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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Frühlingserwachen" - Offensive am Plattensee


Stefan
26.01.08, 19:59
Hallo Zusammen
Um hier einmal einen Anfang zu den Operationen und Feldzüge der SS zu machen:
Die Offensive vom 06. März 1945 am Plattensee hatte folgende Ziele:
Die 6. SS-Panzerarmee sollte nach Süden zwischen Plattensee und auf beiden Seiten des Sárviz-Kanals hindurch das Höhengelände nördlich von Fünfkirchen gewinnen. Dies hätte Sepp Dietrich die Gelegenheit gegeben, die rückwärtigen Verbindungen der zwischen Plattensee und Drau stehenden russischen Divisonen zu trennen. Zusammen mit der 2. Panzerarmee sowie der Heeresgruppe E, welche über die Drau angegriffen hätte, wären die russischen Divisionen aufgerieben worden.

Der 6. Panzerarmee standen folgende Einheiten zur Verfügung:
- 1. SS-Panzerkorps mit der Leibstandarte und der Division Hitlerjugend
- 2. SS-Panzerkorps mit den Divisionen "Das Reich" und "Hohenstaufen"
- 1. Kavalleriekorps mit der 3. und 4. Kavalleriedivision

Der Wetterumschwung - es setzte Tauwetter ein - bewirkte jedoch, dass abseits der Strassen das Gelände sowie die Wege unpassierbar wurden und da sich an den darauffolgenden Tagen die Wetter- und Bodenverhältnisse nicht änderten, war ein Panzerangriff im offenen Gelände so nicht möglich. Natürlich sind die Vorbereitungen auf deutscher Seite den russischen Gegnern nicht verborgen geblieben und so waren diese nicht überrascht, als der Angriff dann stattfand. Die Divisionen der 6. Panzerarmee trafen auf ein gut ausgebautes Stellungssystem der russischen Gegenseite, welches zudem noch tief gestaffelt war. So prallte z.B. die Division Hitlerjugend auf 5 hintereinander liegende Grabensysteme und auf ausgedehnte Minenfelder. Am 1. Angriffstag konnten nur Teile der 6. SS-Panzerarmee in die Kämpfe eingreifen.
Am 10. März griff das 1. SS-Panzerkorps Brückenköpfe der Sowjets nördlich des Sió-Kanals an und zwar bei Ozora, Simontornya und Sar-Egres und bereitete den Übergang über den Kanal vor. Unter starkem Artilleriefeuer des Feindes konnten Teile der Leibstandarte und der Division Hitlerjugend an diesem Tag bis zum Sió-Nordufer vordringen.
Am 12. März erging der Befehl der 6. SS-Panzerarmee an das 1. Kavalleriekorps sowie an das 1. SS-Panzerkorps, den Sió-Kanal zu überqueren. Beide Einheiten schafften die Überquerung trotz heftigem Feindwiderstand. Das Panzergrenadierregiment 1 konnte im Verlauf der Kämpfe Simontornya besetzen, das 1. Kavalleriekorps bildete an diesem Tag einen drei Kilometer breiten und zwei Kilometer tiefen Brückenkopf, den sie erfolgreich gegen die russischen Angriffe verteidigen konnte. Doch schon am 14. März drängten aber die russischen Verbände fast alle ost-und südostwärts eingesetzten deutschen Truppen in die Defensive. Die Gefahr der Einkesselung durch russische Einheiten wurde immer wahrscheinlicher und Sepp Dietrich schlug vor, die Offensive "Frühlingserwachen" einzustellen und eine Umgruppierung der zur Abwehr benötigten Kräfte vorzunehmen. Dies wurde jedoch nicht gestattet, sondern der Angriff nach Süden sollte fortgesetzt werden. SS-Gruppenführer Hermann Priess, kommandierender General des 1. SS-Panzerkorps, erhielt von der 6. SS-Panzerarmee den streng geheimen Vorbefehl, Vorbereitungen dafür zu treffen, dass eine Herauslösung seines Verbandes und dessen Verlegung in den Raum Stuhlweissenburg ermöglicht wird.
16. März 1945: Die russische Gegenoffensive begann zwischen Tatabánya westlich und Stuhlweissenburg südwestlich von Budapest mit dem Ziel, die 6. SS-Panzerarmee einzukesseln. Wieder beantragte Sepp Dietrich bei der Heeresgruppe Süd - ohne Erfolg - die Genehmigung, die Armee rechtzeitig zurücknehmen zu dürfen. Am 18. März genehmigte die Heeresgruppe Süd den Antrag, dass das 1. SS-Panzerkorps nach Norden umgruppiert werden durfte und somit einen Flankenangriff zur Abtrennung der von Várpalota her vorrückenden russischen Angriffsspitze führen konnte. das Panzerkorps wurde zudem der Armeegruppe Balck unterstellt.

Die 6. SS-Panzerarmee hat am 21. März sowjetische Vorstösse abgefangen und im Gegenzug verlorenes Gelände wieder eingenommen. Weitere Operationen der russischen Divisionen mit dem Ziel, die Armeegruppe Balck einzukesseln, wurden durch Leibstandarte verhindert. Dann erfolgte der Gegenschlag der russischen Armee. Mit der achtfachen Überlegenheit (42 Schützendivisionen und 8 schnellen Einheiten) griffen sie die durch die heftigen Kämpfe angeschlagenen Divisionen der 6. SS-Panzerarmee an. Leibstandarte sowie die Division Hitlerjugend konnten den russischen Vormarsch zunächst zum Stehen bringen und so den Durchbruch einer nachgeschobenen Panzerarmee verhindern.
Am 22. März wurde eine Gruppe der Leibstandarte eingekesselt, kämpfte sich jeodch unter erheblichen Verlusten zurück und die Division "Hohenstaufen" und die 4. Kavalleriedivison haben es dann unter schwerem Einsatz ermöglicht, dass sich die Verbände der 6. Armee durch einen offengehaltenen, 2,5 - 3 Kilometer breiten Korridor zurückziehen konnten. Der Druck der russischen Übermacht aber war zu gross. Am 23. März musste die Divisionskampfgruppe der Leibstandarte unter der Führung von SS-Brigadeführer Otto Kumm Veszprém nördlich des Plattensees aufgeben.
Am 24. März war die 6. SS-Panzerarmee nur noch mit den zerschlagenen Resten von sechs Divisionen in der Lage zu Kämpfen. 4 kampfkräftige sowjetische Divisionen stürmten gegen die erschöpften deutschen Truppen an. Es konnte auch keine zusammenhängende Front in Nordwest-Ungarn gebildet werden und am 25. März war der Widerstand am zusammenbrechen, die Division Hitlerjugend musste sich zurückziehen, um nicht von einem Flankenangriff der russischen Kräfte überrascht zu werden. Der Rückzug der deutschen Streitkräfte war die einzige Möglichkeit, sich neu zu gruppieren und die restlichen Einheiten zu retten. Der General der Panzertruppen Balck hat danach mit unverantwortlichen und unhaltbaren Vorwürfen an die Adresse von SS-Obergruppenfüher Sepp Dietrich von seiner Mitverantwortung bei dem Misslingen der Offensive ablenken wollen. Dies hatte den berüchtigten "Ärmelstreifenbefehl" Hitlers zur Folge. Sepp Dietrich war tief in seiner Ehre getroffen, hat den Befehl aber nie weitergegeben, was auch nicht notwendig war. Die Ärmelstreifen waren als Tarnmassnahme schon beim Transport nach Ungarn abgenommen worden.

Die Divisionen des 1. SS-Panzerkorps rückten dann in die Reichsschutzstellungen bei Ödenburg ein. Somit war der Krieg in Ungarn für sie zu Ende.

Um Anmerkungen, Kritiken oder Ergänzungen bin ich jederzeit dankbar!!
Grüsse
Stefan

Quellen:
Sepp Dietrich - Kommandeur Leibstandarte und seine Männer, DVG, Oldendorf
Janusz Piekalkiewicz: Der zweite Weltkrieg, ECON Düsseldorf, 1993

Rainer
26.01.08, 21:38
schöne Darstellung aber das war ansich nur Kriegsverlängerung. Besonders wenn man sich das im Gesamtzusammenhang betrachtet. Tausende von unnützen Toten.;

Stefan
26.01.08, 22:05
Hallo Rainer.
Ich stimme dir zu, aber nichts desto trotz war es eine Operation die in der Hauptsache durch die Waffen-SS getragen wurde. Das es den Krieg verlängert hat und unnütz war, versteht sich eigentlich von selbst, denke ich.

Gruss
Stefan

Rainer
11.02.08, 00:11
Hallo,
und in dieser Zeit durchbrachen die russischen Divisionen nach Belieben die deutschen Linien in Pommern und Schlesien, da kampfkräftige Einheiten wo anders zu verheizen waren. Mir sind gestern Abend beim Suchen die Bücher von Boldt: Die letzten Tage in der Reichskanzlei und von Koller: Der letze Monat in die Hände gefallen. Erschreckend das zu lesen.
Ein Hitler, dem nichts anderes einfällt als Guderian und Gehlen abzusetzen, weil ihm ihre Lagebeurteilungen nicht in den Kram passen.
Gruss
Rainer

Stefan
11.02.08, 20:18
Hallo,
und in dieser Zeit durchbrachen die russischen Divisionen nach Belieben die deutschen Linien in Pommern und Schlesien, da kampfkräftige Einheiten wo anders zu verheizen waren.

Hallo Rainer,
Du hast recht, ich habe gestern abend auch noch in meiner Bibliothek gekramt und dabei das Buch "Guderian - Erinnerungen eines Soldaten" vom Motorbuch Verlag, 18. Auflage 2003, gefunden. Guderian beschreibt wie in einem Geschprächsprotokoll diese Lagebesprechungen mit Hitler. Ganz krass nachzulesen ab Seite 375 ff.

Gruss Stefan

Rainer
12.02.08, 01:38
Guderian beschreibt wie in einem Geschprächsprotokoll diese Lagebesprechungen mit Hitler. Ganz krass nachzulesen ab Seite 375 ff.

Gruss Stefan

Hallo,
ich glaube, ich habe das Buch in Englisch.
Es ist aber bezeichnend wie ein militärischer Laie sich anmasste solide Generalstabsarbeit zu ignorieren. Das reiht sich in eine sehr lange Liste von Gröfaz Fehlentscheidungen ein. Die erste war der Krieg gegen Polen.
Ich schätze, Hitler, nachdem Sudetenland zum deutschen Reich gekommen, zurückgetreten wäre, er würde wohl als grosser Deutscher angesehen, aber was er wirklich gemacht hat, hat ihn zum grössten Feind Deutschlands gemacht. Nerobefehl war ja auch nicht so ohne, und der und sein Testament kommen auch noch dazu.
Gruss
Rainer

falke
01.03.08, 16:53
Hallo Zusammen
Um hier einmal einen Anfang zu den Operationen und Feldzüge der SS zu machen:
Die Offensive vom 06. März 1945 am Plattensee hatte folgende Ziele:
Die 6. SS-Panzerarmee sollte nach Süden zwischen Plattensee und auf beiden Seiten des Sárviz-Kanals hindurch das Höhengelände nördlich von Fünfkirchen gewinnen. Dies hätte Sepp Dietrich die Gelegenheit gegeben, die rückwärtigen Verbindungen der zwischen Plattensee und Drau stehenden russischen Divisonen zu trennen. Zusammen mit der 2. Panzerarmee sowie der Heeresgruppe E, welche über die Drau angegriffen hätte, wären die russischen Divisionen aufgerieben worden.

Der 6. Panzerarmee standen folgende Einheiten zur Verfügung:
- 1. SS-Panzerkorps mit der Leibstandarte und der Division Hitlerjugend
- 2. SS-Panzerkorps mit den Divisionen "Das Reich" und "Hohenstaufen"
- 1. Kavalleriekorps mit der 3. und 4. Kavalleriedivision

Der Wetterumschwung - es setzte Tauwetter ein - bewirkte jedoch, dass abseits der Strassen das Gelände sowie die Wege unpassierbar wurden und da sich an den darauffolgenden Tagen die Wetter- und Bodenverhältnisse nicht änderten, war ein Panzerangriff im offenen Gelände so nicht möglich. Natürlich sind die Vorbereitungen auf deutscher Seite den russischen Gegnern nicht verborgen geblieben und so waren diese nicht überrascht, als der Angriff dann stattfand. Die Divisionen der 6. Panzerarmee trafen auf ein gut ausgebautes Stellungssystem der russischen Gegenseite, welches zudem noch tief gestaffelt war. So prallte z.B. die Division Hitlerjugend auf 5 hintereinander liegende Grabensysteme und auf ausgedehnte Minenfelder. Am 1. Angriffstag konnten nur Teile der 6. SS-Panzerarmee in die Kämpfe eingreifen.
Am 10. März griff das 1. SS-Panzerkorps Brückenköpfe der Sowjets nördlich des Sió-Kanals an und zwar bei Ozora, Simontornya und Sar-Egres und bereitete den Übergang über den Kanal vor. Unter starkem Artilleriefeuer des Feindes konnten Teile der Leibstandarte und der Division Hitlerjugend an diesem Tag bis zum Sió-Nordufer vordringen.
Am 12. März erging der Befehl der 6. SS-Panzerarmee an das 1. Kavalleriekorps sowie an das 1. SS-Panzerkorps, den Sió-Kanal zu überqueren. Beide Einheiten schafften die Überquerung trotz heftigem Feindwiderstand. Das Panzergrenadierregiment 1 konnte im Verlauf der Kämpfe Simontornya besetzen, das 1. Kavalleriekorps bildete an diesem Tag einen drei Kilometer breiten und zwei Kilometer tiefen Brückenkopf, den sie erfolgreich gegen die russischen Angriffe verteidigen konnte. Doch schon am 14. März drängten aber die russischen Verbände fast alle ost-und südostwärts eingesetzten deutschen Truppen in die Defensive. Die Gefahr der Einkesselung durch russische Einheiten wurde immer wahrscheinlicher und Sepp Dietrich schlug vor, die Offensive "Frühlingserwachen" einzustellen und eine Umgruppierung der zur Abwehr benötigten Kräfte vorzunehmen. Dies wurde jedoch nicht gestattet, sondern der Angriff nach Süden sollte fortgesetzt werden. SS-Gruppenführer Hermann Priess, kommandierender General des 1. SS-Panzerkorps, erhielt von der 6. SS-Panzerarmee den streng geheimen Vorbefehl, Vorbereitungen dafür zu treffen, dass eine Herauslösung seines Verbandes und dessen Verlegung in den Raum Stuhlweissenburg ermöglicht wird.
16. März 1945: Die russische Gegenoffensive begann zwischen Tatabánya westlich und Stuhlweissenburg südwestlich von Budapest mit dem Ziel, die 6. SS-Panzerarmee einzukesseln. Wieder beantragte Sepp Dietrich bei der Heeresgruppe Süd - ohne Erfolg - die Genehmigung, die Armee rechtzeitig zurücknehmen zu dürfen. Am 18. März genehmigte die Heeresgruppe Süd den Antrag, dass das 1. SS-Panzerkorps nach Norden umgruppiert werden durfte und somit einen Flankenangriff zur Abtrennung der von Várpalota her vorrückenden russischen Angriffsspitze führen konnte. das Panzerkorps wurde zudem der Armeegruppe Balck unterstellt.

Die 6. SS-Panzerarmee hat am 21. März sowjetische Vorstösse abgefangen und im Gegenzug verlorenes Gelände wieder eingenommen. Weitere Operationen der russischen Divisionen mit dem Ziel, die Armeegruppe Balck einzukesseln, wurden durch Leibstandarte verhindert. Dann erfolgte der Gegenschlag der russischen Armee. Mit der achtfachen Überlegenheit (42 Schützendivisionen und 8 schnellen Einheiten) griffen sie die durch die heftigen Kämpfe angeschlagenen Divisionen der 6. SS-Panzerarmee an. Leibstandarte sowie die Division Hitlerjugend konnten den russischen Vormarsch zunächst zum Stehen bringen und so den Durchbruch einer nachgeschobenen Panzerarmee verhindern.
Am 22. März wurde eine Gruppe der Leibstandarte eingekesselt, kämpfte sich jeodch unter erheblichen Verlusten zurück und die Division "Hohenstaufen" und die 4. Kavalleriedivison haben es dann unter schwerem Einsatz ermöglicht, dass sich die Verbände der 6. Armee durch einen offengehaltenen, 2,5 - 3 Kilometer breiten Korridor zurückziehen konnten. Der Druck der russischen Übermacht aber war zu gross. Am 23. März musste die Divisionskampfgruppe der Leibstandarte unter der Führung von SS-Brigadeführer Otto Kumm Veszprém nördlich des Plattensees aufgeben.
Am 24. März war die 6. SS-Panzerarmee nur noch mit den zerschlagenen Resten von sechs Divisionen in der Lage zu Kämpfen. 4 kampfkräftige sowjetische Divisionen stürmten gegen die erschöpften deutschen Truppen an. Es konnte auch keine zusammenhängende Front in Nordwest-Ungarn gebildet werden und am 25. März war der Widerstand am zusammenbrechen, die Division Hitlerjugend musste sich zurückziehen, um nicht von einem Flankenangriff der russischen Kräfte überrascht zu werden. Der Rückzug der deutschen Streitkräfte war die einzige Möglichkeit, sich neu zu gruppieren und die restlichen Einheiten zu retten. Der General der Panzertruppen Balck hat danach mit unverantwortlichen und unhaltbaren Vorwürfen an die Adresse von SS-Obergruppenfüher Sepp Dietrich von seiner Mitverantwortung bei dem Misslingen der Offensive ablenken wollen. Dies hatte den berüchtigten "Ärmelstreifenbefehl" Hitlers zur Folge. Sepp Dietrich war tief in seiner Ehre getroffen, hat den Befehl aber nie weitergegeben, was auch nicht notwendig war. Die Ärmelstreifen waren als Tarnmassnahme schon beim Transport nach Ungarn abgenommen worden.

Die Divisionen des 1. SS-Panzerkorps rückten dann in die Reichsschutzstellungen bei Ödenburg ein. Somit war der Krieg in Ungarn für sie zu Ende.

Um Anmerkungen, Kritiken oder Ergänzungen bin ich jederzeit dankbar!!
Grüsse
Stefan

Quellen:
Sepp Dietrich - Kommandeur Leibstandarte und seine Männer, DVG, Oldendorf
Janusz Piekalkiewicz: Der zweite Weltkrieg, ECON Düsseldorf, 1993


falke ,mochte nur etwas koregieren .sie schreiben das hitler den befehl von den aermelstreifen und orden gegeben hat dieses stimmt nicht ganz.ich war selbst angehoeriger der leibstandarte ss adolf hitler und habe mich mit hein springer uber dieses theme unterhalten.er sagte mir das er zu der zeit bei sepp dietrich war als der sogenannte fuhrerbefehl durch kam .leider stimmt das nicht ganz diesen befehl hat HEINRICH HIMMLER DER REICHS HEINI gegeben .heute wird vieles uber die waffen ss geschrieben.es gibt ja nicht mehr viele leute welche damals in der standarte oder waffen ss waren.heute wird vieles umgedreht in den buchern.man hat mich besucht und ausgefragt was und wer in meiner einheit war und wenn das buch rauskam da war alles umgederht.diese menschen wollen ja geld mit den buecher machen ob es stimmt oder nicht.wir haben mit vielen schreibern als wir sahen was geschrieben wurde und schwarz auf weiss im buch stehe da wurde uns gesagt es sei nicht ihre schuld der verleger der will schlechte sachen von der waffen ss auch in seinen bucher sehen.ich habe noch kameraden welche das bestaetigen koennen.
nun fur heute genug grusse alle welche diesen beitrag lesen und mir schreiben wollen.

euer erwin (falke)

Daniel
01.03.08, 18:49
Hallo Falke,

Erstmal vielen Dank für die Richtigstellung und herzlich willkommen im Forum.
Wir würden es begrüßen wenn du dich kurz einmal im Begrüßungsthread vorstellen könntest.

Gruß

Daniel

Stefan
02.03.08, 22:09
falke ,mochte nur etwas koregieren .sie schreiben das hitler den befehl von den aermelstreifen und orden gegeben hat dieses stimmt nicht ganz.ich war selbst angehoeriger der leibstandarte ss adolf hitler und habe mich mit hein springer uber dieses theme unterhalten.euer erwin (falke)

Hallo Falke
Herzlichen Dank auch von meiner Seite für die Korrektur und die Erläuterungen. Darf ich hier noch aus meiner Sicht etwas anmerken das, wenn man dem Buch mit den Memoiren Heinrich Springers glauben darf, auch zur Präzisierung beitragen wird?
Heinrich Springer war am 27. März 1945 abends bei Sepp Dietrich, als dieser zu seinem Adjutanten, Herrmann Weiser, gesagt hat, er solle ihm das Fernschreiben von Himmler geben, damit Heinrich Springer es lesen kann. Sepp Dietrich hat dazu noch bemerkt, dass der Befehl von Himmler unterschrieben ist. Ist der Sachverhalt so richtig?
Gehe ich auch richtig in der Annahme, dass die Entscheidungshoheit für solche Befehle einzig und allein beim Oberkommandierenden der Streitkräfte (in diesem Fall Hitler) lag? Und was die Sache mit den Büchern betrifft, bei 2, 5 oder 10 Büchern zu einem Thema muss die Wahrheit für denjenigen, der nicht dabei war, (wie ich z. Bsp.) irgendwo dazwischen liegen. Wir sind ja keine kommerzielle Webseite, sondern einzig und allein der Geschichte und der Aufklärung verpflichtet und darum für jede Information dankbar.

Ich schliesse mich Daniel an, ein Vorstellungsthread wäre toll.

Gruss
Stefan

falke
03.03.08, 17:01
lieber stefan,ich war in der LEIBSTANDARTE SS ADOLF HITLER.ich habe nach dem krieg mit vielen meiner oder unseren fuhrern gesprochen denn ich kannte ja als melder die meisten.heutzutage da wird immer rumgeschnueffelt und dann einen ganzen haufen mist geschrieben. gordon williamsonder war bei mir und hat gefragt wegen alles was ich erlebt hatte in der standarte.er fuhr sehr oft nach springer wohnte bei ihm fur tage fragte hier und da und am ende hat er nicht das geschrieben was wir wollten.seine ausrede war der puplischer oder verleger der will dis und das geaendert haben es sieht besser so aus die leute welche die buecher kaufen glauben nicht dasdie geschichte war ist.wegen seinem buch ss und terror organisation da haben wir hier von der waffen ss mit ihm gebrochen.er hat viele buecher mit unserer hilfe geschrieben.
das selbe ist auch mit TONI leTISSIER DER HATTE AUCH FRAGEN AN MICH GESTELLT ABER WAS ER DA IN SEINE BUCHER SCHREIBT IST AUCH NICHT GANZ VOLLSTAENDIG WAS WIR IHM ERZAEHLT HATTEN.ALS ICH IHM FRAGTE WAS ER DA SCHREIBT IST DOCH ALLES MIST,NICHT DIE WAHRHEIT DA FRAGTE ER MICH
<<WER HAT DENN DEN KRIEG GEWONNEN???WER IMMER DEN KRIEG GEWINNT SCHREIBT WAS ER DENKT WAS DIE MENSCHEN LESEN WOLLEN>>>BEI DEM BUCH DER KESSEL VON HALBE,DA WURDE ER V ON EINEM GENERAL DER DDR WELCHER ALS FAHNENJUNKER IN HALBE WAR GEZWUNGEN DAS ZU SCHREIBEN WAS ER IHM SCHRIEB ODER ER DARF SEINEN ARTICKEL NICHT VEROEFFENDLICHEN.ER IST GENAUSO DA WIE ER ES WOLLTE.
ICH WEISS DIE JUENGERE GENERATION KANN NUR LESEN WAS GESCHRIEBEN WERDE.
GUIODO KNOPP MIT SEINEN DUCOMENTEN MACHT ES JA AUCH NICHT BESSER FUR DIE SOLDATEN.BEI IHM DA GEHT ES JA NUR UMS GELD MACHEN.
NUN LIEBER STEPFAN FUER HEUTE GENUG ,ICH BINN IMMER BEREIT WENN ICH ZEIT HABE UM ANTWORT ZU STEHEN.
MIT VIELEN GRUSSEN AN DICH ERWIN

Daniel
04.03.08, 17:04
Hallo Erwin,

Ich darf besonders mal deinen letzten Punkt ,den du geschrieben hast aufgreifen. Also den Punkt Knopp und andere publizierende "Meisterhirne". Ich muss ganz ehrlich gestehen, vor einigen Jahren fande ich Guido Knopp für einen hervoragenden Autor und Geschichtskundigen. Aber seid dem ich mich intensiv mit dem Thema befasse und auch hier an der Webseite beteilige, da sind für mich echt Welten eingestürzt. Wie kann ich so einen Bockmist verzapfen, obwohl ich die Zeitzeugen habe, die keinen Grund haben mir einen vom Pferd zu erzählen. Das will mir nicht in den Kopf. Ich kann doch nicht die Geschichte neuschreiben, denn Fakten, besonders die, die man selbst erlebt hat, die kann man nicht umdrehen. Daher ist es eine Zumutung die Geschichtsverdreherei gewisser Autoren zu lesen, oder gar zu glauben. Das war, bei mir, einer der Hauptbewegründe, eine Präsenz zu schaffen, wo eben nicht diese Verkehrung der Geschichte statt findet. Es soll nicht beschönigt werden, aber auch nicht weggelassen werden. Und ich denke mal ,dass das Team von www.wehrmachttlexikon.de da auf einem guten Weg ist.

Gruß

Daniel

Rainer
05.03.08, 00:33
. Also den Punkt Knopp und andere publizierende "Meisterhirne". Ich muss ganz ehrlich gestehen, vor einigen Jahren fande ich Guido Knopp für einen hervoragenden Autor und Geschichtskundigen. Aber seid dem ich mich intensiv mit dem Thema befasse und auch hier an der Webseite beteilige, da sind für mich echt Welten eingestürzt. Wie kann ich so einen Bockmist verzapfen, obwohl ich die Zeitzeugen habe, die keinen Grund haben mir einen vom Pferd zu erzählen. Das will mir nicht in den Kopf. Ich kann doch nicht die Geschichte neuschreiben, denn Fakten, besonders die, die man selbst erlebt hat, die kann man nicht umdrehen. Daher ist es eine Zumutung die Geschichtsverdreherei gewisser Autoren zu lesen, oder gar zu glauben. Das war, bei mir, einer der Hauptbewegründe, eine Präsenz zu schaffen, wo eben nicht diese Verkehrung der Geschichte statt findet. Es soll nicht beschönigt werden, aber auch nicht weggelassen werden. l

Hallo,
im Forum des LdW wird eine Diskussion zu Knoops Sendungen zur Wehrmacht stattfinden, zum Wahrheitsgehalt der betreffenden Sendungen. Ich bin gespannt, was das geben wird. Was mich bei seinen Sendungen total stört, ist, dass manche Filmausschnitte absolut nicht zum Text passen.
Problem heute ist aber auch, dass manche Zeitzeugen damals Geh¨rtes als wahr oder selbst Erlebtes wiedergeben.
In Süddeutschland kam es deswegen sogar zu einem Gerichtsverfahren gegen einen älteren Herrn, der behauptet hatte, dass eine Waffen-SS-Einheit Häftlinge an einem bestimmten Ort erschossen hâtte. Bei der verhandlung stellte sich heraus, dass das Schiessübungen waren.
Gruss
Rainer

falke
05.03.08, 18:59
knopp der will ja nur geld machen wie jeder andere ja auch.warscheinlichhat er nichts gelehrnt .

ich wohne hier in schottland und habe ale melitaericher berater fuer eine vidio komp. gearbeitet.da wurde ja alles umgedreht.was ich als waffen ss aussucht wurde ja garnicht benutzt. als ich fragte warum macht ihr sohn mist da wurde mir gesagt wir wollen doch geld machen .wenn wir die wahrheit im video machen da kauft uns das doch keiner ab.
mit anderen worten man hat die befoelkerung waehrend des krieges so belogen das wir als luegner jetzt angesehen werden.die komp. moechte gerne meine geschichte auf video oder dvd bringen aber ich mache es nicht.dann war die BBCradio 4 bei mir hat aufnahmen gemacht ,fragen gestellt ich hatte sie nach besten gewissen beantworted. nun ich hatte nichts von derBBC gehoert da fragte ich an was los ist da wurde mir gesagt DIESE SACHEN WAS SIE UNS DA ERZAEHLEN DIE WILL DOCH KEIN ER HIER HOEREN,ALS ICH FRAGTE WAS WILL MAN DENN HOEREN,DA WURDE MIR GESAGT WAS DIE DEUTSCHEN IN RUSSLAND WIRKLICH GETAN HABEN .DA FRAGTE ICH UND WAS HABEN DIE GETAN,DA WURDE MIR ZURKENTNISS GEBRACHT WAS IST MIT DEN VERGEWALTIGUNGEN UND MENSCHEN ERSCHIESSEN UND HAEUSER ANSTECKEN.DAS WAR ALLES WAS MAN HIER NACH DEM KRIEG ERZAEHLT.
DA WAR NOCH EINE ANDERE GESCHICHTE .ICH GING MIT MEINEM HUND UND DAFRAGTE MICH EINE FRAU(
(WIE ICH MICH HEUTE FUHLE ICH SAGTE GENAU WIE JEDEN ANDEREN TAG.DA SAGTE SIE DAS MEINE ICH NICHT HEUTE VOR 60 JAHREN DA HABEN SIE DOCH DEN KRIEG VERLOHREN.
JA SO IST DIE WELT UND DA GLAUBE ICH KANN KEINER ETWAS DAGEGEN MACHEN.
ICH HABE DAS TONBAND MIR VON DER BBC GEBEN LASSEN ,ES IST MOEGLICH ICH KANN ES NOCHMAL GEBRAUCHEN .
NUN SCHLUSS MIT VIELEN GRUSSEN AN ALLE WELCH MEINE ARTICKEL LESEN WERDEN
GRUSS ERWIN

Stefan
05.03.08, 22:07
Hallo Zusammen
Ich kann Falkes Enttäuschung und auch Unmut nachvollziehen, denke ich. Es ist nur so das sobald man jemandem - auch nur hypothetisch - unterstellt, dass er im Falle des "Was wäre gewesen, wenn..." ein Mitläufer der Nazis oder gar ein Mittäter gewesen wäre, wir hier im Forum wahrscheinlich noch eine Klage zu gewärtigen hätten wegen Ehrverletzung! Viel besser wäre es meiner Meinung nach, eine authentische Stimme (nähmlich Falke) zu Wort kommen zu lassen, die wirklich weiss, wie es war. Findet ihr nicht auch?

Ich schlage vor, das Thema aus dem Forum zu nehmen. Das Risiko kann ich nicht abschätzen.....

Gruss Stefan

falke
06.03.08, 16:49
was immer ihr denkt und macht,ich habe nichts dagegen.
viele gruesse erwin

Rainer
07.03.08, 00:44
Hallo,
warum soll das Thema rausgenommen werden? Ich kann das nicht nachvollziehen.
Weil da Waffen-SS involviert war oder warum?
Was Knoop angeht, die Diskussion im Forum des LdW wird interessant werden, da nach meiner Meinung man ihm keine gravierende Fehler nachweisen kann.
Dass manche fernsehanstalten, besonders im Ausland, manches anders sehen ist durchaus normal, da fand ja auch keine Verantwortungssuche statt. Die setzte erst vor ein paar Jahren ein, siehe Urteil zu Papon oder Schuldeingeständnis der belgischen Regierung.
Gruss
Rainer

Stefan
07.03.08, 08:18
Hallo,
warum soll das Thema rausgenommen werden? Ich kann das nicht nachvollziehen.
Weil da Waffen-SS involviert war oder warum?
Was Knoop angeht, die Diskussion im Forum des LdW wird interessant werden, da nach meiner Meinung man ihm keine gravierende Fehler nachweisen kann.
Dass manche fernsehanstalten, besonders im Ausland, manches anders sehen ist durchaus normal, da fand ja auch keine Verantwortungssuche statt. Die setzte erst vor ein paar Jahren ein, siehe Urteil zu Papon oder Schuldeingeständnis der belgischen Regierung.
Gruss
Rainer

Hallo
Nein, es geht darum das man Knopp implizit unterstellt, dass er, wenn er gekonnt hätte, ein Nazi gewesen wäre. Und das ist der springende Punkt! Alles klar?

Gruss
Stefan

Friedrich
07.03.08, 22:09
Ja man muss schon vorsichtig sein und genau überlegen wie wir damit verfahren. Was wir alle von Herrn Knopp und seiner Arbeit halten bzw denken ist doch ganz klar. Also ist eine Löschung glaube ich die sinnvollste Lösung. Die anderen Passagen von Falke können wir ja mit seiner Zustimmung an andere Stelle posten, also nur den Abschnitt mit Herrn Knopp sozusagen zu entfernen.

Guten Abend
F.

Wehrmachtlexikon
08.03.08, 23:27
Hallo zusammen,

wie bereits von den Mod`s angesprochen sehe ich mich leider gezwungen die betroffenen Passagen zum Thema Knoop zu entfernen. Alles andere zu diesem Thema kann selbstverständlich weitergeführt werden aber wir müssen uns bei dieser Disskusion an das geltende Recht halten das seine Grundlage wieder einmal in unseren Foren-Regeln findet.

Danke für Euer Verständnis

Mit bestem Gruß

Michael

Friedrich
09.03.08, 03:43
Der an dieser Stelle befindliche Eintrag des Users Rainer wurde nach Rücksprache mit der Forumsleitung verschoben
Guten Morgen
F.

Rainer
18.05.08, 00:40
Hallo,
"wenn er gekonnt hätte" was ist denn das für eine Aussage?
Wenn ich gekonnt hätte, wäre ich noch aus der Ju 52 gesprungen. Hatte Einladung nach Spanien, aber wie das Leben so spielt, ging an dem Termin einfach nicht.
Ich glaube die Masse der heute lebenden Personen wären in der damaligen Zeit mehr oder weniger auf NS-Kurs gewesen. Auch in der BRD in höchste Stellen aufgerückte Personen waren willige Diener des NS-Systems gewesen. Die Liste dürfte ja mehr oder weniger bekannt sein.
Gruss
Rainer

Beitrag wurden von einem Admin bearbeitet.

Balduin
20.05.08, 08:52
Hallo zusammen,

wie bereits von den Mod`s angesprochen sehe ich mich leider gezwungen die betroffenen Passagen zum Thema Knoop zu entfernen. Alles andere zu diesem Thema kann selbstverständlich weitergeführt werden aber wir müssen uns bei dieser Disskusion an das geltende Recht halten das seine Grundlage wieder einmal in unseren Foren-Regeln findet.

Danke für Euer Verständnis

Mit bestem Gruß

Michael

Genau dies gilt immer noch. Ich bitte euch die Diskussion um Herrn Knopp zu beenden.

Danke

Siegfried
27.09.09, 17:23
Hallo!
Ich bin Siegfried aus den Ardennen (Frankreich).
Mein Vater hat in der 12. SS PzDiv. "HJ" gedient (die drei Feldzüge: Normandie, Ardennen und Ungarn). Daher interessiere ich mich seit immer für den 2. WK und vor allem für die Kämpfe am Plattensee und im Wiener Wald.
Ich wäre dankbar für jede Information über das Unternehmen "Frühlingserwachen"

Friedrich
27.09.09, 19:09
Willkommen Siegried,
würden Dir gerne Helfen. Dazu müssten wir aber wissen welche Quellen Du schon hast um zu sehen was noch fehlt und wie wir dann helfen können.
Gruß
Friedrich

Daniel
27.09.09, 19:51
Siegfried und willkommen hier im Forum. Helfen, das tun wir gerne. Wie Friedrich richtig anmerkte einfach mal die Quellen nennen, die du schon kennst. Dann können wir weiterschaun ;)

Horrido

Wehrmachtlexikon
29.09.09, 23:48
Hallo Siegfried,

auch von mir ein herzliches Willkommen in unserem Forum. Schön das Du zu uns gefunden hast. Was Deine Frage zum Thema "Frühlingserwachen" angeht so können wir Dir bestimmt helfen. Ich verfüge u.a. über den folgenden Band der diese Operation eigentlich im vollen Umfang beleuchtet.

Georg Maier
Drama zwischen Budapest und Wien
Der Endkampf der 6. Panzerarmee 1945

Wenn Du dieses Buch noch nicht haben solltest, so kann ich nur sagen unbedingt kaufen. Dieses Buch ist meiner Meinung nach wirklich eine Bereicherung für das Bücherregal. Einziger Nachteil nicht gerade besonders günstig.

http://www.amazon.de/Drama-zwischen-Budapest-Endkampf-Panzerarmee/dp/3921242584

Gruß
Michael

Siegfried
30.09.09, 20:39
Hallo!
Danke für den Tipp. Ich werde mich über dieses Buch erkundigen.
Habt ihr schon vom französischen Verlag Heimdal gehört? Er veröffentlicht Bücher über den 2. WK und auch über die geschichte der Normandie. 1994 erschien bei Heimdal ein 450 Seiten Buch über die 12. SS PzDiv., das ich gekauft habe. Wie immer wenn es sich um diese Einheit handelt, ist die Normandie-Schlacht das Haupthema aber es gibt auch 17 Seiten über die Kämpfe in Belgien und nur 4 Seiten über die Plattensee-Offensive. Das ist bisher meine einzige Quelle über "Frühlingserwachen" abgesehen von einigen Artikeln in französischen Zeitschriften.
Ich weiss aber, dass ein Landser-Heft davon berichtet hat.
Viele Grüsse an alle Mitglieder dies Forums.
Siegfried

Wehrmachtlexikon
01.10.09, 21:05
Hallo Siegfried,

also der Verlag ist mir leider nicht bekannt. Aber wo Du gerade 12.SS-Panzerdivision HJ sagst dazu gibt es ebenfalls ein deutsches Standardwerk was wirklich sehr detalliert ist. Es wurde von Hubert Meyer verfasst einem ehemaligen Stabsoffizier der Division.

Kriegsgeschichte 12. SS-Panzer-Div. Hitlerjugend

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.hood.de/img/full/1705/17054149.jpg&imgrefurl=http://www.hood.de/auction/34716844/kriegsgeschichte-12-ss-panzer-div-hitlerjugend.htm&usg=__J6lowl24KEg7igZkNvTxALOeLks=&h=417&w=296&sz=23&hl=de&start=24&um=1&tbnid=IKevzdXKVMQPZM:&tbnh=125&tbnw=89&prev=/images%3Fq%3Dhubert%2Bmeyer%252Bhitlerjugend%26nds p%3D18%26hl%3Dde%26client%3Dfirefox-a%26rls%3Dorg.mozilla:de:official%26sa%3DN%26start %3D18%26um%3D1

Gruß

Michael

PS. In diesen Bänden werden deutlich mehr als 4 Seiten dafür verwendet.

Gast
02.10.09, 18:36
Hallo Siegfried,

schau Dich doch 'mal bei http://www.forum.panzerarchiv.de um.
Wenn Du die Boardsuche nutzt, kannst Du viel über "Frühlingserwachen" erfahren.

Schönes WE
Uwe

Friedrich
03.10.09, 09:51
Guten Morgen,
also die Chronik von Meyer ist schon nicht schlecht. Man muss aber Bedenken, dass er gerade weil er 1a der Division war, etwas subjektiv ist.
Aber als Standardwerk kann man damit schon arbeiten.
Auf jeden Fall findet der Einsatz in der Slowakei und in Ungarn auch eine ziemlich ausführliche Beachtung.
Gruß
Friedrich

Schönfelder
01.02.10, 11:38
Ich wohne nicht weit weg von der Gegend wo damals diese Offensive stattfand. In Dég ist ein Gedenkstein an diese Kämpfe und jedes Jahr am ersten Juniwochenende findet dort eine Gedenkfeier mit Kranzniederlegung statt. Seit Jahren nehme ich daran teil, da eben dort der jüngste Sohn des Bruders meines Großvaters sein Leben ließ und fiel. Es ist immer eine sehr emotionale und bewegende Veranstaltung. In der damaligen Zeit war das benachbarte Schloß Gefechtsstand und Lazarett. Die dort verstorbenen Verwundeten wurden in einem Massengrab ca. 100 m entfernt beigesetzt und liegen bis heute dort. Als die Russen kamen, erschossen sie den Grafen, ein 18 jähriges Küchenmädchen und die Gräfin, auch die ruhen dort. Ich habe die komplette Geschichte der Offensive, muß sie nur mal raussuchen.

Wehrmachtlexikon
02.02.10, 22:06
Hallo Herr Schönfelder,

es wäre sehr interessant zu erfahren welches Buch oder welche ähnliche Quelle Sie zu diesen Kampfhandlungen haben. Ich sehe das immer für mich in Bezug auf eine mittel- bis langfristige Erweiterung meiner Büchersammlung.

Viele Grüße

M. Maack

Schönfelder
03.02.10, 10:20
Sehr geehrter Herr Maack,
es ist kein Buch, sondern ein etwa 20 seitiger Gefechtsbericht mit Maschine geschrieben und dem dazugehörigen Kartenmaterial. Ich werde versuchen, dieses einzuscannen und zu senden.
Mit freundlichem Gruß,
A.Schönfelder

Wehrmachtlexikon
03.02.10, 21:50
Hallo Herr Schönfelder,

das hört sich wirklich sehr interessant an, ich würde mich sehr darüber freuen wenn Sie mir diesen Bericht per Email einmal zusenden könnten.

Danke im Vorwege für Ihre Bemühungen

Mit bestem Gruß

M. Maack

Schönfelder
03.02.10, 22:02
Sehr geehrter Herr Maack,
selbstverständlich werde ich Ihnen die Unterlagen per E-Post senden. Ist die PN angekommen ?
Mit freundlichen Grüßen,
Achim Schönfelder

Wehrmachtlexikon
03.02.10, 22:11
Danke der Nachfrage betr. der PN. Sie müßten soeben eine gegen PN erhalten haben. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle für Ihr ausführliche Schilderung zu diesem Thema. Ich werde mal versuchen mir etwas mehr Wissen zu diesem Thema anzueignen.

Mit bestem Gruß

M. Maack

Lukas Heinrich
16.08.11, 13:16
Der Angriff hätte das gesammte Kriegsgescheehen an der Ostfront verändert.

Wenn die russische Division tatsächlich aufgeriben worden wäre, hätten die Deutschen die Rote Armee noch zurückschlagen können um sich dann auf die Alliierten im Westen kümmern können.

Wehrmachtlexikon
16.08.11, 17:22
Hallo Lukas,

ich muß ein weiteres mal an Dich herantreten. Ein wichtiger Bestandteil hier im Forum ist das schriftliche. Leider vermisse ich bei deinen ersten Beiträgen einen gewissen Grad an Rechtschreibung.

Ich bitte das bei kommenden Beiträgen zu beachten. Zudem würde ich es sehr zu schätzen wissen wenn jeder Beitrag mit einer entsprechenden Anrede bzw. einer Grußformel versehen ist.

Gruß
Michael

Lukas Heinrich
17.08.11, 13:38
Hallo

Ohh das muss ich woll vergessen haben.

Tut mir leid.

Gruß

Lukas