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  • Hallo Michael, recht interessant zu lesen, wie Hoepner versucht, die wohl aufgetretene Sorglosigkeit bei seiner 4. Panzerarmee in den Griff zu bekommen. Allerdings gehe ich davon aus, dass im November 1941 das Problem ,,Partisanenverbände" im Rücken der kämpfenden Truppe noch nicht die Dimension angenommen hatte, wie bspw. 1943/44. Größere Gefahr ging wohl von den versprengten bzw. durchbrechenden Einheiten der Roten Armee aus. Die grausamen Erfahrungen von Teilen der dt. Wehrmacht beim Vormarsc…

  • Hallo, ob es den Befehl Titos gab, gefangene dt. Offiziere generell zu erschießen, ist mir nicht bekannt. Allerdings habe ich vor längerer Zeit gelesen, dass prozentual in den jugoslawischen Kriegsgefangenenlagern die meisten dt. Wehrmachtsangehörigen ums Leben gekommen sein sollen. Das sagt, glaube ich, einiges zum Umgang mit dt. Gefangenen aus. Interessant wäre für mich zu wissen, ob gleiches über die jugoslawischen Kriegsgefangenen in deutscher Obhut bekannt ist. MfG Wirbelwind

  • Hallo Michael, die von Dir im Thread gezeigten Dokus unterstreichen nochmals, dass die Ersatzteiversorgung für die T-34 und auch für die anderen Beutepanzer nicht ausreichend war. Das schmälerte den Kampfwert der betreffenden Fahrzeuge. Es gelangen nur behelfsmäßige Reparaturen, keine grundlegende Instandsetzung. Was mich ein wenig wunderte, dass die 4 Funkgeräte in die Shermans nicht ordnungsgemäß eingebaut wurden. Gab es denn nach dem Einbau keine Funktionsprobe? MfG Wirbelwind

  • Hallo Michael, keine Ursache für das Verständnis. In meiner alten Heimat hieß es immer ,,Nur nicht hetzen". Schade, dass es oft nur Ankündigungen oder vage Vorstellungen gab, wie die zukünftigen deutschen Besatzungen in der handhabung von beutetechnik unterwiesen werden sollten. Letztendlich lief es dann leider viel zu oft darauf hinaus, nicht ordentlich mit den Beutepanzern vertraut zu sein, ehe es ins Gefecht ging, um dann unter sehr schwierigen Bedingungen Erfahrungen zu sammeln. Gerade gegen…

  • Hallo Michael, da haste wiedermal ein glückliches Händchen gehabt, was die Dokus betrifft und den ZZ-Bericht. Mir ist schon klar, dass Du des öfteren nicht mehr weist, wo Dir der Kopf steht wegen der vielen Baustellen. Lass dich deshalb nicht hetzen. Du bestimmst das Tempo. Jedenfalls bin ich darauf gespannt und natürlich auch darauf, wie es im Wittmann-Thread weiter geht. Zu dem hiesigen thema noch folgende Frage. Bei den erbeuteten italienischen Panzern, Panzerspähwagen bzw. Sturmgeschützen ga…

  • Hallo, die Heimatfront mußte stehen, deshalb gab es die Vorgaben im Kriegsverlauf, wie die nächsten Angehörigen eines Gefallenen zu unterrichten waren. Die tatsächlichen Todesumstände kamen bestenfalls heraus, wenn die unmittelbaren Kameraden des Gefallenen die wahren Umstände offenbarten. Sonst waren alle ,,Helden", die bei ihren Tod nicht leiden mußten. Die Realität sah anders aus. Einer meiner Onkels ist 44 in der Slowakei durch Bauchschuss ums Leben gekommen. Er konnte von seinen Kameraden n…

  • Hallo, schon interessant für mich, dass bisher 7 Kompanien verifiziert werden konnten, die Beutepanzer im Bestand hatten. Vielleicht läßt sich ja noch ein ZZ-Bericht auftreiben, aus dem hervor geht, wie es sich der Umgang mit den Beutepanzern, gerade auch im Gefecht, gestaltete. Daniel, kann es sein, dass es einen Zusammenhang mit den Beutepanzerkompanien ,,Berka" und ,,Kummersdorf" und der Kämpfe im Zusammenhang mit der ,,Festung Harz" im April 45 gibt? MfG Wirbelwind

  • Hallo Michael, es ist für mich schon erstaunlich, was Du so alles in den Nara-Rollen findest. UHF 51 hat da ja auch sehr viel schon ausgegraben. Die hier in diesem Thread geposteten Dokus betreffs Bandenbekämpfung zeigen mir vordergründig erst einmal zweierlei. Zum Einen die Stärke der Partisanenverbände 1943, die ja im Rücken der Heeresgruppe Mitte ein wirkliches Problem darstellte und dessen dauerhafte Lösung nicht gelang sowie die Fehler im Umgang mit der Bevölkerung in den besetzten Gebieten…

  • Hallo, für mich nachvollziehbar, dass sich die Angehörigen und der Betroffene selbst dafür geschämt haben, dass sie meinten, Deutschland retten zu müssen, unter Einsatz ihres Lebens, und dabei mißbraucht wurden. Als Angehöriger der SS kam noch hinzu, generell unter Verdacht zu stehen, Verbrechen verübt bzw. bis ,,Fünf nach zwölf" gekämpft und das Leiden verlängert zu haben. Gerade kurz nach dem Krieg gab es keine Differenzierungen. Auch ein Grund dafür, warum Vieles erst einmal nicht gesagt wurd…

  • Hallo Tatjana, vor Pauschalurteilen rate ich immer ab. Es muss sowieso geschaut werden, wo Dein Onkel bei der SS gedient hat. Ob bei den Totenkopfverbänden (KZ-Bewachung) oder bspw. bei der Waffen-SS. Letztendlich kommt es darauf an, ob er sich wirklich hat etwas zu schulden kommen lassen. Auch Wehrmachtsangehörige waren nicht immer die reinsten Engel. Krieg verroht. Wir selbst kennen die tatsächlichen Begebenheiten bestenfalls vom Erzählen derjenigen, die den Krieg erleben mußten und die Interp…

  • Hallo, so ähnlich, Michael, habe ich es bereits vor längerem im Gefechtsbericht von GM Lembke, seinerzeit Divisionskommandeur der Division ,,HG", gelesen. Veröffentlicht im Buch ,,Der Kampf um Schlesien". Auch im ,,Schmeelke" zur Division ,,HG" wurde besagtes Gefecht beschrieben, ohne das bei mir alle Einzelheiten noch geläufig. SchwarzerMai hat dazu auch Ausführungen hier im Forum gemacht. Was mich eben umtreibt, kamen die erbeuteten Panzer dann bei der Abteilung Roßmann zum Einsatz und wie lan…

  • Hallo, stellt sich für mich die Frage, ob Beute-Panzer generell zu entsprechenden Kompanien zusammengefaßt wurden (Kompanie Bracken) oder erst einmal bei den Einheiten verblieben, die sie erbeutet hatten bzw. gab es beide Varianten. Interesant wäre es auch für mich zu wissen, ob die im April 1945 im Gefecht bei Kodersdorf erbeuteten polnischen T-34 bei der Abteilung Roßmann, Panzerregiment des Fallschirmpanzerkorps,,HG", zum Einsatz kamen oder wo sonst. MfG Wirbelwind

  • Hallo Michael, Deine hier zur Verfügung gestellten Dokus zeigen mal wieder das alte Prinzip,,Zuckerbrot und Peitsche", dessen sich auch die Deutsche Wehrmacht bediente mit mäßigem Erfolg, wie der Kriegsverlauf zeigte. Ob Dirlewanger ein ähnliches Prinzip bei der Partisanenbekämpfung befolgte, ist mir nicht bekannt. Er setzte wohl mehr auf Gewalt und Abschreckung auch gegenüber seinen eigenen Leuten. MfG Wirbelwind

  • Hallo Tatjana, dass Dein Opa sich relativ viel im II. WK mit dem Rad bewegt hat, kann schon hinhauen. Schließlich gab es bei der Wehrmacht Radabteilungen. Je knapper der Sprit wurde, um die Transportfahrzeuge zu betanken, um so mehr Landser stiegen zwangsläufig auf das Fahrrad um. Gerade zu Kriegsende war das ein probates Fortbewegungsmittel. MfG Wirbelwind

  • Hallo Forscher42, willkommen im Forum. Vielleicht kannst Du ja aufgrund Deiner Forschungen zu denen hier noch offenen Fragen im Thread etwas beitragen. Mich würde schon interessieren, ob es Bilder der polnischen Panzer gibt, die beim Panzergefecht bei Kodersdorf erbeutet und mit einem Balkenkreuz versehen wurden. SchwarzerMai hielt sich damals bei dieser Frage sehr bedeckt, obwohl er wohl über umfangreiches Material verfügt. MfG Wirbelwind

  • Hallo Michael, schon interessant zu lesen, was das AOK der 11. Armee für die Truppen-Hygiene als wichtig erachtete. Dagegen ist aus meiner Sicht nichts zu sagen. Leider blieb es viel zu oft bei der grauen Theorie, weil die unmittelbaren Bedingungen für die kämpfende Truppe einfach nicht danach waren. In der Etappe oder an ruhigen frontabschnitten mag das geklappt haben, aber nicht bei den Kämpfen um Moskau oder auch oben bei der HG Nord. MfG Wirbelwind

  • Hallo Tatjana, vielleicht für die Zukunft. habe nochmal über die einberufung Deines Opas nachgedacht. Mein Vater war auch Jahrgang 1925 und wurde nach Vollendung seines 18. Lebensjahres im September 1943 zur Wehrmacht eingezogen. Warum Dein Opa bei gleichen Jahrgang bereits mit 14 Jahren eingezogen wurde, erschließt sich mir immer weniger, denn dann hätte er ja bereits 1939 los gemußt. Vielleicht kam er ja zur Napola oder auf eine der Ordensburgen, um für den späteren Dienst im Regime vorbereite…

  • Hallo Uwe, Du steckst nun mal tiefer in diesen und anderen Dingen drin, so dass für Dich manche Sachen selbstverständlich sind , wo andere, so wie ich erst mal ins Grübeln kommen bzw. nicht beachten. Mir ist schon klar, dass ,,Großdeutschland" ein Eliteverband war, was sich natürlich auch in der Ausrüstung widerspiegelte. Allerdings konnte ich auch aus den Dokus Deines vorletzten Posts nicht entnehmen, dass es sich um die Wintervorbereitung 1942/43 handelte. Trotzdem zeigen mir die Dokus, dass d…

  • Hallo, wenn das, was lt. den Dokus von Uwe für den Winter 41/42 zur Verfügung gestellt werden sollte, auch vollumfänglich bei der Truppe angekommen wäre, die Verluste der Wehrmacht durch Kälte und Frost hätten nicht solche Ausmaße angenommen. In der Theorie liest sich das für mich ganz passabel. Gefütterte Ober-und Unterwäsche, Filzstiefel, Pelzmäntel, Fäustlinge- leider alles rare Dinge für den einfachen Landser im besagten russ. Winter. MfG Wirbelwind

  • Hallo Uwe, mit meiner Bemwerkung, dass Dirlewanger sich im Partisanen-/Bandenkrieg kaum an das damals geltende Recht hielt, bezog ich mich mehr auf seine eigenen Leute. Die doch seiner Willkür ausgesetzt waren. Klar, in seinem Verband dienten Kriminelle (Wilderer) und KZ-Häftlinge, die sicherlich eine straffe Führung brauchten, um überhaupt zu kämpfen. Aber da überzog Dirlewanger doch. Seinem Gönner, G. Berger hat er es zu verdanken, dass die daraus resultierenden Verfahren niedergeschlagen und …