Abzeichen auf U-Booten:

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    • Abzeichen auf U-Booten:

      Zeichen auf deutschen U-Booten:

      Literaturnachweis:
      Embleme, Wappen, Malings, deutscher U-Boote 1939-1945 – ISBN978-3-7822-1002-7:
      Seeoffizieranwärter –ihre Ausbildung von 1848 bis heute von Karl Hinrich Peter
      Kapitän zur See:
      Einige Freunde die mir ab und zu, Abzeichen zukommen lassen, und mit Rat zur Seite Stehen

      Wenn wir uns ein bisschen Dumm Fragen (wie in der „Feuerzangenboole“)„ was sind das denn für komische Bilder dort am Turm des U-Bootes“ haben viele Leute ein großes Fragezeichen im Gesicht, deshalb werde ich Versuchen ein wenig Licht in die Dunkelheit zu Bringen.

      Es gab auf deutschen U-Booten Vier verschiedene Arten von Emblemen,
      [INDENT]1. Das Crew-Abzeichen – Das waren die Abzeichen welche den Marine- Offizier-Jahrgang des Kapitäns Repräsentierte.

      2. Die Flottillen-Abzeichen – Das waren die Abzeichen die, die deutschen Marineflottillen hatten.

      3. U-Boot-Abzeichen – Das waren fiktive Abzeichen die vom Kapitän und der Mannschaft als Glücksbringer an den Turm Gemalt wurden.

      4. UAK-Abzeichen – Das waren Abzeichen die von der Werft, bis zur Indienststellung durch die Marine am Turm Gefahren Wurden.

      5. Schulboot-Abzeichen – Das waren Zeichen die auf den Schulbooten Gefahren Wurden.
      [/INDENT]Zu all den Abzeichen werde Ich noch, Eigen Gemalte Bilder, und einige Kommentare zu den verschiedenen Abzeichen hier, nach und nach, Einstellen, da die Bilder nur als Strichzeichnungen vorhanden sind, und die Wenigsten sie im Original, noch Gesehen haben, habe ich mir die „Künstlerische Freiheit“ rausgenommen sie ein wenig zu Kolorieren, und mit Farbe zu versetzen, wobei der Grundriss erhalten ist, ansonsten stehe ich auf dem Motto das ein Blatt Grün ist Holz, Braun und Schwerter haben eine Stahlklinge, ich könnte es auch als Strichzeichnungen machen aber ich liebe nun mal die Farben, macht das ganze ein Wenig Plastischer, Wenn ich Originalbilder in Farbe hätte wäre es ja schön, aber leider gibt es im Netz für ein Wappen, etliche Farbtönen. Nur bei Stadtwappen wie z.B. Danzig bleibe ich bei den Originalfarbton.

      Grüße aus den Norden,
      Henning
    • 1. Das Crew-Abzeichen – Das waren die Abzeichen welche den Marine-Offizier-Jahrgang des Kapitäns Repräsentierte.


      Wann der Begriff „Crew“ (im heutigen Sinne verstanden) Eingang in unsere Marine gefunden hat, ist nicht ganz klar. Wahrscheinlich ist er auf der Segelfregatte „Niobe“ entstanden, auf der von 1862-1890 alle Kadetten-Jahrgänge ausgebildet wurden. Ursprünglich verstand man in der englischen Marine unter „Crew“ die Mannschaft eines Schiffes ohne die Offiziere. Wenn nun ein Kadettenjahrgang geschlossen auf der „Niobe“ eingeschifft war, so bezeichnete man ihn als die „Crew“. Diese Bezeichnung haben die Kadetten beibehalten. Dem Wort wurde das Jahr des Diensteintritts – zur Unterscheidung von anderen Crews – beigefügt. So hie. es z.B. Crew 1889. In der Literatur taucht der Begriff „Crew“ – als Bezeichnung für einen Offiziersjahrgang – erst 1904 auf und zwar im Marinewörterbuch des Konteradmirals Stenzel.

      Zur damaligen Zeit mussten die Offiziersanwärter 4 ½ Jahre Dienen, unter verschiedenen Bordkommandos, um in den Rang eines Leutnants zur See zu gelangen.

      Man bezeichnet eine „Crew“ (inoffiziell!) als einen Marine Offizier Jahrgang. Wenn die Marine in dem Jahr mehrere Jahrgänge eingestellt hat, dann wird normalerweise der Monat in römischen Ziffern vorangestellt. So gab es Während des Krieges 3-4 Lehrgänge im Jahr und die frühe Bundesmarine hat stets einen Frühjahrs- und einen Herbstjahrgang gehabt. Inzwischen wird einmal im Jahr eingestellt.

      Zur „Crew“ gehören ist kein formeller Verwaltungsakt. Leute können sich lossagen; Leute können aufgenommen werden, manchmal werden Leute auch verstoßen. „Crew“ in dem Sinne gibt es, aber eben immer nur zu den Einstellungsdaten und auch nur eine Crew in diesem Sinne wird ein eigenes Crew-Wappen haben.

      Für Reichs- und Kriegsmarine sind das dann zwischen Crew 19 und Crew IV/45 wenn ich mich nicht verheddert hab 38 Jahrgänge. Wie gesagt – nicht alle hatten ein Wappen gehabt. Es gab, vor und Während des Krieges, 77 Crews die Offiziere für die U-Boote rausgebracht haben, dann gab es noch 4 kuk Crews, 9 – 11 – 12 – 13, folgende 8 Crews brachten keine Offiziere mehr zum Einsatz bis Kriegsende IV/43 – VII/43 – X/43 – I/44 – VII/44 – X/44 – I/45 - IV/45, mir ist auch nicht bekannt das diese Crews Crewabzeichen gehabt haben.

      Grüße aus dem Norden,
      Henning
    • 1. Das Crew-Abzeichen – Das waren die Abzeichen welche den Marine-Offizier-Jahrgang des Kapitäns Repräsentierte.


      Hier nun die ersten drei Crew-Abzeichen die ich, bis jetzt, Gesammelt habe, es sind die Abzeichen der Jahrgänge 1927 – 1929 – 1934, diese Abzeichen sind nie auf einem U-Boot gefahren Worden, soweit mir Bekannt ist.
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    • 1. Das Crew-Abzeichen – Das waren die Abzeichen welche den Marine-Offizier-Jahrgang des Kapitäns Repräsentierte.


      Als Nächstes kommen die Abzeichen der Crews von 1928, das Emblem ist laut meinen Büchern und Nachforschungen nur auf U-553 gefahren worden.

      Dann kommt die Olympia Crew – Jahrgang 1936, dieses Zeichen ist auf sehr vielen Booten Gefahren Worden,

      U-3 U-14 U-20 U-23 U-24 U-59 U-103 U-105 U-128 U-148 U-152 U-169 U-183 U-192 U-203 U-227 U-228 U-262
      U-306 U-311 U-314 U-321 U 344 U-351 U-387 U-389 U-394 U-407 U-415 U-426 U-440 U-467 U-505 U-528 U-531
      U-534 U-546 U-555 U-630 U-643 U-710 U-733 U-745 U-760 U-763 U-802 U-841 U-858 U-868 U-877 U-880 U-995
      U-1007 U-1224 U-1230 U-2534 U-3504.

      Grüße aus dem Norden,
      Henning
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    • Guten Morgen Kollegen,

      1. Das Crew-Abzeichen – Das waren die Abzeichen welche den Marine-Offizier-Jahrgang des Kapitäns Repräsentierte.


      so Jetzt geht es ein wenig Weiter mit den Crews des Jahrgangs 1937, als erstes der Jahrgang IV/37 auch bekannt unter der Bezeichnung, Crew 37 a, das bedeutet also das der Jahrgang im April 1937 einberufen wurde, es ist das Linke Bild, mit den gekreuzten Messern, dieses Emblem wurde auf den Booten, U-62 U-225 U-277 U-340 U-419 U-469 U-472 U539 U-596
      U-761 U-953 U-1035 gefahren.

      Als nächstes die Crew X/37 auch genannt 37 b (Jahrgang Oktober 1937 einberufen), war sehr Ungewöhnlich für die Zeit, den es gab nur eine Crew X/37, die aber wiederum Zwei Embleme rausgebracht hat, was auch wiederum sehr Ungewöhnlich war, das eine Emblem entstand wahrscheinlich durch eine Militärische Auslandsreise, die nach Westindien Führte, deswegen Führte die Crew auch den Namen „Westindien Crew“, und deshalb auch das Zeichen des Palmblattes mit der Machete, das Wiederum ab 1939 bis heute, Gängiges Emblem der Crew X/37 wurde. Dieses Emblem wurde Gefahren auf den Booten U-101 U-143
      U-285 U-295 U-391 U-483 U-712 U-3001 U-3025 Gefahren.

      Das Zweite Wappen, der Crew X/37 wurde im Zeitraum 1941-1945 Geführt, es zeigt ein Schwert mit einem Ehering, was bedeuten sollte "Erst Siegen, dann Heiraten". Was Wiederum von vielen U-Boot Leuten ignoriert wurde, aber die Kommandanten der Crew X/37, konnten wählen zwischen den Palmenblatt oder dem Schwert. Das Emblem, mit dem Schwert und dem Ehering, wurde Gefahren auf den Booten, U-61 U-81 U-362 U-391 U-410 U-418 U-446 U-448 U-712 U-731
      U-732 U-734 U-978 Gefahren.

      Grüße aus dem Norden,
      Henning
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    • Guten Morgen Kollegen,


      1. Das Crew-Abzeichen – Das waren die Abzeichen welche den Marine-Offizier-Jahrgang des Kapitäns Repräsentierte.



      Als nächstes kommen wir jetzt zu der Crew von 1938, bezeichnet als Crew 38, sie hatte den Namen „Großdeutschland-Crew“ Das Wappen der Crew, war ein Schwert das mit einem Bösen Zeichen, im Kreis, versehen War. Das Zeichen wurde Gefahren von U-2 U-52 U-60 U-61 U-121 U-446 U-450 U-453 U-555 U-579 U-968 Gefahren.

      Als nächstes habe ich das Zeichen der Crews von 1939.

      Einmal das Emblem der Crew X/39, also einberufen im Oktober 1939, es zeigt ein Eichenblatt mit einem Anker und einem Schwert, meine Persönliche Interpretation zu diesem Zeichen währe, das Eichenblatt für Mut und Standfestigkeit, den Anker für die Marine und das Schwert für die Schlagfertigkeit. Dieses Wappen wurde Gefahren von U-3 U-29 U-241 U-407 U-555 U-747 U-1308 Gefahren.

      Als zweites das Emblem von XII/ 39, also einberufen im Dezember 1939, es zeigt einen Hai der durch ein Symbol Springt und dabei einen Galgen Über den Kopf hängen hat, dieses Wappen wurde von U-30 U-62 U-73 U-120 U-287 U-446 U-450
      U-720 U-793 U-982 U-1058 U-1101 U-1201 U-1206 U-1221 U-1407 U-2533 U-3514 Gefahren.

      Grüße aus dem Norden,
      Henning
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    • Guten Morgen Kollegen,


      1. Das Crew-Abzeichen – Das waren die Abzeichen welche den Marine-Offizier-Jahrgang des Kapitäns Repräsentierte.



      So, „bis hierher ging es ganz gut, das sagte der Selbstmörder auch, als er am 45. Stock eines Hochhauses Vorbeiflog“.

      Weiter geht es mit der Crew von 1940, Einfach Crew 40 Genannt, die Zeichnung zeigt eine Weltkugel die in einem Omega Symbol Eingebettet war, das einzig bekannte U-Boot das mit diesem Zeichen Gefahren ist, war U-17.

      Jetzt kommen wir zu dem Jahrgang 1941.

      Der Jahrgang I/41 hatte das Wappen der Stadt Danzig, mit einem Wehenden Stander, oben in der Linken Ecke stand U-Crew, das ganze wurde Umrandet von dem Spruch „Die U-Boots Crew, Januar 1941“, das Symbol wurde von keinem Boot Gefahren.

      Dann habe ich noch das Wappen der Crew VII/ 41, auch Genannt „Ostland-Crew“. Es zeigt ein Wappenschild mit einem, davor Fahrenden U-Boot, das Symbol wurde von keinem Boot Gefahren.

      Grüße aus dem Norden,

      Henning
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    • Guten Morgen Kollegen,


      1. Das Crew-Abzeichen – Das waren die Abzeichen welche den Marine-Offizier-Jahrgang des Kapitäns Repräsentierte.



      Die letzten beiden Crewabzeichen sin die, der VI/42 „Skagerak-Crew“, und der XII/42 „Walfisch-Crew“, beide Crews haben nie den Turm eines U-Bootes Geschmückt.

      So mehr habe ich nicht über die Crews, wenn jemand noch Informationen zum Thema hat, bin ich dankbarer Abnehmer, außerdem habe ich noch die Zeichnungen der Crew V/41 und X/43 in Arbeit, die werde ich reinstellen sobald ich damit fertig bin.

      Grüße aus dem Norden,
      Henning
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    • Hallo Henning,

      vielen herzlichen Dank für diese tollen Infos. Habe ich Dich jetzt richtig verstanden das Du diese Bilder selber entsprechend angepasst hast?

      Wir sollten uns in diesem Zusammenhang m.E. nach sowieso mal unterhalten wenn Du magst. Wir können das auch gerne mal per Telefon machen sofern Du das ebenso siehst.

      Über eine kurze Rückinfo bezüglich meines Vorschlages würde ich mich sehr freuen.

      Gruß
      Michael
      Ein Projekt von wehrmachtlexikon.de
    • Hallo Freunde,

      @ Michael, du hast eine PN.

      @ KaLeun, nein ich bin nicht allwissend, setz bloß nicht solche Gerüchte in die Welt, ich habe bloß eine Sehr Umfangreiche Bibliothek, die sich die letzten 45 Jahre sehr gefüllt hat, es wäre für mich Unmöglich das alles im Kopf zu behalten, aber ein Kluger Mann hat mal zu mir Gesagt „Man brauch nicht alles wissen, man muss bloß Wissen wo man zu suchen hat“ also hole ich mir meine Bücher raus und suche, was da zum Thema Steht, Schreibe es Raus, was Gebraucht wird, Formuliere es ein wenig anders, und stelle es ein, wie der Lehrer in der Schule. Außerdem habe ich noch ein paar Freunde mit denen ich mich ab und zu Austausche. Also alles kein Geheimnis.

      Grüße aus dem Norden,
      Henning
    • Hallo Kollegen,


      2. Die Flottillen-Abzeichen – Das waren die Abzeichen die, die deutschen Marineflottillen hatten.



      Heute wollen wir mal mit den Marineflottillen der U-Boote anfangen.


      In dem Friedensvertrag von Versailles, Zweiter Abschnitt Seestreitkräfte, Artikel 181, wurde festlegte das Deutschland nach 1918 nie wieder eine U-Boot Waffe haben durfte.

      Bereits 1922 wurde in Den Haag ein Ingenieurbüro, unter Deutscher Kontrolle eröffnet um U-Boote und andere Große Einheiten zu Konstruieren, so konnte man den Friedensvertrag Unterlaufen.

      Die ersten U-Boote wurden dann im Auftrag von anderen Ländern zb. Finnland Gebaut, und mit Deutschen Besatzungen Getestet, siehe die Vesikko Boote die als Vorläufer der Typ II Boote dienten, so wurde die Wiedereinführung der U-Boot-Waffe vorbereitet.

      Nach Lockerung des Friedensvertrags durch das deutsch-britische Flottenabkommen von 1935 durfte Deutschland nun 45% der britischen U-Boote haben (max. 72 Stück). Im selben Jahr wurden dann auch die ersten Boote in Dienst gestellt, und bereits im Jahr danach in den Spanischen Bürgerkrieg eingesetzt.

      Die ersten Vorkriegsflottillen wurden dann auch gleich 1935 aufgestellt, es gab bis zum Kriegsausbruch 8 Flottillen die alle einen Namen Hatten, statt einem Emblem, und die ich, Später, kurz vorstellen werde.

      Nach Kriegsbeginn wurden sämtliche Flottillen umorganisiert, sie bekamen alle eine Nummer und Verwendung der Flottille als Kriegsflottillen (Frontflottillen) – Ausbildungsflottillen – Schulflottillen. Bis Kriegende hatte Deutschland 33 Flottillen aufgestellt, an verschiedenen Standorten.

      Aber das schreibe ich in den nächsten Tagen, auch wieder mit meinen Eigenen Flottillenabzeichen und Einer kleinen Biografie.

      Grüße aus dem Norden,
      Henning
    • Hallo KaLeun,

      ja das siehst du Richtig, und zwar in der Reihenfolge Kleinkampfmittel der Marine – U-Boote – Große Einheiten und dann den Rest. Wobei ich nebenher auch noch für die Fliegerei Schwärme, da habe ich fast genauso viele Bücher von, aber in beiden Sachen Interessiere ich mich an Meisten für die Technik, denn im Letzten Jahrhundert ist es noch nie zu so einen Technischen Sprung gekommen als in den 13 Jahren des II WK.

      Grüße aus den Norden,
      Henning
    • Hallo Kollegen,


      2. Die Flottillen-Abzeichen – Das waren die Abzeichen die, die deutschen Marineflottillen hatten.



      Abkürzungen:
      LtzS = Leutnant z. S.
      OLtzS = Oberleutnant zur See
      KptLt = Kapitänleutnant
      KKpt = Korvettenkapitän
      FKpt = Fregattenkapitän
      KptzS = Kapitän zur See
      SM U = Seiner Majestät U-Boot


      1. Vorkriegsflottille (U-Flottille "Weddigen")
      Front und Ausbildungsflottille




      (Benannt nach KptLt Otto Weddigen Geb. 15.09.1882, Gest. 18.03.1915, bei Untergang SM U-29)



      Die U-Flottille "Weddigen" war die erste U-Boot-Flottille, die am 27.09.1935 unter den Befehl von KptzS Karl Dönitz, in Deutschland nach dem Ersten WK wieder aufgestellt wurde. Die Flottille bestand aus den 6 Booten – U-7, U-8, U-9, U-10, U-11 und U-12, als Begleitboote stand ihnen der Flottentender „Saar“ und ein Torpedoboot zur Verfügung. Ihr Standort war Kiel. Sie war Existent bis 31.12.1939, Die 1. U-Flottille "Weddigen", die 3. U-Flottille "Lohs" und die 5. U-Flottille "Emsmann" wurde während der Monate Januar und Februar 1940 zur 1. U-Flottille (Frontflottille) zusammengelegt.Der Letzte Flottillen-Chef war KKpt Hans Eckermann, Es sind von dieser Flottille keine Embleme Bekannt.


      2. U-Flottille (U-Flottille "Saltzwedel")
      Front und Ausbildungsflottille




      (Benannt nach OLtzS Reinhold Saltzwedel Geb. 23.11.1889, Gest. 02.12.1917, bei Untergang SM U-81)



      Die U-Flottille "Saltzwedel" war die zweite U-Boot-Flottille, sie wurde am 01.09.1936 unter den Befehl von FKptWerner Scheer aufgestellt. Ihr Standort war Wilhelmshaven. Sie war Existent bis 31.12.1939, Die 2. U-Flottille "Saltzwedel" und die 6. U-Flottille "Hundius" wurden zur 2. U-Flottille (Frontflottille) zusammengelegt sie wurde während der Monate Januar und Februar 1940 zur 2. U-Flottille (Frontflottille) zusammengelegt.Der Letzte Flottillen-Chef war KKpt Hans Ibbeken, Es sind von dieser Flottille keine Embleme Bekannt.

      Grüße aus dem Norden,
      Henning
    • Hallo Kollegen,


      2. Die Flottillen-Abzeichen – Das waren die Abzeichen die, die deutschen Marineflottillen hatten.



      Abkürzungen:
      LtzS = Leutnant z. S.
      OLtzS = Oberleutnant zur See
      KptLt = Kapitänleutnant
      KKpt = Korvettenkapitän
      FKpt = Fregattenkapitän
      KptzS = Kapitän zur See
      SM U = Seiner Majestät U-Boot



      3. Vorkriegsflottille (U-Flottille "Lohs")
      Front und Ausbildungsflottille


      (Benannt nach OLtzs Johannes Lohs Geb. 24.06.1889, Gest. 14.08.1918, bei Untergang SM UB-57)


      Die U-Flottille " Lohs " war die dritte U-Boot-Flottille, sie wurde am 01.10.1937 unter den Befehl von KptzS Hans Eckermann aufgestellt. Ihr Standort war Kiel. Sie war Existent bis 31.12.1939, Die 1. U-Flottille "Weddigen", die 3. U-Flottille "Lohs" und die 5. U-Flottille "Emsmann" wurden zur 1. U-Flottille (Frontflottille) zusammengelegt.Der Letzte Flottillen-Chef war Kptzs Hans Eckermann, Es sind von dieser Flottille keine Embleme Bekannt.


      4. U-Flottille


      Die 4. U-Boot Flottille war nur eine Papierleiche, sie tauchte nur auf in den Ranglisten der Deutschen Krigsmarine.

      Grüße aus dem Norden,
      Henning
    • Hallo Kollegen,


      2. Die Flottillen-Abzeichen – Das waren die Abzeichen die, die deutschen Marineflottillen hatten.



      Abkürzungen:
      LtzS = Leutnant z. S.
      OLtzS = Oberleutnant zur See
      KptLt = Kapitänleutnant
      KKpt = Korvettenkapitän
      FKpt = Fregattenkapitän
      KptzS = Kapitän zur See
      SM U = Seiner Majestät U-Boot


      5. Vorkriegsflottille (U-Flottille " Emsmann ")
      Front und Ausbildungsflottille




      (Benannt nach Oblt. Hans Joachim Emsmann Geb. 20.06.1892, Gest. 28.10.1918, bei Untergang SM UB-116)



      Die U-Flottille " Emsmann " war die fünfte U-Boot-Flottille, sie wurde am 01.12.1938 unter den Befehl von KKpt Hans-Rudolf Rösing aufgestellt. Ihr Standort war Kiel. Sie war Existent bis 31.12.1939, Die 1. U-Flottille "Weddigen", die 3. U-Flottille "Lohs" und die 5. U-Flottille "Emsmann" wurden zur 1. U-Flottille (Frontflottille) zusammengelegt.Der Letzte Flottillen-Chef war KKpt Hans-Rudolf Rösing, Es sind von dieser Flottille keine Embleme Bekannt.


      6. Vorkriegsflottille (U-Flottille " Hundius")
      Front und Ausbildungsflottille




      (Benannt nach KptLt Paul Hundius Geb. 02.02.1989, Gest. 19.09.1918, bei Untergang SM UB-103)



      Die U-Flottille " Hundius " war die sechste U-Boot-Flottille, sie wurde am 01.10.1938 unter den Befehl von KKpt Werner Hartmann aufgestellt. Ihr Standort war Wilhelmshaven. Sie war Existent bis 31.12.1939, Januar bis Februar 1940 wurden die bestehenden Flottillen zusammengelegt. Die 2. U-Flottille "Saltzwedel" und die 6. U-Flottille "Hundius" wurden zur 2. U-Flottille (Frontflottille) zusammengelegt.Der Letzte Flottillen-Chef war Heinz Fischer (in Vertretung) von KKpt Werner Hartmann, Es sind von dieser Flottille keine Embleme Bekannt.

      Grüße aus dem Norden,
      Henning
    • Hallo Kollegen,


      2. Die Flottillen-Abzeichen – Das waren die Abzeichen die, die deutschen Marineflottillen hatten.



      Abkürzungen:
      LtzS = Leutnant z. S.
      OLtzS = Oberleutnant zur See
      KptLt = Kapitänleutnant
      KKpt = Korvettenkapitän
      FKpt = Fregattenkapitän
      KptzS = Kapitän zur See
      SM U = Seiner Majestät U-Boot


      7. Vorkriegsflottille (U-Flottille " Wegener ")
      Front und Ausbildungsflottille




      (Benannt nach Kptlt. Bernd Wegener Geb. 22.05.1884, Gest. 19.08.1915, bei Untergang SM U-24)



      Die U-Flottille "Wegener " war die siebte U-Boot-Flottille, sie wurde am 25.06.1938 unter den Befehl von KKpt Ernst Sobe aufgestellt. Ihr Standort war Kiel. Sie war Existent bis 31.12.1939, danach wurde die 7. U-Flottille "Wegener", zur 3. U-Flottille (Frontflottille).Der Letzte Flottillen-Chef war KKpt Ernst Sobe, Es sind von dieser Flottille keine Embleme Bekannt.


      8. U-Flottille



      Die 8. U-Boot Flottille war, wie die 4. U-Flottille, nur eine Papierleiche, sie tauchte nur auf in den Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine.

      So, das waren die Vorkriegs-Flottillen, und bald geht es wieder weiter mit den Kriegs-Flottillen, die haben auch wieder Bunte Bilder (Flottillen-Embleme) von mir Selber, nach Vorlage Gezeichnet.

      Grüße aus dem Norden,
      Henning
    • Hallo Henning,

      ja Du bist schon nen "Geheimer". ;) Da wird der Micha aber sicher begeistert sein, wenn Du Ihm soviel Arbeit hier abnimmst und soviele interessante Sachen reinstellst. Ja das Du Dich auch für die Fliegerei interessierst weiß ich. Hatte ich damals mitgekriegt, als wir das mit dem Anflugsignal geklärt hatten.

      Gruß KaLeun
      Interessiere mich für Bunker und Bauten der Wehrmacht und des Dritten Reiches.

      oberlausitzer-bunkerkameraden.de
    • U 123 , anfangs unter dem Kommando von KapitänleutnantKarl-Heinz Möhle m Kommandant von Mai 1940 bis Mai 1941 führte am Turm das Verwundetenabzeichen , einen Stahlhelm mit darüber gekreuzten Schwerten in einem Eichenlaubkranz . Der Grund dafür war das es während des Einsatzes unter oben erwähntem Kommandanten 3 x verwundet wurde,das erste Mal feuerte die eigene Besatzung versehentlich auf den eigenen Netzabweiser , das zweite Mal wurde es von einem britischen Dampfer gerammt und das dritte Mal beschädigte eine englische Fliegerbombe
      die Aussenhaut von U 123 .
      Weitere Kommandanten waren Kapitänleutnant Reinhard Hardegen ( Mai 1941 bis Juli 1942 und der frühere Erste Offizier Hardegens Oberleutnant zur See Horst von Schröter August 1942 bis Juni 1944 .
      Die größte Versenkungsquote ( 118.314 BRT ) erreichte U 123 unter Reinhard Hardegen der im Zuge der Operation Paukenschlag mehr als erfolgreich vor der Ostküste der USA operierte was ihm unter anderem Ritterkreuz des EK einbrachte,auf der zweiten Fahrt versenkte er erneut 10 Schiffe und erhielt das Eichenlaub .

      Originalfunkspruch von Dönitz an Hardegen

      " An den Paukenschläger Hardegen . Bravo sehr gut gepaukt " .

      Quelle - Buch Operation Paukenschlag verfasst von Klt Hardegen selbst.
      Nicht im Genuß besteht das Glück,

      sondern im Zerbrechen der Schranken,

      die man gegen das Verlangen errichtet hat.

      ( Marquis de Sade)