Paule,

      besten Dank für deine Unterstützung bei diesem Thema. Es ist hier wirklich schwer an brauchbare Informationen zu kommen. Ich habe jetzt begleitend auch den Rest von A. Buchner gesichtet. Leider mußte ich feststellen, dass diese Division (bis auf die genannten Passagen) nicht mehr aufgeführt wird.

      Es ist lediglich noch eine Karte vorhanden. Man könnte jetzt ggf. noch versuchen über andere beteiligte Division weiterzukommen.

      Gruß
      Michael
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de
    • Hallo Silke,

      habe hier noch eine Kleinigkeit für dich.
      Bei einem Besuch von Generalfeldmarschall Model bei der 361.ID am 9.5., hatte es heftig eingeschlagen. Model beanstandete die Artillerie, sie konnte nicht nach allen Richtungen schießen, wie es zur Panzerabwehr notwendig ist und immer wieder befohlen war. Der Regimentskommandeur wurde abgelöst und die Batteriechefs sollten bestraft werden.

      Gruß Heinz:)

      Kartenquelle: Wehrmacht im Kampf Bd.28
      Dateien
      • Korpsabt.C.jpg

        (79,86 kB, 21 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Suche alle Informationen über die 17.ID und I.AR77.
    • Hallo Silke,

      also soweit mir die Inhalte dieser Seite bekannt sind, muß man diese etwas differenzierter betrachten. Mit dem betr. Vermerk ist nicht die eigentliche Kesselschlacht sondern der Aufenthaltsort der Division gemeint.

      Eine Gegenprüfung mit dem LDW scheint dies auch zu bestätigen:

      lexikon-der-wehrmacht.de/Glied…riedivisionen/361ID-R.htm

      Gruß
      Michael
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de
    • Hallo.

      Jetzt muss ich dieses Thema nochmal hervorkramen.

      Diesmal geht es um das von mir auf Seite 1 dieses Themas reingestellte Schreiben von der WASt. Ich versuche gerade berauszufinden, ob das am 17.9.1944 neu aufgestellte Versorgungsregiment 361 gleichzusetzen ist mit der von der WASt aufgefuehrten Versorgungskp. 361 Inf. Div?
      Mit dieser war mein Opa laut WASt im Einsatz als er im November 1944 in Kriegsgefangenschaft geraten ist, aber ueberall lese ich nur was von einem Versorgungsregiment nicht Kompanie...
      Dass es eigentlich...361. Volks-Grenadier-Division heissen muesste, darauf hatte mich Heinz im letzten Jahr schon aufmerksam gemacht.

      Ich sage schonmal danke.
      Silke
    • Moin Silke,

      vllt. wird hier etwas zuviel der Zeitraum aus den Augen verloren.
      361. VGD gehörte Nov. 1944 zur Heeresgruppe G - 1. Armee - LXXXIX. AK!!

      Literaturtipp:
      Robert Bettinger - Die Geschichte der HGru G Mai 1944 - Mai 1945

      Ansonsten möchte ich noch anmerken, dass ab einem gewissen Zeitpunkt (1944), bei Neuaufstellung die Versorgungstruppen nur noch als Kompanien den Verbänden (Rgter. & tw. Abt./Btl.) zugeteilt wurden. Ist mir nämlich noch aus Umgliederung der 16. Pz.Gren.Div. zur 116. Pz.Div. im Gedächtnis.

      MfG Uwe

      PS: Die DD-WASt hat nur weniger militäraffine Sachbearbeiter, daher sind Fehler bzgl. korrekte milit. Terminologie nicht auszuschließen. Musste ich 'mal sagen/schreiben, obwohl ich einige gute Leute von denen kennen lernen durfte.

      EDIT: "Jagdzug" 361. Inf.Div.; derartige Teileinheiten wurden situationsbedingt geschaffen, meist um Partisanen aufzuspüren ...
      Nach Beendigung des Einsatzes, der Tage aber auch Wochen andauern konnte, wurden diese ad hoc Teileinheiten wieder aufgelöst.
    • @Uwe: Das mit dem "Jagdzug" bezieht sich ja auf die Einheit, mit der mein Opa im Einsatz war, als er verletzt worden ist. Auf einem anderen Dokument hat er selber spaeter angegeben, es waere die 4. Kompanie der 361. Inf. Div. gewesen. Kann man jetzt vielleicht herausbekommen, ob die 4. Kompanie ein solcher Jagdzug zur Aufspuerung von Partisanen war?
    • SilkeSD;26221 schrieb:

      @Uwe: Das mit dem "Jagdzug" bezieht sich ja auf die Einheit, mit der mein Opa im Einsatz war, als er verletzt worden ist. Auf einem anderen Dokument hat er selber spaeter angegeben, es waere die 4. Kompanie der 361. Inf. Div. gewesen. Kann man jetzt vielleicht herausbekommen, ob die 4. Kompanie ein solcher Jagdzug zur Aufspuerung von Partisanen war?


      Hallo Silke,

      Jagdzüge (etwa 30 Mann stark) wurden meist aus mehreren Kompanien der Regimenter "zusammengestoppelt". Es kam darauf an wie stark die Kpn./Bttrn. derzeit noch waren. Viele Kpn. zählten 1943 nur noch 50-80 Mann. Gerne wurde auch noch das Troß- und Stabs-Personal dazu herangezogen.
      Komplette Kpn. konnte man nicht so einfach aus der Front lösen, und die 4. Kp. eines Bataillons war immer die sog. "schwere Kp." (4., 8. und 12. eines Regiments, jeweils 3 s.M.G.Züge mit 12 s.M.G. und 1 s.Gr.W.-Zug mit 6 s.Gr.W.).

      Soweit so kurz;)

      MfG Uwe
    • UHF51;26200 schrieb:

      Moin Silke,

      hoff ich kann Dir eine kleine Freude bereiten.

      Beste Güße
      Uwe

      Situationskarte der 361. VGD am 12.11.1944 (Quelle: NARA)


      Hallo Uwe nochmal.

      Habe mich jetzt ein wenig mit der Karte auseinandergesetzt. Die von links nach rechts gehenden Pfeile muessten die Truppenbewegungen der Amerikaner darstellen, richtig? Koennte man also davon ausgehen, dass mein Opa am 12.11.1944 in der Saarpfalz als Teil der 361. Volksgrenadier Div., genauergesagt der Versorgungskompanie 361, in amerikanische Gefangenschaft gekommen ist? Was ja auch Sinn machen wuerde, da das erste Lager fuer ihn das in Frankreich liegende US Durchgangslager Stenay war...

      Vielen Dank, Silke