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  • Hallo Uwe, empfinde es überhaupt nicht als irgendeine Einmischung. Im Gegenteil, dass Forum ist dazu da, so sehe ich das, um Erkenntnisse, Fakten, Einschätzungen zusammen zu tragen und Bewertungen vorzunehmen sowie Fragen zu beantworten. Da hast Du mir auf vielen Gebieten einiges voraus. MfG Wirbelwind

  • Hallo Uwe, SS-Gruppenführer Prützmann war sozusagen der Beauftragte Himmlers für die Aufstellung des ,,Werwolfes". Er hatte sich vorher seine Meriten in der Partisanenbekämpfung im Osten erworben. Wie so oft im 3. Reich kam es dann zu einem Kompetenzgerangel zwischen Himmler, Bormann und Goebbels, als es um die Werbung für den Werwolf, dessen Organisation und Ausstattung ging. Letztendlich zog sich das bis März/April 1945 hin. Wie aus den hinterlassenen Dokumenten, Vernehmungen und ZZ zu entnehm…

  • Hallo, so wie es bisher ausschaut, ist das Vorhaben, im Frühjahr 1945 ein Frauenbataillon aufzustellen, nur eine Idee gegblieben, Dazu konnte sich trotz des Mangels an Frontsoldaten die deutsche Wehrmachtsführung nicht entschließen. ,,Väterchen" Stalin war da schon einige Schritte weiter. Kommt ja in dem von Robert eingestellten Artikel in der ,,Zeit"nochmal klar zum Ausdruck. Ergänzend möchte ich nur anmerken, das im ,,Freikorps Adolf Hitler" Mädchen und Frauen kämpften. Sie waren in sogenannte…

  • Hallo, in einem Buch zum ,,Werwolf" las ich, dass Hitler 1945 der Aufstellung eines Frauenbataillons zugestimmt habe. Trifft das zu und wennja, wo kam dieses Batallion zum Einsatz? MfG Wirbelwind

  • Hallo Michael, es ist für mich immer interessant, dass die vertretenen Meinungen durch entsprechende Befehle untermauert werden können. Im konkreten Fall wäre es dem Kradschützen W. Krüger zu wünschen gewesen, dass er durch seine Versetzung als letzter Sohn den Krieg überlebt hat. Allerdings nahm wohl der ,,Heldenklau" in den letzten Kriegswochen kaum Rücksicht darauf, wie ich vermute. MfG Wirbelwind

  • Hallo, mir ist schon klar, dass sich eine systematische Suche auf Nara-Rollen als äußerst schwierig erweist. Daher wird oft zufällig auch etwas zu anderen Sachthemen gefunden, weil anfangs nicht klar ist, was sichalles darauf befindet. vor diesem Hintergrund hatte ich gehofft, dass ein entsprechender Befehl bereits gefunden wurde.Gehe davon aus, wie bereits im Thread erwähnt, dass in den letzten Kriegsmonaten besagte Väter an die Front mussten. Vor Jugendlichen wurde 1945 auch kein Halt gemacht.…

  • Hallo, die Frage, die sich mir stellt, wie lange wurde dieser Führerbefehl aufrecht gehalten? Die Schutzbestimmung für letzte und einzige Söhne hatte ja Hitler laut Beitrag von Ulf bereits im September 1943 aufgehoben. Als es zum ,,Endsiegen" ging Ende 1944/Anfang 1945 kann ich mir gut vorstellen, dass auch besagte Väter ran mußten, um wieder mehr Frontsoldaten zu haben. MfG Wirbelwind

  • Hallo Ulf, die Frage, warum erst an der Front die besagten Einschränkungen auffielen, wird wohl erst einmal offen bleiben. Bei Berufssoldaten kann ich es mir noch weniger vorstellen, dass die nicht auf Einschränkungen überprüft wurden, wenn ich bspw. an die Marine, Luftwaffe oder bestimmte Heereseinheiten denke. MfG Wirbelwind

  • Hallo Ulf, sicherlich sind Deine Argumente nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen, wenn Du meinst, erst im Einsatz traten besagte geistige Beschränktheit oder körperliche Schwächen bei verschiedenen Wehrmachtsangehörigen auf. Trotzdem, es handelt sich bei Deinen Dokus um Unterlagen aus der Zeit des Frankreich-Feldzuges und da gehe ich davon aus, dass die Soldaten vorher eine solide Grundausbildung hatten und keine ,,Schnellbesohlung", um rasch Ersatz für die Front zu haben. Also wurden sie i…

  • Hallo, die Dokus von Ulf sind für mich aufschlussreich. Es erhebt sich die Frage, ob die geistige Beschränktheit oder körperliche Schwäche durch Kampfeinwirkung hervorgerufen wurde. Wenn nicht, frage ich mich, warum dies erst an der Front auffiel und nicht schon vorher bei der Musterung/Grundausbildung? Übrigens für Magenkranke bzw. soldaten mit Magengeschwüren wurde ja besondere Einheiten aufgestellt, als es dann um den ,,Endsieg" ging. MfG Wirbelwind

  • Hallo. mal in dem Zusammenhang eine Frage an die geneigten Forumsmitglieder. Was hatte es mit dem T 43 auf sich? Lt. Wiki wurde die Produktion des Panzertyps relativ früh wieder eingestellt, weil er sich nich bewährte. Als Beutepanzer wohl relativ häufig. Wie geht das zusammen? Gerade auch weil wohl der Kampfwert nicht gerade sehr hoch war. MfG Wirbelwind

  • Hallo Michael, recht interessant zu lesen, wie Hoepner versucht, die wohl aufgetretene Sorglosigkeit bei seiner 4. Panzerarmee in den Griff zu bekommen. Allerdings gehe ich davon aus, dass im November 1941 das Problem ,,Partisanenverbände" im Rücken der kämpfenden Truppe noch nicht die Dimension angenommen hatte, wie bspw. 1943/44. Größere Gefahr ging wohl von den versprengten bzw. durchbrechenden Einheiten der Roten Armee aus. Die grausamen Erfahrungen von Teilen der dt. Wehrmacht beim Vormarsc…

  • Hallo, ob es den Befehl Titos gab, gefangene dt. Offiziere generell zu erschießen, ist mir nicht bekannt. Allerdings habe ich vor längerer Zeit gelesen, dass prozentual in den jugoslawischen Kriegsgefangenenlagern die meisten dt. Wehrmachtsangehörigen ums Leben gekommen sein sollen. Das sagt, glaube ich, einiges zum Umgang mit dt. Gefangenen aus. Interessant wäre für mich zu wissen, ob gleiches über die jugoslawischen Kriegsgefangenen in deutscher Obhut bekannt ist. MfG Wirbelwind

  • Hallo Michael, die von Dir im Thread gezeigten Dokus unterstreichen nochmals, dass die Ersatzteiversorgung für die T-34 und auch für die anderen Beutepanzer nicht ausreichend war. Das schmälerte den Kampfwert der betreffenden Fahrzeuge. Es gelangen nur behelfsmäßige Reparaturen, keine grundlegende Instandsetzung. Was mich ein wenig wunderte, dass die 4 Funkgeräte in die Shermans nicht ordnungsgemäß eingebaut wurden. Gab es denn nach dem Einbau keine Funktionsprobe? MfG Wirbelwind

  • Hallo Michael, keine Ursache für das Verständnis. In meiner alten Heimat hieß es immer ,,Nur nicht hetzen". Schade, dass es oft nur Ankündigungen oder vage Vorstellungen gab, wie die zukünftigen deutschen Besatzungen in der handhabung von beutetechnik unterwiesen werden sollten. Letztendlich lief es dann leider viel zu oft darauf hinaus, nicht ordentlich mit den Beutepanzern vertraut zu sein, ehe es ins Gefecht ging, um dann unter sehr schwierigen Bedingungen Erfahrungen zu sammeln. Gerade gegen…

  • Hallo Michael, da haste wiedermal ein glückliches Händchen gehabt, was die Dokus betrifft und den ZZ-Bericht. Mir ist schon klar, dass Du des öfteren nicht mehr weist, wo Dir der Kopf steht wegen der vielen Baustellen. Lass dich deshalb nicht hetzen. Du bestimmst das Tempo. Jedenfalls bin ich darauf gespannt und natürlich auch darauf, wie es im Wittmann-Thread weiter geht. Zu dem hiesigen thema noch folgende Frage. Bei den erbeuteten italienischen Panzern, Panzerspähwagen bzw. Sturmgeschützen ga…

  • Hallo, die Heimatfront mußte stehen, deshalb gab es die Vorgaben im Kriegsverlauf, wie die nächsten Angehörigen eines Gefallenen zu unterrichten waren. Die tatsächlichen Todesumstände kamen bestenfalls heraus, wenn die unmittelbaren Kameraden des Gefallenen die wahren Umstände offenbarten. Sonst waren alle ,,Helden", die bei ihren Tod nicht leiden mußten. Die Realität sah anders aus. Einer meiner Onkels ist 44 in der Slowakei durch Bauchschuss ums Leben gekommen. Er konnte von seinen Kameraden n…

  • Hallo, schon interessant für mich, dass bisher 7 Kompanien verifiziert werden konnten, die Beutepanzer im Bestand hatten. Vielleicht läßt sich ja noch ein ZZ-Bericht auftreiben, aus dem hervor geht, wie es sich der Umgang mit den Beutepanzern, gerade auch im Gefecht, gestaltete. Daniel, kann es sein, dass es einen Zusammenhang mit den Beutepanzerkompanien ,,Berka" und ,,Kummersdorf" und der Kämpfe im Zusammenhang mit der ,,Festung Harz" im April 45 gibt? MfG Wirbelwind

  • Hallo Michael, es ist für mich schon erstaunlich, was Du so alles in den Nara-Rollen findest. UHF 51 hat da ja auch sehr viel schon ausgegraben. Die hier in diesem Thread geposteten Dokus betreffs Bandenbekämpfung zeigen mir vordergründig erst einmal zweierlei. Zum Einen die Stärke der Partisanenverbände 1943, die ja im Rücken der Heeresgruppe Mitte ein wirkliches Problem darstellte und dessen dauerhafte Lösung nicht gelang sowie die Fehler im Umgang mit der Bevölkerung in den besetzten Gebieten…

  • Hallo, für mich nachvollziehbar, dass sich die Angehörigen und der Betroffene selbst dafür geschämt haben, dass sie meinten, Deutschland retten zu müssen, unter Einsatz ihres Lebens, und dabei mißbraucht wurden. Als Angehöriger der SS kam noch hinzu, generell unter Verdacht zu stehen, Verbrechen verübt bzw. bis ,,Fünf nach zwölf" gekämpft und das Leiden verlängert zu haben. Gerade kurz nach dem Krieg gab es keine Differenzierungen. Auch ein Grund dafür, warum Vieles erst einmal nicht gesagt wurd…